#37 Emotionales Stadterlebnis

Shownotes

Urbane Stressmomente mit körpernaher Sensorik sichtbar machen

Anni, Nina und Peter sprechen über Urban Emotions und körpernahe Sensorik. Messdaten und Geokoordinaten zeigen mögliche Stress-Hotspots im Stadtraum.

Snackable auf einen Blick

  • Urban Emotions machen erhöhte Aufmerksamkeit im Stadtraum messbar.
  • Hautleitfähigkeit und Hauttemperatur zeigen körperliche Reaktionen.
  • Geokoordinaten verorten mögliche Stressmomente im Stadtraum.
  • Heatmaps zeigen wiederkehrende Stress-Hotspots im Radverkehr.
  • Unklare Kreuzungen können erhöhte Aufmerksamkeit auslösen.
  • Unterschiedliche Nutzergruppen erleben den Stadtraum verschieden.
  • Messdaten ergänzen Befragungen und planerische Expertise.
  • Stresskarten müssen vorsichtig interpretiert und kommuniziert werden.

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Transkript anzeigen

00:00:01:

00:00:11: Hallo und herzlich willkommen zu KurzundWürzig, dem Podcast zur Digitalisierung von Stadt und Land.

00:00:17: Mit mir im Studio ist heute wie immer Nina Müller.

00:00:19: Hi!

00:00:20: Und wir haben einen Gast mit dabei und zwar Peter Zeile von der Professor für Stadtquartiersplanung vom KIT Karlsruhe Institut für Technologie.

00:00:30: Schön, dass du dabei bist.

00:00:34: So wie immer starten wir mit einer kurzen Vorstellung.

00:00:36: was machst du so?

00:00:37: Was ist dein Daily Business?

00:00:39: Also ich bin an der Professur für Stadtquartiersplanung bei Professor Nepple und bin dort für Forschung und Lehre zuständig.

00:00:46: Eigentlich erstmal ganz klassische Stadt-Quartiers-Planungen, aber dann halt digitale Tools eben für die Planung.

00:00:52: Und das beschäftigt mich seit meinem Studium.

00:00:54: Ich konnte nie grad zeichnen.

00:00:56: Fand es total gut dass es zwei Punkte gibt.

00:00:58: Links rechts einen in die Mitte, die Linie wurde gerade!

00:01:01: Das ist hervorragend.

00:01:02: also da war schon damals sehr sehr beeindruckend und sucht dann halt im Endeffekt jetzt nach diesen kleinen Gläffern, Tools oder auch nach den größeren Lösungen was uns planen das Leben einfacher macht und vielleicht auch Planung transparenter und besser kommunizierbar und ja eine tolle Visualisierung vielleicht auch gibt.

00:01:19: Okay.

00:01:21: Und du hast jetzt eben schon angeneutet, da ist so eine gewisse Historie drin?

00:01:27: Wie würdest du denn jetzt sagen stehen wir dann gerade so da was so digitale Tools, Hilfsmittel und Lösungen angeht?

00:01:32: findest du es ganz zufriedenstellend?

00:01:34: Ist das verblüffend oder wie schätzt du es sein?

00:01:39: Also zum einen ist es schon teilweise ganz zu friedenstellen aber wie immer man kann natürlich gar nicht viel mehr machen.

00:01:44: Aber ich denke für den täglichen Planungsablauf oder das, was man so machen kann ist schon vieles da.

00:01:51: Also gerade also digitale Daten sind da allerdings leider nicht unbedingt immer zentral sondern sehr verteilt.

00:01:58: Man kann mit den Daten etwas machen aber auch das ist nicht ganz so einfach.

00:02:02: Also dieses, was wir ... Planung ist ja immer so eine Definition von was für ein Problem haben.

00:02:07: und wie wollen wir das Problem lösen?

00:02:09: Und theoretisch wäre es ganz cool wenn man sagen wird okay mit denen Daten kann ich das jetzt ganz schnell lösen nur dass geht halt manchmal noch nicht so schnell.

00:02:17: Es fällt mir jetzt gerade das erste Mal auf, die Parallelen zwischen Planung und Software-Engineering.

00:02:24: Man setzt sich erst stundenlang mit dem Problem auseinander... ...und dann entwickelt man eine Lösung.

00:02:29: Das ist doch viel gemeinsam in der Interdisziplin!

00:02:33: Wir fanden auch eine Lösung, die nur ein Kompromiss ist.

00:02:36: Ist ja eigentlich im Software Engineering auch so.

00:02:37: Je nach Jutten Nutzer würde der was anderes erwarten?

00:02:40: Ja, als Prozess orientiert, Problems first.

00:02:43: Und dann musst du gucken und alle zufrieden stellen kannst du sowieso nie.

00:02:46: Und es muss noch in den Kosten bleiben, langweilig.

00:02:52: Gibt's da eine Lieblingslösung die du aktuell hast?

00:02:55: Wenn wir von digitalen Lösungen für den Stadtraum oder auch Landraum sprechen...

00:02:59: Es ist vielleicht jetzt überhaupt net fancy so was zu sagen.

00:03:02: aber dieses ganze Zeugs mit ChatGBT und sowas finde ich persönlich ganz schön weil seit Neuestem kann nicht kohlen ne ungefähr.

00:03:08: und das wo ich früher dann meine Kollegen fragen musste sag er kannst du mir mal ein bisschen so?

00:03:13: und Jetzt sage ich halt einfach, gibt's da eine kleine Lösung.

00:03:15: Natürlich ist es nicht schön und jeder Software-Engineur der draufgucken wird, wird sagen oh Gott wie sieht das aus was du da machst?

00:03:21: Aber so ganz kurze Sachen, das hilft dann schon und gerade auch große Dokumente zusammentragen.

00:03:27: Und dann extrakt rauszufinden, dass du mal wirklich to the point kommst.

00:03:31: Das ist ja dann auch bei zu Partizipationsformaten eigentlich eine ganz tolle Sache, dass man dann auch sammeln, aggregieren kann, glastern kann – das ist natürlich eine wunderschöne Sache auf der einen Seite!

00:03:40: Also das ist eine sehr schöne Sache dieses ganze

00:03:45: Vibecoding-

00:03:46: und AI-Thema.

00:03:47: aber andererseits was ich auch unheimlich toll finde was wir mittlerweile dreidimensional machen können, dass die Stadtmodelle jetzt einigermaßen ordentlich sind.

00:03:56: Also natürlich noch nicht hundert Prozent gut für alles Sachen aber sowas an offenen Geodaten da ist es super.

00:04:01: also gerade Bayern Baden-Württemberg auch einenfalls hat er wirklich eine schöne Datenlage.

00:04:06: und ja was dann noch toll ist eben das mit den ganzen Sensoren die man verknüpfen kann.

00:04:12: und mein Stecken fährt dann halt die Urban Emotions wo man sagen kann okay körpernahe Sensorik wie kann ich mit Hilfe von Sensoren feststellen, ob jemand in der Stadt gestresst ist.

00:04:23: Und warum ist das so?

00:04:25: Da steigen wir doch gleich mal ein!

00:04:27: Urban Emotions ist jetzt kein feststehender Begriff.

00:04:29: Erzählte uns doch mal was das is'.

00:04:31: Ja, wir haben auch... Auch im Jahr zwei Tausend Sieben eigentlich angefangen.

00:04:34: Da gab es einen Crazy-Entwickler, sagen wir mal irgendwie ...in Mannheim.

00:04:40: Was hast du da gemacht Nina?

00:04:42: Ich war da ein Jahr vom Abi.

00:04:44: Ich spah noch ein bisschen länger vom

00:04:46: Abi Und ich war schon an der Uni.

00:04:51: Viel Erfahrung bei dir später,

00:04:53: das ist doch gut!

00:04:55: Es war ganz nett und ein Kollege von mir hat wirklich einen Soziologen vom GESIS-Institut in Mannheim über den Kunstprojekt eigentlich kennengelernt und er hat gesagt, er kann Emotionen messen.

00:05:07: Dann habe ich gesagt, cool.

00:05:09: Und er hat auch eine Geoposition dabei also wirklich mit GPS quasi Emotionen messen.

00:05:13: und dann haben wir gesagt okay das probieren wir jetzt mal aus in der Stadt wie funktioniert es?

00:05:17: Da waren die ersten kleinen Ergebnisse ganz nett so dass wir gesehen haben Leute sind richtig statt gelaufen dann ist jemand zu nah an den Straßenbaden kommt sich zum klick nichts passiert.

00:05:26: aber hier gab's einen Stress ausschlag bei Musik wurde es ruhiger usw.

00:05:32: Das waren die Ersten Sachen sehr... Hand gestrickt.

00:05:36: Das war ein gelötetes Bändchen, ne?

00:05:38: Also wirklich... das sah aus.

00:05:40: DIY auch.

00:05:41: Ja heute sagt man DIY damals hat man der hat wirklich im Keller gelötet und alles von der Bahn ist hat gestunken und es also wie gesagt so wie man das handmade macht und das ging ganz gut aber alles mit ganz viel zusammen Klamüsern von Daten und sonstigen Sachen.

00:05:57: Aber wir haben es dann irgendwie geschafft, so mal mit einer Studentenkruppe und Studierendengruppe in Mannheim da die erste Emo-Map zu machen.

00:06:04: Und da haben wir dann so Hotspots of Stress festgestellt.

00:06:08: Das fand man extrem gut und haben dann darüber irgendwie so PÖAPÖ immer wieder weiterentwickeln.

00:06:13: Dann gab's ein bisschen bessere Technologie und irgendwann konnte man dadurch wirklich einen DFG Projekt machen.

00:06:18: und halt auch jetzt beim Verkehrsministerium Gab's zwei sehr, sehr schöne Projekte.

00:06:24: Einmal im nationalen Radverkehrsplan, wo wir das ganz gut ausprobieren konnten mit unserem Radfahren aber auch dann eben über dieses M-Fundprojekt, wo man in Osnabrück und in Ludwigsburg mehr als hundertzwanzig Teilnehmer hatten über die Dauer hin, dass man wirklich richtig viel da hat.

00:06:39: Da sind wir sogar ein Big Data reingekommen so mit drei Millionen Punkte, die man dann auswerten konnte usw.

00:06:44: Und

00:06:46: was sind urbane Emotionen, Daten?

00:06:48: Oder wie würdest du es jetzt beschreiben?

00:06:50: Gewartet

00:06:51: hier so.

00:06:53: Urbane Emotionen, Daten!

00:06:56: Was kann man sich darunter vorstellen?

00:06:59: Wirklich messen ist quasi eine erhöhte Aufmerksamkeit und eine Erregung im Stadtraum weil irgendetwas passiert als es gibt sogenannte Trigger.

00:07:05: Du kommst auf zum Beispiel ein Auto überholt dich zu nahe das ist einen sogenannten Trigger da dich wirst du erhöht Aufmerksam.

00:07:11: Und wenn die Hautleitfähigkeit steigt und die Hautemperatur fällt, das kennt man so, kalter Angstweiß, Gänsehaut im Nacken

00:07:18: usw.,

00:07:19: kein Eis... Und dann ist es eine Reaktion, die kann man ganz gut messen weil das eine Kurve geht nach oben, eine kurve geht da unten und dass in Verbindung mit der Geokordinat diesen Indiz dafür, dass jemand erhöhte Aufmerksamkeit im negativen Kontext hat.

00:07:34: Wenn man das sammelt Protagonisten in der Stadt, dann ist es eigentlich ganz schön dass man eben diese Hotspots auf Stress, Moments of stress sammeln kann und dann zu sagen hey da ist was passiert.

00:07:45: Und dann wird's interessant für uns als Plane auch.

00:07:47: wiederum warum war die Reaktion da?

00:07:50: Ja also manchmal sind natürlich schon so ja sagt ihr ohja gut dann hat eine angerufen oder ist irgendwie ein Hundetreck gelaufen oder sowas, da regt man sich auch auf.

00:07:57: Natürlich das passiert ab und zu schon mal.

00:07:59: aber wenn sie es häufig immer wieder an einer Stelle entweder war der Hunderhaufen immer an derselben Stelle Was aber meistens nicht so ist, sondern es liegt wirklich an dieser Sache.

00:08:07: Dass da halt dann irgendwie was nicht in Ordnung ist und oftmals sind beim Fahrradfahren Kreuzungen die unklar geregelt sind Abwegesachen nach links abbiegen Ja und so weiter.

00:08:17: Aber wenn ich das richtig weiß, ihr verlasst euch ja nicht nur auf diese Messung der Indikator oder dieser Auf-und-Abfall sondern ihr kombiniert es doch glaube ich auch mit qualitätiven Befragungen oder vor Ort Bildaufnahmen.

00:08:30: irgendwann oder je nachdem hattet ihr das glaube ich mal so gemacht?

00:08:33: Wir

00:08:33: kombinieren da immer ein bisschen diesen Mixed Message Ansatz den wir da haben.

00:08:36: also man oft hat eine GoPro mitlaufen lassen dass man die Ego Perspektive ein bisschen hatte.

00:08:41: Bei den großen Experimenten haben wir darauf verzichtet, weil das dann einfach noch mehr zum Anmachen ist.

00:08:45: Die Leute haben die Mess-Einheiten mit nach Hause genommen und konnten das im täglichen Leben dann wirklich auch anstellen.

00:08:51: Und wenn du da noch einen Kameragurt umsetzen musst oder gucken musst, ist es synchronisiert

00:08:54: usw.,

00:08:55: dann ist nichts.

00:08:56: Aber es gibt so Experimente wo wir eine Art Geisterbahnen wie wird es immer sagen also vor definierte Kurser haben?

00:09:02: Dass es einigermaßen ähnlich ist als in einem urbanen Kontext kann sowas ja nie als Labor gelten aber dass Einigermaßen vergleichbar ist und da kann man natürlich so GoPro Aufnahmen oder was auch sehr, sehr schön sind.

00:09:13: Sind eben diese kleinen Brillen die dann halt auch in die Augen aufnehmen also wo die Augen hingehen und sowas.

00:09:19: das ist natürlich unheimlich spannend anzusehen.

00:09:22: Sehr cool du hast vorhin schon so ein bisschen erzählt von gelöteten Armbändchen Die dann mittlerweile von Sensoren abgelöst oder ergänzt werden.

00:09:31: wie wie mäßt ihr das denn genau?

00:09:33: Ganz einfach der Hautleitfähigkeit.

00:09:35: und da gibt es ein Indikator, das wird im Mikrosiemen gemessen.

00:09:39: Das ist verhältnismälich einfacher.

00:09:40: Da gibt's auch offene Codes dafür wie man dann quasi diese Erregungen werden so Pics identifiziert und anhand dieser Pics kann man dann auch gucken wo es dann diese Auslöser gewesen ist.

00:09:52: halb ungenau, weil es halt drei Sekunden oder fünf Sekunden dauert bis man diese Körperreaktion messen kann.

00:09:57: Also dementsprechend muss man das dann noch ein bisschen identifizieren auch dann GPS-Signal ist auch nicht so genau aber dann weiß man zumindest mal grob wo irgendwas passiert ist und

00:10:05: das ist quasi wie so'n Arm bändchen dass man an hat.

00:10:07: also früher gab's wirklich ein sehr gutes Armband.

00:10:09: das ist leider jetzt eingestellt worden weil die Firma gemeint hat sie muss da irgendwie anders Geld verdienen.

00:10:15: und jetzt haben wir auf einen Elektroschott hier rumfliegen.

00:10:18: Wir haben mittlerweile ein neues Produkt gefunden wo mit dem er das machen könnte also komfortabel, weil man jetzt Elektroden an die Finger anlegen muss.

00:10:24: Aber es

00:10:25: funktioniert.".

00:10:26: Okay und sind diese Peaks oder diese Reaktionen?

00:10:30: Weil du sagst das gibt ja manchmal so neuralgische Punkte irgendwie im Verkehr, die vielleicht durch schlechte Einzehbarkeit halt besonders als gefährlich oder wie auch immer erregend empfunden werden ist dass eigentlich über die Nutzenden hinweg gleich.

00:10:44: oder seht ihr den Unterschied zwischen Altersgruppen, also seht Ihr dann einen Unterschied in den Daten?

00:10:52: so objektiv oder funktioniert es so?

00:10:55: Ich weiß nicht, ja.

00:10:56: Kannst du dazu was sagen?

00:10:57: Also am Anfang haben wir gedacht, naja hoffentlich gibt's Unterschiede und dann hat man den ersten Datensatz gehabt.

00:11:01: da war es eher so Na, solala.

00:11:03: aber jetzt haben wir festgestellt bei diesen hundertzwanzig Radfahren in Osnabrück wo wir dann auch wirklich eben nach Geschlecht identifiziert haben auch nach der Fähigkeit des Radfahrens also gibts die Types auf Cycles zu genannt also die ambitionierten Radfahrer und die sportlichen Radfahrt.

00:11:19: Ja Radfahrern will ich

00:11:21: gemütlichen Radler.

00:11:23: Und das hilft ganz, ganz gut bei den Radfahren denn weil da wird verhältnis mich viel auch schon über die ganzen Kollegen und Kolleginnen geforscht also wie man die einteilen kann.

00:11:33: Radfahrer sind auch wesentlich einfacher zu messen als Fußgänger.

00:11:35: Weil der Fußganger ist eher chaotisch in der Stadt unterwegs.

00:11:38: er läuft geradeaus guckt nach hinten und ja genau und der Radfahrter ist halt einfach geradeaus und fährt links rechts und hält an.

00:11:46: Hoffentlich wäre der in den Rückwärtsauser vielleicht noch.

00:11:49: Der Kunstradfahrer, das ist ein höheres Kunstrad-Fahrer.

00:11:51: Habt

00:11:52: ihr auch die Einrad-Menschen dabei?

00:11:56: Ihr habt ja einen sehr netten Kollegen, der so was macht.

00:11:58: Den wollte ich schon immer mal messen aber der hat sich bisher...

00:12:01: Mir ist hier noch eine zweite Versuchspersonin, die das auch kann!

00:12:04: Ja also nicht auf dem Niveau, aber ich kann auch ein Rad fahren.

00:12:08: Fun Fact

00:12:10: Wir haben das wirklich mal gemacht, dass wir gesagt haben, wir machen so einen kleinen Untersuch mit blinden Personen und eben auch mit Leuten im Rollstuhl.

00:12:18: Das ist spannend!

00:12:19: Und mit Kinderwagenfahrenden, also sei es die Mutter oder der Vater... Oder

00:12:23: dann auch mit Rollator fahren?

00:12:24: Genau,

00:12:25: mit Rollataufahren einfach zu schauen ist eine Straße, die eigentlich okay gestaltet sein sollte nach gewissen Dienomen, ist die auch für alle Nutzenden dann so zur Verfügung gestellt wird.

00:12:35: Es verhält mich auf wendig, da sollte dann überhaupt diese Testgruppen zu finden.

00:12:39: Aber das war unheimlich spannend.

00:12:40: und dann hat man eigentlich gedacht dass wir da den Einradfahrer am besten auch noch mal so als Vergleichsgeschichten fahren.

00:12:47: Was sehr interessant war ist wirklich der Fußgänger ganz normal, er hatte keinen Stress groß.

00:12:54: bei den siebisch netten Personen war es wirklich dass also die Sekundenfänger in der Fussgängerzone extrem stress aussehen weil die sonst normalerweise ihre Leitlinien haben und wenn da irgendwas im Weg steht Kneien sie halt ganz doof drauf.

00:13:07: Aber ist

00:13:07: es nicht eigentlich verboten, das da draufzustellen?

00:13:10: Naja, aber sei's ein Kleiderstände, sei's sonstiges sein und weiß... Das kann ja alles sein.

00:13:15: ne!

00:13:15: Es kann ja eine Hauswand sein an dem Sie sich orientieren oder irgendein Absatz im Trottoir oder sonstige Sachen.

00:13:22: also einfach Ihre bekannten Führungsgeschichten.

00:13:26: So jetzt hast du dann die blinden Person und dann hast Du die Leute im Rollstuhl der Rollspielfahrer-Markt diese Kanten zum Beispiel nennt.

00:13:32: Also da sind wir wieder in diesen Planungsgeschichten, wo man sagt dem einen wäre es gut wenn's ganz flach ist und die blinde Person sagt dann hey ich hab nix mehr zu orientieren.

00:13:41: ja also das da wird schon schwierig aber es war unheimlich spannend zu sehen dass gerade also gehandigt also visuell beeinträchtigte Personen da am meisten Stress hat.

00:13:52: Du hast jetzt erzählt, ihr hattet so eine super große Gruppe von Radfahrenden in Osnabrück.

00:13:58: Hundertzwanzig Leute ungefähr!

00:14:01: Wie habt ihr die denn dafür begeistert mitzumachen?

00:14:04: Das war zum Glück in diesem groß angelegten Projekt vom BMDV damals, dass wir einen Industriepartner, Bike Citizens zwar das.

00:14:11: Die hatten eine App, eine sehr große Community auch schon in Osnabrück.

00:14:15: über die konnten wir die Leute ansprechen.

00:14:16: Da hatten wir so erstmal so eine Initialgeschichte wo wir dann auch einen kleinen Fragebogen gemacht haben, konnte man halt ein paar Abfragen, so sieben Parameter hast du Lust?

00:14:24: Männlich weiblich alter wie oft wirst du Fahrrad?

00:14:27: Und da haben sich viele dann angemeldet und daraus konnten man ungefähr zweihundert Leute identifizieren, die dann so dass wir sehr große Varietät haben.

00:14:34: Also auch schön vom Alters-Mix und dem Geschlechter-Mixe dabei hatten und die haben mitgemacht.

00:14:39: Das war echt richtig gut muss ich sagen.

00:14:41: also das hat richtig Spaß gemacht!

00:14:43: Okay und wenn ihr diese Daten gesammelt habt... Ich gehe jetzt mal davon aus, dass ihr sie immer ja auch kathographisch aufbereitet weil du hast oft über GPS und solche Dinge gesprochen und Heatmaps.

00:14:54: Dann habt ihr so eine Kartenbasis, die ein Ist-Zustand wiedergibt.

00:14:57: und was passiert dann?

00:14:59: Also was folgt daraus.

00:15:00: Genau also das erste... allererste ist mal gucken wo sind sie überhaupt entlang gefahren?

00:15:05: da gibt es so sieht aus wie so einen kleinen Spinnennetz über die Stadt verteilt.

00:15:08: Das ist dann ganz spannend zu sehen wirklich dass sich die Stadt dann so fühlt.

00:15:11: Man kennt vielleicht auch dieses Trava Daten von diesen Fitness Trackern und sonstigen Sachen.

00:15:15: so ähnlich sieht es dann auch aus.

00:15:16: So

00:15:17: Strecken halten.

00:15:17: Ja

00:15:17: genau also alles alle Sachen sind ab.

00:15:20: Und dann guckt man mal als erstes diese Moments of Stress ist separiert.

00:15:26: Und da drauf die Heatmap macht, das ist quasi eine Dichte Berechnung von diesen Punkten wie oft ein Punkt irgendwo in einem gewissen Radius dann vorkommt.

00:15:32: und dann wird es schon mal ganz spannend dass du siehst so kann kommen die ersten neuralgischen Punkte raus also... Ausner Brück war es eine Kreuzung, die war bekannt.

00:15:40: Den Planen war das auch bekannt, dass die rauskommen wird und die kam zum Glück heraus.

00:15:45: Aber es gibt natürlich dann auch noch so Hitenschampions, wo wir draufgucken, dann auch die Leute sagen, was ist denn jetzt da passiert?

00:15:51: Was lag's da?

00:15:52: Dann war es z.B.

00:15:53: ne Ampelschaltung, die zu lang gedauert hat oder gerade für Linksabbieger irgendwas uns.

00:15:57: und dann guckt man mal so rein und dann kommen wieder auf das, was du gesagt hast Nina, dann können geschlechter spezifisch.

00:16:05: Es gibt wirklich Unterschiede wie Frauen und Männer, das wahrnehmen teilweise.

00:16:09: Das ist ganz spannend!

00:16:10: Was noch spannender ist, ist eben eigentlich diese sehr sportlichen Radfahrer.

00:16:15: Wo wir immer gedacht haben, hey, no brain!

00:16:17: No pain!

00:16:17: Grad aus und gib ihm... Die sind einfach so gut unterwegs irgendwie dass das da überhaupt nichts passiert.

00:16:25: Nein es war gerade andersrum.

00:16:26: also grad je sportlich ambitionierter und je mehr du gefahren bist und du eventuell auch schon eine Unfallerfahrung gemacht hast, desto aufmerksam bist du an jeder Kreuzung und das stresst die dann einfach mehr.

00:16:37: Also dieses erhöhte Aufmerksamkeit haben.

00:16:41: und dann haben wir gedacht, okay wieder was gelernt.

00:16:43: Das ist so ein bisschen dieser siebte Sinn dieses voraus ahnen könnte da etwas passieren?

00:16:49: das ist eine körperliche Anspannung.

00:16:51: was du ja eigentlich physiologisch machst isst ne Fluchtreaktion vorbereitend die wehen sich in sich zusammen.

00:16:56: du konzentriest deine Energie ins innere und kannst ganz schnell reagieren und das machen natürlich die sportlichen Radfahrer mehr als der Gelegenheitsradfahrer

00:17:05: Ganz unbedarf.

00:17:06: Ja, genau erstmal unbedarft.

00:17:09: Der wartet nix Böses.

00:17:10: aber gut die sind ja auch langsamer unterwegs.

00:17:12: klar wenn ich jetzt irgendwie mit dreißig Kmh langfahre oder mit zehn habe ich ja auch an das zeit zu reagieren.

00:17:18: Genau und wir haben jetzt gerade so ein bisschen darüber gesprochen was macht ihr dann mit den Daten?

00:17:23: Was würdest du denn sagen?

00:17:24: also ich stelle mir dieses biet ja du beschäftigst dich schon weiter damit Aber es ist ja so im deutschen Planungskontext jetzt wahrscheinlich doch eher exotisch.

00:17:36: Was, wie schätzt du das ein?

00:17:39: Was kann man aus diesen Daten machen?

00:17:40: oder ist es überhaupt wünschenswert dass aus diesem Daten irgendwie auch Schlussfolgerung gezogen werden.

00:17:47: Das ist immer so eine Frage der Haltung natürlich auch so bisschen der Verwaltung.

00:17:51: will die so transparent sein will sie nicht in Osnabrück hat einen riesengroßen Vorteil.

00:17:57: Also hier wird man sagen, der Bauwirkmeister hat sogar den Antrag mitgeschrieben und gesagt er will das unbedingt in seiner Stadt haben.

00:18:04: Und will gucken wie funktioniert das?

00:18:06: dann geht das eigentlich ganz gut.

00:18:08: Dann hat man auch sagen können, okay, man hat die Radfahrbeauftragte gehabt und dann auch noch Workshops gehabt.

00:18:13: Die haben auch so einen Upser-Long gehabt wo man dann sagen kann kommen alle Teilnehmende wieder zusammen jeder kriegt seine individuelle Karte.

00:18:19: Das ist das spannende halt dass es auch so diese Motivation das jeder weiß wo er selbst Stress hatte.

00:18:26: Also die Motivations wie in einem Art Computer Game das halt in der Realwelt da ist Mit diesen Leuten, die dann extrem gute Experten sind geht man erstmal in den Kontext und in die Diskussion.

00:18:40: Und da sind schon ein paar super schöne Sachen rausgekommen und dann wird es abgeglichen im Endeffekt auch mit der planischen Expertise.

00:18:46: und was die Leute halt von der Stadtverwaltung haben und sagen Zum Beispiel sei es das in der Querpark, es sind Lenksparker.

00:18:52: Wird da was gemacht?

00:18:53: Kann man auch sehen wenn eine Pop-Up-Bikeling dann gekommen ist, ist dann weniger stressig und so etwas.

00:18:58: Und teilweise funktioniert es leider nicht so in dem Umfang wie wir es gern gehabt hätten.

00:19:03: So dieses vorher komplett alles komplett gestresst danach nichts mehr.

00:19:07: So einfach ist es dann leider nicht.

00:19:09: Also das wäre natürlich am schönsten weil du dann hättest so ein ganz mächtiges Werkzeug in der Hand.

00:19:16: Leider funktioniert es nicht so gut wie wir jetzt gehofft haben aber bringt zumindest eine Diskussion ins Laufen, weil deine Gefühle kannst du ja eigentlich nicht manipulieren.

00:19:25: Also das ist autonomes Körperreaktionen die da gemessen wird wie beim Lügendetektor eigentlich.

00:19:31: Gut es gibt Leute die sollen sowas ab quasi mehr oder weniger.

00:19:36: Special

00:19:37: Agents.

00:19:37: Die lassen wir dann besser nett fahren.

00:19:39: Das wird beim Beruf vorher abgefragt.

00:19:43: Ja, es geht ja auch da.

00:19:45: Also okay, das sind wir wieder seriös!

00:19:48: Auf alle Fälle, die suchen wir natürlich dann schon zu gucken.

00:19:51: also dass ist dann dadurch eine Objektivierung deines... eigenen gefühlt hast und gesammelt, so dass du dafür suchst halt sehr inklusiv eigentlich an die Saarang zu gehen weil dieses Bändchen kann jeder tragen.

00:20:02: Und man muss sich nicht äußern dazu.

00:20:04: wir machen natürlich danach immer noch Befragungen.

00:20:05: das ist jetzt beim anderen Projekt was wir jetzt gerade in der Schweiz haben.

00:20:08: Das wird wirklich vorher befragen nachher befragen aber dann auch eine vorgegebene Runde und dann wird es natürlich ganz spannend wie man das so zusammensetzen können.

00:20:15: Du bist grade in die schweiz abgebogen.

00:20:19: Es würde mich mal interessieren haste so ein Überblick Wie das international so ist.

00:20:23: also gibt es Gibt es Länder, die schon stärker damit arbeiten und auch diese emotionale Ebene?

00:20:31: Weil du machst ja im Prinzip was für Smart City eher ungewöhnlich ist.

00:20:37: Auch so international ist Smart City sehr stark gebrandet auf Technologienutzung.

00:20:42: Und du fügst dem Jahr ... mit deinen Projekten eine andere Komponente hinzu, nämlich diese Emotion.

00:20:49: Und ist das in anderen Ländern ein Thema oder eher nicht so?

00:20:54: Wir sind eigentlich ein Verhältnis... kleines Netzwerks, sage ich mal.

00:20:58: Wir haben überall in Europa jemanden sitzen der da gerne mitmachen würde aber de facto würden das gerne viel mehr Leute auch machen also gerade auch in Holland die haben ja so eine nationale Ratbefragung oder sei es auch zur Stadt radeln jetzt in Deutschland das ist ja super aber da werden halt einfach viel weniger da Attribute von den Nutzern aufgenommen, was auch vielleicht richtig ist gerade aus Datenschutzgründen und sowas.

00:21:23: Und in der Kombination glaube ich sind wir da schon ganz gut.

00:21:27: Das Problem ist halt einfach es ist noch nicht so aussagekräftig wie ganz einfach nur die Wege sammeln und dementsprechend würde man das vielleicht auch besser noch nicht so ganz ausrollen in die Richtung, weil man muss unheimlich vorsichtig sein diese Ergebnisse zu interpretieren.

00:21:40: Weil ja natürlich umgangssprachliche Stress aber de facto ist es eine erhöhte Aufmerksamkeit etwas negativen Kontext.

00:21:51: Vulko Stress!

00:21:53: Okay, und aber es klang auf jeden Fall auch schon so als hättet ihr ich sag jetzt mal in Anführungsrichtigen ein Erfolg erzielt das Dinge im realen dann auch verändert wurden.

00:22:01: oder weil du sagtest ja wir haben dann gemessen es hat sich ist nicht auf null gegangen.

00:22:05: also was wurde denn zum beispiel im realnen lebendern mal verändert?

00:22:09: weil das ist eigentlich dann das beste was es geben kann.

00:22:12: ich mach digital unterstützte Stadtentwicklung, Stadtplanung vielleicht auch regionale Entwicklung um natürlich im echten Leben was zu verbessern.

00:22:20: Ja,

00:22:22: da kommen wir jetzt leider wieder so in diesen ganz normalen kommunalen Planungsprozess dann zurück.

00:22:30: Der dummerweise dann manchmal doch etwas länger dauert wie diese Projektfunding-Zeiten eigentlich dann sind und du musst dann eigentlich eher schauen gibt es zum Glück Sachen wo du sagen kannst am Anfang des Projekts war der Zustand A und danach innerhalb des Projektwitzes geändert und kannst vielleicht Zustand B messen?

00:22:47: Und also nicht so.

00:22:48: dieses kann man's vorher messen oder sonstige Sachen probiert so im virtuellen Kontext zu machen, dass wir sagen okay gibt es verschiedene Varianten kann man da auf dem Fahrrad Simulator zum Beispiel fahren und gucken wie die Leute drauf reagieren.

00:23:01: Das funktioniert leider auch nur mit unserer Missmethode nicht so richtig gut.

00:23:05: also mit Befragungen ganz toll das ist kein Problem.

00:23:08: aber Das Problem ist, auf diesen Bike-Simulatoren werden Leuten raten schlecht.

00:23:12: Oftmals gerade wenn du so virtuelle Brille aufhast weil du halt einfach nicht diese Immersion hast und wenn dich in die Kurve legt also ich muss nach fünf Minuten absteigen ja?

00:23:20: Also wobei ein Kollege gesagt hat soll es vorher einen Schlückchen Sekt trinken dann wird sich das irgendwie bisschen dieses Profi-Chip für alle die dann irgendwie VR machen aber nur ein kleines Schlückchensäck.

00:23:35: Das wird diese Motionsignis etwas reduzieren.

00:23:38: Ich hab's ja noch nicht ausprobiert, aber ich glaub da fest dran irgendwie.

00:23:41: Ob das funktionieren könnte?

00:23:45: Aber da waren leider die Reaktionen nicht so eindeutig wie wir gehofft haben.

00:23:49: Die Personen sind einfach in einer Safe-Community, so eine sicheren Blase dann irgendwie drin und haben auch irgendwie nicht so das Gefühl dass das Auto auf das du jetzt drauf fährst und das dich jetzt umfährt, die es wirklich kaputt macht ungefähr.

00:24:02: Also das ist dann im virtuellen eben nicht ganz... So toll, wie ich gehofft habe.

00:24:08: Selbst Dinos, die dann auf die Stuhl zu laufen oder so was.

00:24:11: Ich glaube,

00:24:12: ich werde die ganze Zeit unterstressen!

00:24:17: Das hab ich auch gedacht, aber nee.

00:24:19: Leider nicht ganz so.

00:24:21: Du bist einfach nicht zu sehr flüchtend dann ne?

00:24:24: Dein Nervensystem ist nicht auf Flucht eingegangen.

00:24:26: Man ist zu

00:24:27: clever quasi.

00:24:27: Ich höre mal einen Armband anziehen, wenn ich abends zur Filme gucke oder sowas... Also ich bin super schreckhaft!

00:24:32: Ich glaube das würde ganz schön ausschneiden.

00:24:34: Ich glaub da funktioniert es eher genau.

00:24:37: Und jetzt kommt ja auch gerade nochmal zu einem Punkt weil du sagst dass da funktioniert jetzt zum Beispiel eine Befragung also diese Subjektive Angabe besser.

00:24:47: Wie kam dir dann überhaupt drauf, dass subjektive Befragungen nicht mehr ausreichend sind?

00:24:52: Also wie kam dir da darauf, dass ihr jetzt sowas machen

00:24:54: müsst?".

00:24:55: Nicht einfach sagen wird Neugier und gucke ob es geht.

00:24:59: so ungefähr wäre das ja vielleicht ein bisschen wenig.

00:25:03: Das fragt der Herzt ja.

00:25:04: Irgendwie kamst du ja drauf, ne, dass man sowas tun könnte.

00:25:08: Es geht ja wirklich um diese... Die Vision ist ein bisschen dieses Objektivierung der Gefühle im Endeffekt.

00:25:14: Also du kannst dein persönliches Empfinden objektiv messen, ohne dass es irgendwie verbalisiert auf dem Papier ist so wie was weiß ich Lobbygruppen die dann sagen ja der Fahrradfahrer muss immer an dieser einen Stelle der Fußgänger sagt nein da nimmt mir das Fahrrad Fahrer wieder weg und da kommen ja so verschiedene Sachen immer wieder aufeinander.

00:25:31: wenn man das jetzt messen könnte alle gruppen schön gucken.

00:25:35: ist es denn wirklich so?

00:25:36: Dann hast du zumindest mal eine objektiviertere Datenlage, wo du sagen kannst okay wir müssen's vielleicht anders bemessen.

00:25:42: Natürlich ist dieses Grundrauschen dass du weißt der sagt das und so warst dann wirklich und ist es auch wirklich eine Emotion gemessen wird ganz wichtig.

00:25:52: aber das war ein bisschen dahintergrund dazu dass man da einfach so ein sehr sehr einfaches Tool wenns denn mal einfach is entwickelt dass es automatisiert eben solche Sachen gibt Vielleicht auch hundert Radfahrer irgendwann mal in der Stadt herumfahren, die immer so ihre Emotionen messen.

00:26:08: Und es wird gesammelt jeden Tag und dann kann sie sehen gibt's Stress-Hotspots verlagern, die sich kommt immer wieder was vor.

00:26:13: Dann ist das natürlich als Dashboard ganz spannend zu sehen.

00:26:16: Warum haben die da Stress?

00:26:18: Ist die Ampel zu lang?

00:26:19: Ist es zu laut?

00:26:20: Kommt der Bus immer zur selben Zeit zu nah vorbei oder... Da gefallen einem ja massig Sachen wieder an!

00:26:27: Und unterscheidet ihr irgendwie dann, also wenn das was du jetzt erzählt hast wie es aufbereitet habt.

00:26:32: Es waren ja auch vor allen Dingen Forschungsergebnisse und Habt ihr vielleicht in einem ausgewählten Kreis auch so vorgestellt und geteilt?

00:26:40: Oder habt ihr denn zum Beispiel in Osnabrück auch irgendwie eine Öffentlichkeitsbeteiligung gemacht wo ihr das geteile habt und Was kriegt ihr dafür Resonanz?

00:26:46: weil ich könnte mir vorstellen wenn man das sieht und sieht auf so einer Karte, war das ein Ausschlag oder eine Hintmap?

00:26:53: Klar.

00:26:54: Diese Kreuzung steigt man ja so ein bisschen drauf ein.

00:26:57: Das ist auch dieser Effekt.

00:26:58: Das haben hundert Leute gesagt.

00:26:59: natürlich stimme ich dem dazu.

00:27:02: Da muss man immer ein bisschen vorsichtig sein wie dann gerade die Gelmengelage in der Medienlandschaft vor Ort ist usw.

00:27:10: So eine Karte kann auch sehr gefährlich werden.

00:27:12: Ein anderes Beispiel wir haben eine kleine Stadt in den Nähe von Stuttgart-Herrenberg mit denen wir das ganz oft gemacht haben anderen Projekten Capreviso, wo wir dann auch noch den Abstand gemessen haben und da den ADFC dabei hatten.

00:27:24: Und das kam dann auch in den runden Tisch-Radverkehr mit rein so dass dann alle Bürger mit dabei waren usw.

00:27:29: Da wurde dann diskutiert über natürlich Sachen die bekannt waren eigentlich.

00:27:33: aber wir konnten es jetzt messen nochmal belegen neben dem was quasi der Verkehrsplaner sagt da musst du sowieso und der Schutz schreiben ist zu klein und bla bla bla.

00:27:42: Aber jetzt siehst Du dann ganz klar da ist es Herrnberg war dann so ein bisschen das Problem, dass es eine Umleitung für eine Bundesautobahn war.

00:27:49: Da konntest du halt nicht viel machen an der Stelle.

00:27:51: Aber das ist deren neuralgischer Punkt und jetzt sieht man's auch.

00:27:59: Gut!

00:27:59: Dann kommen wir schon zu der letzten Frage... die Diener immer stellen darf.

00:28:08: Unsere bekannte Abschlussfrage, vielleicht kennst du sie ja schon?

00:28:11: Wir sind deshalb der Kurz und Würzig Podcast weil es auf kommunalen Veranstaltungen öfter auch irgendwelche kurzen Pausen mit Schnittchen gibt.

00:28:21: Wenn Du auf so einer Veranstaltung bist keine Ahnung Gemeinderatssitzung oder wissenschaftliche Konferenz in einem Fall was ist ein Schnitchen wo Du nicht widerstehen kannst?

00:28:30: Oh!

00:28:31: Ein Schnitchnis ist wenn Du ein unheimlich spannendes Problem hast, ein Problemschnittchen quasi.

00:28:39: Und wo du dann ganz schnell mitkriegst das bei dem Schnittchen, wenn wir jetzt in einem Schnittchende zu bleiben sehr viele tolle Zutaten hast und Leute die das Schnitt hinzubereiten quasi dass du zusammen eigentlich an eine Projektidee dran gehen kannst, wo du auch merkst, dass du den gleichen Geschmack hast wie deinem Gegend Nein, also dass dann so eine gewisse Ebene da ist wo du sagst okay die haben genau dieselbe Idee an Problemen zu arbeiten und das wegen der Geschmack.

00:29:10: Also quasi du magst dich über dasselbe unterhalten, musst ja immer selber essen aber du zumindest... Okay

00:29:18: Matchmaking am Schnittchenbüffel sehe ich schon!

00:29:20: Wenn man mit dir mal forschen möchte muss man gucken was du am Schnittchenbühle nimmst, nimmt sich das selbst und steigt dann sofort inhaltlich mit einem Pitch ein und dann hat man nicht

00:29:28: Ja oder etwas anderes.

00:29:29: ist es aber auch richtig?

00:29:31: Das ist ein intellektueller Schnittchen.

00:29:34: Das ist natürlich immer die Frage, wie gehen solche Sachen?

00:29:38: Aber es ist einfach sehr offen sein auf die Leute zugehen und fragen was haben sie denn für dieses Problem offen sein und dann kommt dann immer so ein bisschen dieses Wie kann man das lösen?

00:29:48: und vielleicht auch mit etwas Digitalem?

00:29:51: Und ist da die Möglichkeit?

00:29:52: Da sind sie alle offen genug dafür, dass sie da auch mitmachen wollen.

00:29:57: Wollen Sie überhaupt mitmachen?

00:29:58: Aber das sind ja so immer die Sachen, die man dann im Gespräch rauskriegt.

00:30:01: und das ist dann wiederum das Schöne bei den Schnittchen!

00:30:03: Ja super, wunderbar!

00:30:05: Sehr gut!

00:30:06: Alles klar, dann vielen Dank, dass du Zeit genommen hast, dass Du dabei warst Peter und wir sehen uns das nächste Mal wieder.

00:30:13: Bis dann,

00:30:14: ciao!

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