#36 Datenvisualisierung

Shownotes

Wie Datenvisualisierung Entscheidungen und Beteiligung unterstützen kann

Anni, Nina und Till Nagel sprechen über Visual Analytics, Datenvisualisierung und urbane Daten. Thematisiert werden Augmented Reality, Klimadaten sowie die verständliche Kommunikation komplexer Informationen. Dabei steht das Projekt "Crafting Futures" im Fokus.

Snackable auf einen Blick

  • Daten werden durch Visualisierung verständlich.
  • Gute Visualisierung zeigt auch Unsicherheiten.
  • Augmented Reality bringt Daten direkt in den Stadtraum.
  • Klimafolgen können vor Ort sichtbar gemacht werden.
  • Datenquellen sollten transparent dargestellt werden.
  • Bürger und Bürgerinnen können Zukunftsszenarien aktiv mitgestalten.
  • Visualisierung unterstützt bessere Entscheidungen.
  • Komplexe Daten brauchen einfache Zugänge.

Erfahre mehr über das Thema Smart City und vernetze dich mit Anni und Nina: http://www.iese.fraunhofer.de/kurz-und-wuerzig

Transkript anzeigen

00:00:01:

00:00:11: Hallo und herzlich willkommen zu Kurzundwürzig, dem Podcast zur Digitalisierung von Stadt und Land.

00:00:16: Mit mir im Studio ist heute wie immer Nina Müller.

00:00:20: Und wir haben einen Gast dabei.

00:00:21: uns war Professor Till Nagel, Professor of Visual Analytics an der Technischen Hochschule Mannheim.

00:00:27: Heitel Schön, dass du dir Zeit nimmst und heute dabei bist.

00:00:32: Und weil Nina und ich ja schon bekannte alte Häsinnen sind, will ich das Wort direkt an dich geben.

00:00:38: Dass ihr dich gerne nochmal selbst ein bisschen vorstellst.

00:00:40: was machst du eigentlich so Visual Analytics oder Technischen Hochschule?

00:00:45: Was ist dein Day-to-Day Business?

00:00:47: Ja gerne!

00:00:48: Vielen Dank erstmal für die Einladung.

00:00:50: freue mich hier zu sein bin gespannt auf das Gespräch.

00:00:53: Genau, ich bin an der Technischen Hochschule in Mannheim.

00:00:55: Wir sind also eine Hochschul für angewandte Wissenschaften.

00:00:58: Ich bin dort in der Informatik, in der Fakultät für Informatika angesiedelt, aber dabei eben auch mit Studierenden anderer Fakuldeten zusammen, insbesondere auch mit der Gestaltung und ich leite dort das Human Data Interaction Lab.

00:01:09: Und in diesem Human Data interaction lab erforschen wir alles rund um die Datenvisualisierung, Visual Analytics,

00:01:15: d.h.,

00:01:15: als wir gucken uns verschiedenste Domänen, also Felder- und Bereiche an, in denen es Daten gibt – das sind ja heutzutage fast alle Und schauen dann wie wir mit Hilfe der Visualisierung, mit Hilfe einer Aufbereitung eben dort dann verschiedene Akteure unterstützen können.

00:01:29: Ihre Aufgaben und ihre Fragen dann besser zu beantworten oder überhaupt zu beantworten und gucken uns an ja wie wir das unterstützen können?

00:01:38: Okay!

00:01:38: Das klingt jetzt total neu.

00:01:40: seit wann beschäftigst du dich ungefähr mit dem Themenfall schon?

00:01:44: Also das Feld ist eher ein junges Feld insgesamt.

00:01:48: Aus der eigenen Perspektive sind wir immer anders natürlich, also ich habe in meiner Diplomarbeit schon dazu geschrieben die Dissertation war auch dazu und jetzt bin ich an der technischen Hochschule seit zehn Jahren knapp.

00:01:59: Das heißt, also die Informationsvisualisierung kommt klassisch aus der Informatik und den Computerwissenschaften.

00:02:05: In den letzten Jahren ist es aber deutlich breiter geworden.

00:02:07: Das heißt eben stark auch Mensch-Computerinteraktion, stark aus der Gestaltung.

00:02:11: Das sieht man daran beispielsweise natürlich spätestens mit der Corona-Pandemie dass wir da alle eben auch Grafiken gesehen haben irgendwelche Inzidenzen oder Verläufe beispielsweise.

00:02:20: das heißt es ist eben auch stark in diese Richtung gegangen nicht nur für ExpertInnen sondern auch für ein breites Publikum von Bürgerinnen und Bürgern Punkt.

00:02:28: Also wie kann man Visualisierung so gestalten, dass sie zugänglich sind?

00:02:32: Dass Sie nicht unbedingt das Komplexe einfacher machen aber doch das Komplesse verständlich machen, dass man eben vielleicht auch die Komplexität transparent zeigt.

00:02:42: Ja und hattest du von Anfang an... also sind ja hier in Smart City Digitalisierung für die öffentliche Hand im öffentlichen Raum Podcast.

00:02:53: Hattest Du von Anfang die Stadtentwicklung auf dem Schirm oder ist es ein Feld, das sich auch so entwickelt hat?

00:03:04: Also mit was wenn du's jetzt seit zehn Jahren machst.

00:03:06: Mit was hast du angefangen und welchen?

00:03:08: vielleicht auch Domänen und wie würdest du sagen, hat sich das vielleicht auch verändert?

00:03:14: also ich kann mir vorstellen wir sind mittlerweile in der Welt in der Bilder viel einfacher zu erzeugen sind so viel mehr Aussagen als Worte und auch so viel schnelllebiger sind.

00:03:29: Wie würdest du dich da so verorten mit deinem Forschungsbereich?

00:03:36: Interessanterweise, wenn man jetzt wirklich ganz groß den Bogen spannt zur frühen Geschichte der Datennutzung oder Visualisierung in dem Sinne.

00:03:44: Also an sich ist es so dreißig Jahre alt sage ich mal dass die Information-Visualisation definiert wurden wie gesagt aus der Informatik und da war das natürlich immer auch Computer gestützt.

00:03:53: aber eben ganz klassisch kommt es auch oder ist eng verwandt mit der Kartografie.

00:03:57: Und ein ganz berühmtes Beispiel, und es ist ein berühmtes Beispiel in verschiedenen Disziplinen.

00:04:01: Also in der Epimestiologie, in der Medizin überhaupt... ...und so ist eine Cholera-Karte.

00:04:06: Vielleicht habt ihr die schon mal gesehen von London oder einem Ausschnitt von London von Zoho?

00:04:09: Und da hat ein Arzt Dr.

00:04:12: John Snow damals eben bei einer Cholerapademie Anfang des Neunzehnjahrhunderts Daten erhoben also gefragt wie viele sind hier gestorben und dann so einen visuellen Clustering mehr oder weniger gemacht und dort dann die angezeichnet aufgezeigt auf einer Karte und daraus dann erkannt Es war ein bestimmter Brunnen.

00:04:28: Also das heißt, es war dann eben noch vor der ... Damals gab's noch die Miasma-Theorie also als man dachte schlechte Luft heißt Krankheiten da ist ja auch im Zusammenhang aber natürlich ist das nicht die Ursache und will sagen dass war eigentlich hier auch schon eine urbane Datenvisualisierung also stetisch.

00:04:43: Da hat es damit zu tun, dass Menschen ganz eng aufeinander leben mit diesem Bogen.

00:04:46: Das heißt wir profitieren immer noch daran oder davon, dass eben ganz früh sich angeschaut wurde wie haben wir in einer Stadt zusammengelebt?

00:04:53: Und jetzt wieder den Bogen zurückzulegen.

00:04:55: heutigen Zeit ist natürlich durch die Digitalisierung in vielen Bereichen, im Smart City Bereich das besonders wichtig.

00:05:02: und nochmal zu der ersten Teil deiner Frage.

00:05:04: Wie habe ich angefangen, also die ersten Visualisierungsarbeiten von mir zum Beispiel in meiner Diplomarbeit waren abstrakt.

00:05:10: Das heißt da ging es um Wiederfinden von Informationen im Internet.

00:05:14: Also kennt man ja mein Besuchseiten und dann drei Tage später weiß man euch hatte sie wo warst du genau welchen Kontext?

00:05:19: Und wie können wir das mithilfe der Visualisierung unterstützen?

00:05:22: Ich mache jetzt aber eben schon seit eigentlich meine Dissertationen Ja, gerade eben erst gewesen.

00:05:33: Guck ich mir immer ... Obahn-Daten an, viel Mobilitätsdaten.

00:05:39: Aber eben auch andere Arten der städtischen Daten und da eben dann Visualisierungen.

00:05:44: Wir hatten zum Beispiel ein Projekt in Singapur gemacht Da ging es um Nahverkehr Und wie wird er genutzt?

00:05:50: Wir hatten aber auch z.B.

00:05:51: eine Auswertung von Pendel Verhalten In den USA Und haben uns das eben angeschaut.

00:05:56: Das heißt also Es ist schon sehr lange ja dass eben in dem ganzen Bereich Der Digitalisierung von Obahndaten Visualisierung mitgenutzt werden eben auf der einen Seite zu analysieren, auch zur Kommunikation als anderen breites Publikum.

00:06:12: Wenn du jetzt schon viel Erfahrung hast mit urbanen Daten die beschäftigen sich ja originär schon mit verschiedenen Themen und Sektoren das ist aber auch sehr angedeutet dass du international unterschiedliche Erfahrungen hast.

00:06:24: Deshalb bieg ich jetzt dahin ab gibt es Unterschiede von Darstellung von Daten je nach kulturellem Zusammenhang oder ist das überall das gleiche?

00:06:35: Bei uns weiß ich jetzt ja schon in Deutschland, wollen wir zum Beispiel was mit Mobilität machen.

00:06:39: Das, glaube ich, bestellt sich oft gerne irgendwie mit Linien da weil man ja Straßentrassen wie auch immer irgendwie nahekommen will.

00:06:46: in der Darstellung vielleicht das irgendwo ein Eiken mit einem Fahrrad drauf oder so irgendwas dass man das möglichst schnell begreift um welches Thema es gerade geht.

00:06:53: wie ist es aber im internationalen Vergleich?

00:06:57: Große Frage.

00:06:58: Großes Gebiet, also natürlich sind das so interkulturelle Fragen.

00:07:03: Wenn wir uns jetzt schon treffen, dann reden wir über die Welt!

00:07:05: Sehr gerne, genau.

00:07:07: Also ich muss sagen ist nicht meine Expertise aber es gibt auch Unterschiede.

00:07:11: Aber erstmal gibt's ganz viele grundlegende Mechanismen des menschlichen Wahrnehmungsapparat und unabhängig ist vom kulturellen, aber natürlich gibt es ganz viele auch kulturell geprägte Dinge.

00:07:24: Klassisches Beispiel sind Farben, Farbwirkungen, Associationen dazu.

00:07:28: also natürlich können wir bestimmte Farben... grünen Töne, etwa keine Mensch können wir besonders gut unterscheiden in anderen Farbtönen.

00:07:35: Ist das nicht der Fall?

00:07:36: Das ist also übergreifend.

00:07:38: aber ob jetzt rot als Warnung gilt oder grün als besonders positiv oder sowas oder ähnliches China ist weiß die Farbe der Trauer und ähnliches.

00:07:46: Und es gibt's aber zum Beispiel nicht nur bei Farben sondern etwa bei Ausrichtungen oder Orientierungen.

00:07:50: Also wie zeit wahrgenommen wird auch da Wir haben die Konvention von links nach rechts Zeit strahlzeit feil so nehmen wir das war.

00:07:57: Es gibt Kulturen in denen das anders ist z.B.

00:08:00: Sprache ist die Vergangenheit nach vorne.

00:08:05: Weil das können wir sehen und die Zukunft ist hinter uns, also in der Kultur hinter einem weil das kann ich ja noch nicht sehen.

00:08:11: Ich habe es noch nicht erfahren und das hat also unterschiedliche Auswirkungen.

00:08:14: oder natürlich auch Schriftsysteme

00:08:15: usw.,

00:08:16: gibt ja auch eben natürlich andere Richtungen.

00:08:18: Das hat Einflüsse und trotzdem gibt es aber auch vieles was obwohl kulturell unterschiedlich ist, inzwischen nicht unbedingt ein Standard geworden ist.

00:08:29: Aber eine Konvention die sich relativ stark ausgebreitet hat.

00:08:33: also ähnlich wie ja weiß ich nicht Mode oder ähnliches gab es früher auch stärkere Unterschiede und heute immer noch gibt es die Unterschiede aber gibt es eben auch viel Angleichung oder Anpassungen vielleicht auch und dann kommt da die ganze Diskussion mit Hollywood Ästhetik.

00:08:47: was macht das insgesamt mit dem mit den weltweiten Erfinden von Ästätik und so weiter?

00:08:51: Also Ja Es gibt Unterschiede, aber es gibt auch sehr viele Ähnliches oder Gleiches, was erst mal auf dem menschlichen Wahrnehmungsapparat beruht und vielleicht noch kurz kommen.

00:09:03: Das ist übrigens auch nicht nur für die Darstellung und für die Wahrnehnung relevant sondern eben auch also kulturelle Unterschiede für... Was für Daten liegen vor beispielsweise?

00:09:12: Also das Beispiel Singapur hat ich gerade gebracht Ist eine Stadt oder ein Land in dem sie sehr stark und sehr offen sind.

00:09:20: Dass es vielleicht ein bisschen technokratisch ist.

00:09:22: aber Da, wir wissen ja auch Europa und insbesondere Deutschland hat starke Datenschutz-Anforderungen.

00:09:29: Und das ist in anderen Ländern auch in den USA natürlich nicht ganz so stark.

00:09:33: Und auch das hat dann einen Einfluss wie wir was für Daten auswirken können?

00:09:37: Was wir für Erkenntnisse daraus gewinnen können

00:09:38: usw.?

00:09:39: Ja finde ich total spannend dass du das sagst weil es uns in der In der smart city oder in der digitale transformation öffentliche handöffentlicher raum domäne sehr ähnlich geht.

00:09:53: na so man sich dann auf den internationalen paket bewegt ist eigentlich dieser.

00:09:59: Dieser Raum dieser background aus dem du agierst quasi deinen kontext ist total geprägt, von Europa beziehungsweise von Deutschland.

00:10:09: Und dann spricht man vielleicht, zum Beispiel hatten wir jetzt in den letzten zwei Jahren häufiger mal Besuch aus Japan die sich auch für das Thema Smart City interessieren und da hat man wieder ein anderes Verständnis davon was Smart City überhaupt ist und was man damit eigentlich machen kann.

00:10:29: ich würde fast vermuten Was man zum Beispiel in Japan mit Matsuri machen kann, ist wahrscheinlich näher an dem Drandt was Bürgerinnen hier unter Matsuri verstehen würden wenn sie sich mit dem Thema nicht beschäftigen.

00:10:40: Also sehr, sehr Daten getrieben, sehr technokratisch, wie du gerade auch gesagt hast.

00:10:45: und dann natürlich die Gedanken

00:10:52: z.B.,

00:10:53: Würden wir gerne in solchen, wo es vielleicht auch um technische Entwicklung geht?

00:11:00: mit bestimmten Ländern zusammenarbeiten, weil wir eigentlich gar nicht vertreten diesen Gedanken der da vorherrscht.

00:11:08: Weil wir halt sehr davon ausgehen dass es wirklich um den Menschen geht auch wenn man das nicht immer so hinbekommt.

00:11:18: aber dass ist eben auch der Mensch und die Daten des Menschen irgendwie schützenswert sind.

00:11:24: und ja man kann sich verbessern Aber man muss immer eine Kosten-Nutzenrechnung aufmachen und da gehört auch Vertrauen dazu, nicht nur Monetäres.

00:11:35: Aber dieser sehr starke Kontextbezug doch hast du jetzt gerade geschildert hat mich total daran erinnert ja.

00:11:43: Und ich denke das ist auch etwas was man aufgreifen kann und sollte in der Kommunikation.

00:11:52: Das heißt also wenn die Daten oder wenn verschiedene Akteure eben Daten liefern, also öffentliche Hand oder dann eben unternehmen.

00:11:59: Oder vielleicht auch zivilgesellschaftliche Akteure oder Datenspenden.

00:12:02: Also so Crowdsourced-Projekte beispielsweise was man damit anstellt und wie man das kommuniziert weil du gerade sagtest der Mensch im Mittelpunkt.

00:12:14: Das mag in anderen Kommunen außer Europas anders sein aber dass man das mit mit kommuniziert und das bei uns in der Visualisierung eben auch mit zeigt, mit visualisiert.

00:12:27: Beispielsweise Unsicherheiten aber beispielsweise eben auch Datenquellen.

00:12:31: also da ist ja eben dieses hinterfragen daran was heißt das?

00:12:34: nur weil ich eben ein Wert zeige oder eben einen weiß nicht Modus berechnet habe oder irgendwas dass dadurch ja nicht unbedingt die Wahrheit abgebildet wird sondern dass man es eben mit begleitet.

00:12:47: und das ist meinesachtens auch in anderen Smart Cities oder in anderen Ländern möglicherweise anders.

00:12:54: Also gerade, was du sagst ist sozusagen das technokratische oder eben auch dieses Vertrauen dessen dass wenn ich etwas digital vorliegen habe oder wenn ich eben ja numerische Werte habe und dass das dann genauso auch ist.

00:13:08: und das kann man in der Visualisierung zum Beispiel die Unsicherheitsvisualisierung oder ähnliches eben auch mitkommunzieren.

00:13:13: und wie gesagt sollte man auch tun

00:13:16: Okay, und gibt es da irgendwie so ein Tipp oder so?

00:13:19: Ich meine Datenvisualisierung ist ja schon ein wichtiges Feld heutzutage.

00:13:24: Daten sind ja einfach grundsätzlich gerade immer wichtiger auch für kommunale Entscheidungen oder Entscheidungsfindung.

00:13:33: Oder wäre mir wünschenswert wenn sie Daten basiert auf Ablaufen so meiner Haltung zumindest nicht nur auf Meinungen basieren.

00:13:40: aber hast du da irgendwie einen Tipp?

00:13:43: Nicht jeder ist ja so ein Experte wie du, der sich schon so jahrelang damit beschäftigt.

00:13:47: Wenn jetzt irgendwer sagt aus einer kleinen Kommune so ich habe jetzt irgendwie keine Ahnung Neuer-Dings-Sensor-Daten und die will ich jetzt irgendwie mal zeigen was kann man denn gut machen?

00:13:59: Was kann man da schlecht machen oder besser nicht so gut.

00:14:04: Gut stecht es auch jetzt nach schwarz-weißen.

00:14:08: Ich denke eine der ersten Ansätze ist es genau darüber mit nachzudenken.

00:14:14: Also das heißt angenommen jetzt haben wir Sensoren in der Stadt neu verbaut, in einer kleinen Kommune beispielsweise und ich will die jetzt anzeigen.

00:14:22: dann ist natürlich erstmal die Frage warum?

00:14:23: mit welchem Zweck, mit welcher Fragestellung überhaupt aber angenommen.

00:14:27: Ich will jetzt weiß nicht Luftverschmutzungen anzeigen in der Stadt und das auch zeitlich anbieten.

00:14:31: Das heißt dass ich historisch nachgucken kann um zum Beispiel eben den Bürgerinnen und Bürgern auch vermitteln zu können ist die aktuelle Luftqualität denn normal?

00:14:40: Ist weich die ab von etwas?

00:14:42: was heißt es denn überhaupt?

00:14:44: gibt sie auch vom Umwelt-Bundesamt dann eben so Klassifizierungen sogar die farblich schon vorgeschlagen werden und dann kann man die eben auch einordnen um z. B. auch den Vergleich zu anderen Städten in meiner Nachbarstadt oder wohin ich pendle, etwas dann besser zu unterstützen.

00:14:57: Aber dass man dann eben auch – das wäre jetzt meine Empfehlung -, dass man mit ein kleines Infofeld hat oder ähnlich ist, woher diese Daten kommen und was es für einen Sensor ist, Wo da steht?

00:15:07: Also klassisches Beispiel

00:15:08: bei Lukautik ist ja... Das ist so selbsterklärend quasi, ne?

00:15:11: Ja!

00:15:11: So ein bisschen selbst

00:15:12: erklärend.

00:15:13: Wenn ich den Erklärtext habe, ist es nicht unbedingt selbsteklänt sondern zumindest für die Leute, die sich dafür interessieren.

00:15:18: Es ist ein kleiner Prozentsatz.

00:15:19: Aber dass man denen zumindest die Möglichkeit an die Hand gibt, eben nicht nur zu sagen aha ich muss jetzt der Stadt vertrauen in der Kommune sondern ich kann auch nachschauen.

00:15:26: Ich kann etwas tiefer gehen und kann dann das mitschauen.

00:15:29: Das war z.B.

00:15:31: auch nicht immer so.

00:15:31: Inzwischen würde ich sagen machen das die meisten ist gut aber dass man zum Beispiel auch die Datenmethodik offen macht, transparent macht.

00:15:38: wie wurde das zusammengefasst?

00:15:40: Wie gesagt, zum Beispiel der Standort des Klimamessstations.

00:15:43: Da gibt es ja auch das Burgendebeispiel aus Kiel etwa oder ähnliches.

00:15:46: als ist an der großen Straße wurden dann da plötzlich vielleicht Gerätschaften verbaut die die Luft auch qualitativ verbessert haben und ähnlich ist dass das mit kommuniziert wird.

00:15:55: Und ich glaube damit allein dass man versucht zumindest als Ziel das transparent zu machen.

00:15:59: Das ist schon mal ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer noch besseren und vielleicht gesamtheitlichen Kommunikation von all dem was wir was wir da versuchen.

00:16:09: Ja.

00:16:09: Wir

00:16:10: haben so ein bisschen in die Vergangenheit geguckt, mich würde mal interessieren... Was ist denn gerade so der latest shit?

00:16:19: Also was ist denn das wo du jetzt sagst damit beschäftigest dich ganz neu mit oder vielleicht beschäftigst du dich damit auch noch gar nicht weil du es erstmal beobachtest und dich so fragst was passiert da eigentlich?

00:16:31: grade genau?

00:16:34: Vielleicht zwei Punkte.

00:16:36: ich fange mal mit dem Ja, also das eine ist natürlich was überall groß ist die KI und ich meine jetzt gar nicht so sehr KI in der Auswertung.

00:16:43: In der Datenanalyse.

00:16:45: da wird es natürlich stark genutzt und auch schon eigentlich länger.

00:16:48: Jetzt haben wir natürlich dann neuere Systeme und jetzt eben große Sprachmodelle in aller Munde seit einigen Jahren.

00:16:55: Ich mein dass vor allem eben auch für die Konstruktion von Visualisierungen.

00:16:59: Das heißt also dass man eben zum Beispiel eben große sprachmodele verwendet oder extra coding Modelle Die einen helfen die einem helfen können zum Beispiel ein Dashboard zu erstellen.

00:17:08: Vorher braucht man dafür spezifische Kompetenzen, also nicht nur Datenauswertungen, Datenlesekompetenz sondern eben auch Programmierverständnis beispielsweise Software Engineering Kenntnisse, Visualisierungskompetenze in der Erstellung davon was funktioniert und was nicht.

00:17:22: wir hatten zb über kulturelle Unterschiede oder Farbschämata und sowas gesprochen Und da kann eine LLM oder so Coding Agents jetzt auch helfen.

00:17:30: Es ist ein großes Feld beschäftige ich mich gerade mit die Studierenden etwa in meinen Kursen, nutzen das natürlich alle selbstverständlich.

00:17:38: Und das andere ist aber Augmented Reality und das ist eben etwas, da haben wir ein aktuelles Forschungsprojekt, würde ich gerne bisschen darüber sprechen oder kurz fragen.

00:17:50: Das ist auch nicht völlig neu.

00:17:52: also augmented reality vielleicht ganz kurz nochmal bedeutet dass man eben nicht nur wie in der reinen Virtual Reality oder in der virtuellen Realität so ähnlich.

00:18:02: Wie sagen wir mal beim Gaming, dass ich eben in einer komplett künstlichen Welt bin?

00:18:05: Das kann dann aber auch in drei D., das kann dann auch ein Stereoskop sein.

00:18:09: Also klassischerweise VR-Brillen sind ja dann eben welche, die ich aufsetze und dann kann ich da mich komplett reinversetzen oder eben immersive Umgebungen erleben.

00:18:18: Und Augmented Reality oder Mixed Reality ist wo ich die Realität zum Beispiel mein Raum sehe, meinen Zimmer, meine Wohnzimmer beispielsweise und dann da eben rüber gelagert eine virtuelle Welt.

00:18:31: Und im Idealfall sind die kaum mehr unterschiedbar, also sie sind immer noch unterschiedbar aber zumindest sind die agieren die so gut miteinander auch in der Computer-Grafik und in den Tiefen

00:18:42: usw.,

00:18:43: dass das zumindest so wirkt und den Eindruck hinterlässt als ob die in derselben Dimensionen sind.

00:18:50: Was wir gerade uns angucken ist wie kann man solche Augmented Reality und Datenvisualistiken zusammenbringen?

00:18:56: Und das ist eben so Immersive Analytics oder Situated Analytics.

00:19:01: Das heißt also, dass ich auch im urbanen Raum jetzt Daten sehe und die eben nicht wie üblich... Ich seh' die zum Beispiel auf einem Dashboard und das ist im Brathaus irgendwie beim Eingang und da sehe ich so paar KPI-Eis.

00:19:15: Also da sehe sich so Paar Kennzahlen oder ich sehe einen Verlauf etwa sondern ich kann das jetzt Vor Ort.

00:19:22: Ich kann mir zum Beispiel den Straßenverkehr jetzt angucken, wenn nicht nur die Autos die ich sehe sondern eben dann auch wieder historisch oder vergleichen mit anderen Straßen und damit anderen Städten.

00:19:30: also das was ja Erkenntnis Unterstützung überhaupt als Ziel immer von Visualisierung ist Und wenn ich die

00:19:36: Daten vor Ort war, sie zusammen in einer neuen Form.

00:19:39: Also da erwarte jetzt kein Balkendiagramm dann?

00:19:42: Könnte auch

00:19:43: gehen!

00:19:45: Wir nennen das ja Visualisierungstechnik, ob das ein Balkediagramm ist oder ob das Bubbles sind oder sonst wie.

00:19:50: All das könnte man zumindest ausprobieren, ob es welcher Documented Reality auch funktioniert und vielleicht nochmal dieses Vorort bringen.

00:19:56: Ich kann ja auch ein Handy dabei haben und mir dort direkt vor Ort angucken, wie ist die Luftqualität hier oder wie ist der Verkehr hier Mit Augmented Reality.

00:20:03: wollen wir das direkt reinbringen, ja bitte.

00:20:05: Genau kann man da nicht auch jetzt schon... Das heißt schon weiter gedacht darüber habt ihr bestimmt auch schon nachgedacht.

00:20:11: aber also man kann es doch dann eigentlich nutzen keine Ahnung.

00:20:15: ich stelle mir zuvor ich stehe an so einem Baum der hat ein Baumsensor und ich kann mich damit mit meinem Handy dahin stellen.

00:20:22: das muss natürlich wahrscheinlich irgendwie Standort aktiviert haben damit man das in Bezug setzen kann.

00:20:27: Kann ich vielleicht den Baum fragen, wie geht's dir?

00:20:29: und dann zeigt mir der Baum an.

00:20:33: Ich möchte gerne mit dem Baum reden und keine langweiliges Excel-Sheet irgendwo auf der Webseite der Kommune aufmachen.

00:20:41: Hat die neue

00:20:42: Dimension für die Baumpartenschaft?

00:20:44: Ja genau völlig

00:20:46: neu.

00:20:46: Dimension aber könnte man nicht auch ist da nicht auch der nächste Schritt Wenn man damit irgendwie engaged ist, dass es wieder quasi ein Rückfluss gibt und ich dann auch Daten für euch sammle.

00:20:58: wenn ich jetzt zum Beispiel an der Straße stehe.

00:21:01: Und ich gucke mir mit meinem Handy den Verkehr an und könnte mein Handy doch in dem Moment für euch zählen wie viel Autos vorbeifahren?

00:21:10: Dann könnte man damit auch wieder Dinge tun!

00:21:13: Ganz genau das ist eine super Idee.

00:21:15: also das wäre ja dann so ne Mischung zwischen vor Ort Daten anschauen, verstehen und gleichzeitig Daten spenden.

00:21:23: Wir haben jetzt eben in dem Smart City Projekte Smart City Initiative der Stadt Mannheim hatten wir einen Piloten.

00:21:29: Da wurden Kameras verbaut, die eben als Computervision verwenden.

00:21:34: Das heißt sie nutzen eben auch schon KI zum Zählen von Straßenverkehr ist natürlich anonymisiert.

00:21:40: das heißt man kann nicht die Autokennzeichen erkennen, man kann auch keine Gesichter erkennen also nicht wer dort fährt.

00:21:45: nur dass da ein Auto fuhr, das dann da eben zwanzig Autos fuhren, dass da denn tausende über die Zeit fahren.

00:21:51: und es heißt man sieht dann klassische Pendelfilden, also Rush Ours.

00:21:54: Man sieht eben wanns mehr ist, wann weniger nachts und so weiter kann aber auch sowas wie vielleicht Stau erkennen und ähnliches.

00:21:59: was man nicht sieht sind Flüsse.

00:22:01: das kann man modellieren.

00:22:02: Aber man sieht erst mal nur punktuell wie viele sind hier zu welchen Zeiten.

00:22:06: Und diese Daten hatten wir eben verwendet.

00:22:07: Also es heißt die an einer Kreuzung werden die davon gibt's viele verbaut natürlich an verschiedenen Neuralen Punkten in der Stadt und an einem war dass Das ist sehr zentral an der Kurphaltsbrücke und da gibt's eine gerade Ausspur und eine abbiege Spur zählt die Kamera und zählt eben geradeaus, und abbiege.

00:22:23: Und zählt auch noch ist es ein LKW?

00:22:25: Ist das ein Lieferwagen?

00:22:26: Ist es ein Pkw

00:22:26: usw.?

00:22:28: Und diese Daten haben wir dann direkt auf die Straße projiziert.

00:22:31: Das heißt also da war das ein Handy oder auch ein Tablet Computer.

00:22:37: Und dann wird dort genau wie du gerade sagtest, wird natürlich der Standort verwendet.

00:22:41: Wir nutzen so genanntes VPS, also Visual Positioning System.

00:22:44: Das ist sozusagen wie GPS.

00:22:46: aber GPS ist ja nicht ganz so fein in der Stadt vor allem nicht weil eben auch Reflektionen durch die Gebäudeumgebung usw.

00:22:52: aus dem ist es nie so superpräzise individuell im privaten oder in den kommerziellen.

00:22:58: und das heißt dieses WPS nutzt die Geoposition, die ungefähre und nutzt dann die Kamera um zu erkennen ah da sind die Geböude und weiß dann durch vorherige Modellierung dieser Stadt Das Gebäudel ist da Es kommt durch die Kamera auch rein Und jetzt kann also das Handy subdezimeter genau wissen wo das Kind schaut.

00:23:18: Und jetzt können wir also diese Daten direkt auf der Straße einblenden, es wirkt als ob auf der Strasse und jetzt doch wieder Balkendiagramme dann sind die in drei D auf dieser Straße liegen.

00:23:28: Jetzt kann ich sehen wie viele fuhren da gestern?

00:23:32: Wie sind die Verteilungen oder Verhältnisse zwischen zum Beispiel Lastwagen und Pkw usw.

00:23:37: So.

00:23:37: und jetzt zurück zu deiner Idee aber das könnte auch weiter genutzt werden dass Leute des Bürgerinnen und Bürgers selber die Daten dort erheben.

00:23:46: So haben wir das nicht bedacht, auch eine super Idee.

00:23:48: Was wir aber gerade machen in einem Projekt heißt Crafting Futures und der Name heißt also wir wollen alle Einladen dazu an der Zukunft mitzugestalten, an der städtischen urbanen Zukunft mit zu gestalten Und wir haben da verschiedene Workshops gemacht in Mannheim und Kaiserslautern unterschiedliche Akteure eingeladen und natürlich ist einer der ganz zentralen aktuellen Themen Der Klimawandel, auch der Klimawandeln in der Stadt.

00:24:12: Manheim beispielsweise ist eine der heißesten Städte.

00:24:14: Wir haben eine hohe Versiegelung, wir haben wenig Grünen in der Innenstadt – es ist mal sehr heiß im Sommer also nicht immer!

00:24:20: Es ist heißer als im Schnitt natürlich.

00:24:23: Ich komme tatsächlich aus Mannheim und deswegen kann ich das alles bestätigen was zu

00:24:26: machen.

00:24:26: Genau so ist es.

00:24:27: Und da ist einer der Ideen dass wir jetzt eben wieder und wir sagen dazu eingebettete Visualisierung.

00:24:33: Wir betten diese Visualisierung direkt in die Stadt ein, in den Stadtraum ein kleinräumig.

00:24:38: Und wir wollen da also in Mannheim gibt es auch aus dieser Smart City Initiative ein sehr feines Klimamodell, also über Klimasensoren.

00:24:45: hunderte sind in der Stadt verbaut.

00:24:46: Das wird dann mit Terrain-Daten und Luftschneisen usw.

00:24:50: verschnitten, modelliert.

00:24:52: Es ist dann feinräumig und auch zeitlich fein aufgelöst.

00:24:56: dass wir das darstellen... Und jetzt kommt's!

00:24:59: Dass wir die Leute, die sich das dann angucken, einladen dazu nicht nur zu sehen, ah, da ist es heißer, da is es kühler oder es kühlt unterschiedlich stark ab, beispielsweise in Abendstunden.

00:25:09: Sondern was wäre, Crafting the Future?

00:25:11: Was wäre denn wenn wir jetzt Klima-Adaptionsmaßnahmen ausprobieren und ich pflanze da ein Baum, ich setze da eine Pergola hin also eine Abdeckung Schattenwurf Ich mache dort vielleicht mehr Bänke hin oder oder oder Also die typische Einladung zur Partizipation.

00:25:26: Ich sehe das aber direkt in diesen eingebetteten Visualisierung.

00:25:29: Also nochmal, ich sehe den aktuell aus.

00:25:31: Es ist sehr heiß!

00:25:32: Ich pflanze ein Baum und sofort wird modelliert diese Wirkung.

00:25:36: und ich sehe um den Baum herum sind es drei Grad kühler.

00:25:40: Und das kann ich alles dann sofort in dem Raum sehen.

00:25:43: Das hört sich an wie so einen sehr lebensnah micro digitaler Zwilling.

00:25:54: nur in schöner

00:25:57: Mit dem Schülm müssen wir gucken, aber ja.

00:26:01: In Begreifbarer vielleicht niederschwelliger.

00:26:04: Aber wie man sagt das Crafting Futures heißt das Projekt.

00:26:07: Dann müssen wir vielleicht mit in die Show Notes aufnehmen dann kann man sich das nochmal angucken oder?

00:26:11: Da wird man ja hoffentlich was sehen!

00:26:14: Genau also kraftfutures.de ist die Projektseite, die es jetzt eher da sind so News und sowas drauf und die Paper werden veröffentlicht.

00:26:21: aber wir sind derzeit dabei eben ein Prototyp zu entwickeln.

00:26:26: also das heißt ja tatsächlich mit auch so einer VR-Brille oder AR-Brillen dann betrachtet werden kann.

00:26:32: Es ist uns klar, dass das jetzt nicht jeder Bürger jede Bürgerin zu Hause liegen hat.

00:26:36: Wir erproben ja auch die Sachen wir schauen was funktioniert Was funktioniert nicht?

00:26:41: Was es geeignet und gerade Nina wie du sagtest es geht uns auch um so eine Neudeutsch User Experience also das Nutze erleben Dass das eben nahbar ist dass das auch Ja auch Spaß macht aber dass eben das niedrigschwellig vor allem ist dass wir wirklich auch unterschiedliche Akteure mitnehmen und sagen wir mal nicht immer nur die DE an solchen Beteiligungsprozessen teilnehmen, sondern dass wir versuchen breites Publikum zu erreichen.

00:27:03: Und dadurch soll es eben auch ja nahbar sein.

00:27:06: Was du gerade sagst ist sozusagen ein digitaler Zwilling im kleinen Jahr.

00:27:09: Wir haben jetzt erstmal Pilotorte ausgewählt und da haben wir dann eben den Raum sozusagen in drei D- und vor allem wir sagen auch nicht der Baum kann überall gepflanzt werden weil das ist ja auch in der Realität nicht so.

00:27:22: Das heißt, wir haben... Wir denken natürlich also werden wir Stadtplanerinnen der RPTU als aus Kassus lautern von der Uni mit an Bord und die gucken sich etwa an ist das realistisch?

00:27:32: Das heißt also zum Beispiel ist da unter Infrastruktur ist vielleicht eine Tiefgarage gibt es bestimmte regulatorische Anforderungen unterschiedliche Kommunen sagen z.B.

00:27:42: unterschiedliche Abstände zur Häuserwand Und dass wollen wir mit berücksichtigen.

00:27:45: Das heisst ich kann den Baum nicht überall hin pflanzen sondern nur an den Orten, an denen eben in dieser Kommune dann angemessen funktionieren

00:27:52: kann.

00:27:53: Also wäre es dann Crafting the real future, weil das dann auch so funktioniert?

00:27:56: Könnte direkt exportieren.

00:27:58: und an Stadtplanungsabschicken sagen hier Leute, dass wir jetzt wunderbar fünf Votes hierfür wunderbar machen wollen.

00:28:05: Vielleicht eher Crafing The Future for Real.

00:28:08: Ja!

00:28:11: Das wäre super.

00:28:12: Es ist nicht unser Ansatz, dass wir sagen, wir wollen Planungen oder Planungsstudios sozusagen ersetzen oder die Stadtplaner, die Raumplanenden sondern tatsächlich eben mitnehmen von verschiedenen Akteuren.

00:28:21: Wir bestehen

00:28:21: ja um Partizipationen.

00:28:23: Genau das

00:28:24: ist das Ziel Verständnis.

00:28:26: Aber wenn vielleicht der Plan erforschen liegt hier noch... drei Bäume hinzumachen, kann man ja schon auch vielleicht im Bürgerentscheid-Modus sagen okay in dem Areal könnt ihr von mir aus entscheiden wo die Bäume stehen und wenn man das eben so noch basiert darauf macht wo er vielleicht auf die Temperatur am besten Einfluss hat.

00:28:45: Ja genau,

00:28:46: genau das, genau dass!

00:28:48: Und anders als wenn ich vielleicht auch Bäume auf einem Zwei D Plan in so Workshops verschiebe und sage da hätte ich gerne welche Ich sehe die modellierte Auswirkung, ich sehe sozusagen was es bringen könnte.

00:29:03: Das ist natürlich auch mit ganz vielen Annahmen und Heuristiken und klar ist das nicht die Realität.

00:29:08: aber wir wollen realitätsnah sein oder zumindest nicht völlig naiv rangehen.

00:29:12: Aber vielleicht auch noch mal Crafting Future Crafing The Real Future.

00:29:16: Wir wollen auch Visionen zeigen dass jetzt vielleicht nicht im nächsten Prototyp aber eben schon auch nicht nur ich pflanze die drei Bäume, ich baue diese Maßnahme.

00:29:26: Sondern eben auch wie könnte es denn im Idealzustand aussehen?

00:29:29: Was wäre denn wenn jetzt alles Fassaden begrünt wird und gar keine Autos mehr in der Stadt sind ob das jetzt gewünscht ist oder nicht?

00:29:35: aber also einfach mal sehr utopisch wird auch dystopisch dass wir angucken.

00:29:41: Das wie gesagt in meinem kleinen Raum in direkt der Straße, wo ich wohne.

00:29:47: Direkt am Campus etwa bei uns Studierende.

00:29:49: Das heißt also dieses nahbare begreifbare Verständnis für das wollen wir ja fördern?

00:29:53: Genau und ich finde es total total spannend dass er was ihr damit schafft ist eigentlich auch dass ihr die Maßnahme mit der Wirkung verbindet.

00:30:03: Also ja die Wirkung das ist prognostiziert, dafür liegt jetzt keiner die Hand ins Feuer aber vielleicht den kleinen C weil Dass du wirklich nicht nur das und das könnte besser sein, sondern.

00:30:18: Damit ihr eigentlich auch nem ich würde sagen einen Trend folgst nämlich dieser dieser Messbarkeit ein Stück weit dich an zu nähern ohne dass man das jetzt hundert Prozent erfüllt.

00:30:30: na das ist natürlich ziemlich cool

00:30:33: Genau.

00:30:33: Da sind unsere Kolleginnen dran von dem DFKI, vom Deutschen Forschungszentrum für Künstler Insigenz und die arbeiten genau an dieser Modellierung also auch gemeinsam mit den Planerinnen der RPTU das heißt da sind die Experten genau daran es soll realistisch sein sollen nah dran sein.

00:30:51: natürlich ist es modelliert.

00:30:54: Wir hatten übrigens auch dazu Anfragen schon von verschiedenen Kommunen aus Deutschland.

00:30:57: Also da gibt es Interesse dran, wie kann man genau solche Wirkungen, solche Veränderungen nutzen um das breite zu zeigen?

00:31:05: Ja weil viele andere Ansätze zwar toll sind und wichtig und notwendig aber eben immer wieder die Frage was können wir alles kommunizieren?

00:31:12: wenn man dann sozusagen simuliert Version A B und gleichzeitig die eigene Version C auch zeigt glauben wir dass das eben stärker die Leute mitnehmen kann.

00:31:22: Du hast ja jetzt dann mit Crafting Futures über ein Projekt erzählt, wo ihr jetzt so mittendrin seid und gesagt, naja, ihr bittet Zeit da noch beim Entwickeln.

00:31:29: Aber gibt es vielleicht irgendwie eine andere Erfahrung?

00:31:33: Anderes Projekt aus dem du berichten kannst oder vielleicht auch sagen kannst also Ja das sind das habt ihr da entdeckt oder dass ist richtig gut gelaufen oder irgendwie Was man vielleicht auch nochmal besser begreifen kann.

00:31:46: okay wenn ich jetzt irgendwas visualisieren möchte auf was kommst denn daran?

00:31:53: Was kommt denn da an?

00:31:55: Okay, Tim macht den langen Katalog jetzt auf.

00:31:58: Das dicke Buch, du hast da bestimmt was geschrieben zu.

00:32:01: Ja es ist natürlich nicht ganz... Also also auf der einen Seite das ist ganz einfach und auf die anderen Seite das is ganz komplex wie so oft.

00:32:06: Also ganz einfach heißt zum Beispiel nicht zu viel auf einmal Ich sehe das immer mal wieder, dass gerade so Dashboard eben gesagt wird da wir haben doch die Daten dann zeigen wir sie mal und dann sieht man einfach alles.

00:32:19: Und dann hat man da irgendwie zwanzig Diagramme und eher ist es sozusagen so, dass es lieber zum Beispiel für eine Domäne genau ist also nur Baumkatastor oder nur eben Klima oder nur Luftverschmutzung oder ähnliches Also für spezifische Fragen und dann kann man nämlich auch vielleicht mal zwei oder drei Perspektiven zeigen.

00:32:36: Da kann man auch mal eine Interaktion anbieten und zB sagen Was ich vorhin meinte, ist das der Normal dieser Art der Luftqualität?

00:32:43: Oder geht es gerade ein Ausreißer.

00:32:45: Also das ist ja das Grundziel von Visualisierungen dass wir eben den menschlichen Bahneimungseparat gut unterstützen wollen weil wir gut darin sind Muster zu sehen Trends zu sehen Ausreiser zu erkennen und das ist immer das Ziel.

00:33:00: Und dann gehen auch wieder zurück zu dem am Anfang sozusagen auch mit sowas wie kulturell also zum Beispiel Validierte Farbschema verwenden.

00:33:08: also wenn man denkt ja gut ich nutze einfach rot-grün oder Ampel Schema für Verkehrsvisualisierung hört sich doch naheliegend an.

00:33:15: Man weiß aber auch dass ein gewisser Prozentsatz von Menschen zum Beispiel eine Rot-Grün Schwäche haben das heißt, dass sie das vielleicht nicht so gut erkennen können gerade wenn man so Norsen auch zeigen will und da gibt es eben validierte Farbschemat haben.

00:33:28: das heisst die sind überprüft worden dass etwa die Abstände zwischen... Also das gleiche Abständ in unterschiedlichen Farbtönen auch als gleichartig oder gleich groß wagen umwerden.

00:33:39: Oder dass eben die auch funktionieren, wenn ich zum Beispiel eine Farbspreche habe oder wenn ich die in Graustufen sehe und so weiter.

00:33:45: Das heißt da gibt es eben in der Visualisierungsforschung oder auch aus der Praxis gibt es so Richtlinien an denen man sich orientieren kann.

00:33:53: aber dann gibt das eben auch vieles und das ist schon interessant in der Visualisierungserstellungen dass es zwar diese Richtlinien gibt, aber das ganz vieles davon trotzdem sehr dediziert entwickelt werden muss.

00:34:02: Und das heißt eben da sollte man auch die verschiedenen Stakeholder mitnehmen, partizipativ wieder, aber jetzt auch für die Konstruktion und für die Visualisierungsentwicklung.

00:34:10: Das heißt also klassische Software Engineering Anforderungen erheben was wird denn gebraucht?

00:34:14: Was für Fragen habt ihr?

00:34:15: wie wollt ihr sie beantworten sozusagen?

00:34:17: oder was gibt es für mögliche Beantwortungsmöglichkeiten und dass man darüber dann iterativ sowas entwickelt.

00:34:22: Also ist jetzt... Da spricht ja jetzt der Informatiker aus mir.

00:34:25: Klassischer Prozess!

00:34:27: Aber das würde ich so sagen.

00:34:29: Und vielleicht zu dem Teil sozusagen, was hat funktioniert?

00:34:33: Jetzt mache hier wieder ein großes neues Fass auf – ich weiß die Zeit!

00:34:36: Aber vielleicht noch mal etwas ganz anderes, obane Daten aus ganz anderer Perspektive... Das ist ein studentisches Forschungsprojekt und wir hatten jetzt kürzlich einen Projekt oder eine Kooperation mit dem Machivum.

00:34:50: Machivums ist das Mannheimer Stadtarchiv.

00:34:54: Das heißt, die haben die Historie der Stadt Mannheim.

00:34:58: Sammeln sie in verschiedenen Archiven also zum Beispiel Zeitungsausschnitte oder das offizielle Stadtkronik und ähnliches?

00:35:06: Und da haben meine Studierenden dann gemeinsam mit den Archiefexpertinnen und Leuten von dort dann geschaut was wäre denn da interessant?

00:35:14: und haben unter anderem die Protestbewegungen, die Geschichte der Protestbewege in Mannheim angeguckt Und es ist dann eine Karte, da sind verschiedene Themen so was wie die Ökobewägung etwa oder Arbeiterkämpfe etwa oder Demokratie.

00:35:28: Also verschiedene Themen übrigens auch mithilfe einer LLM angereichert, einem großen Sprachmodell und haben das dann visualisiert.

00:35:36: Das ist neu weil vorher das gar nicht möglich war.

00:35:39: man konnte gar nicht die Räume dieser Protestbewegungen sehen.

00:35:44: ich Weißt du, die Geisteswissenschaftler Close Reading nennen?

00:35:49: Ich konnte mir einen Eintrag angucken und da stand dann zum Beispiel drin.

00:35:53: Und vor März wurde am Mannheimer Schloss protestiert.

00:35:58: Dann konnte ich sehen oder verstehen oder wissen das war also am Schloss, es ist also in Stadt nach.

00:36:03: Jetzt aber zeigen wir das eben für Tausende von diesen Kronik-Einträgen mit Protest zu tun haben.

00:36:09: Und nun können Bürgerinnen und Bürger oder die Historikerinnen sich das anschauen und sehen.

00:36:15: Ah, da waren so viele!

00:36:16: Können jetzt auf einmal räumliche Verteilungen sehen?

00:36:18: Das heißt... Da habt ihr dann so eine Karte mit Punkten.

00:36:21: oder ist es nicht Hip-Map oder Punkten?

00:36:24: In

00:36:24: dem Fall sind das sozusagen eine gratuierte Symbolkarte.

00:36:28: also das heißt wir haben unterschiedlich große Symbole auf einer Karte und die Größe der Symboole repräsentiert die Anzahl der Proteste an diesem Ort.

00:36:35: Und dann sieht man aber eben auch wie gesagt die symptomatisch sortiert oder klassifiziert und dann sieht Man eben auch wo welche zu welchen Themen Proteste eher stattfanden.

00:36:45: Eine Erkenntnis, nur als Beispiel zur Umweltbewegung.

00:36:50: Ökologie heißt das Thema gab es ganz viele diese Fridays for Future Demos die waren alle in der Bahnhofsnähe oder begannen dort waren auf Demo-Züge dann andere sind Demokratie zum Beispiel sind eher um den Wasserturm herum aber Arbeiterkämpfe sind gar nicht so zentral sind gar nichts so instattnah sondern sind ganz weit zerstreut im Stadtgebiet.

00:37:11: Warum?

00:37:11: Weil Arbeiterkämpfe oft stattfinden an den Arbeitsstädten.

00:37:15: Und es ist dann eben Roschführer oder Daimler, Mannesmann und so weiter.

00:37:19: Das heißt da haben die Streikenden vor Ort protestiert?

00:37:22: Und das kann man jetzt ganz klar sehen und dann kann man eben auch wieder als Einstieg nehmen und andere Datenerkennnisse daraus nehmen oder daraus schöpfen.

00:37:30: Ich glaube, man muss die Touheurerinnen und Touheerer ermutigen, sich das noch mal anzugucken.

00:37:35: Ist ja doch gar nicht so einfach was visuelles auf die auf die Ohren zu kriegen sozusagen.

00:37:42: Genau.

00:37:46: Also grundsätzlich können wir jetzt mitnehmen, es ist schon cool was man heute so machen kann an Daten Darstellung und man kann sich da auch ein bisschen ausprobieren nämlich jetzt somit.

00:37:54: Und das gibt auch schon viel an dem man sich orientieren kann wie diese Farbschemata und sowas?

00:37:59: Ja und auch dass es trotzdem ja... hilft irgendwie mehr Leuten an denselben Dingen oder Vorgängen, oder Informationen teilhaben zu lassen.

00:38:07: Weil ich ja durch das Visuelle das anders begreifen kann und vielleicht auch wieder vorhin sagt es, wenn ich mich an bestimmte Vorgaben habe wie Rot-Grünschwäche oder Menschen die vielleicht schlecht sehen können oder so.

00:38:17: da gibt's ja auch beeignens und Schriftarten Dinge, die ich berücksichtigen kann dann hilft das Grundsätzlich schon.

00:38:23: aber ich muss mir trotzdem schon viele Gedanken erst mal machen was der Raum zeigen will Wie das geht und dass hinterfragen am besten wahrscheinlich mit der T-Gruppe, wie bei unseren User Testings von irgendwelchen Interfaces halt auch.

00:38:36: Dass ich ausprobieren muss kommt das daraus was ich eigentlich sagen will weil die Missinterpretation von Daten ist ja auch so ein Thema was glaube ich einfach schnell passieren kann.

00:38:46: also ob gewollt oder ungewollt aber man interpretiert ja automatisch was man da sieht.

00:38:52: Ja, und da sind Bilder natürlich auch besonders eindrucksvoll.

00:38:56: Und das heißt dann müssen natürlich Visualisierer besonders stark darauf achten.

00:39:00: Aber das ist ja aber auch bei, sagen wir mal datengestützten Erkenntnissen wenn ich die in eine Überschrift packe ob jetzt in einem akademischen Akademische Veröffentlichung oder im Beitrag für die lokale Zeitung ist ja auch teilweise verkürzt.

00:39:15: Das heißt es muss immer noch kontextualisiert werden.

00:39:18: Das ist sozusagen mein Argument.

00:39:20: Ja, mit Visualisierung und Diagrammen kann man auch manipulieren, könnte man auch Falschaussagen unterstützen aber sie können eben auch helfen und das ist natürlich unser Ziel und vorrangig das und ich denke dass Visualisierung eine besondere Verantwortung haben durch diese Stärke oder diese scheinbare Macht des Bildes Aber dass, wenn man das eben begleitet und nicht nur am Ende auch in einer Studie prüft funktioniert sondern von Anfang an die Menschen, die verschiedene Akteure eben einlädt oder bittet darum mitzumachen, mitzugestalten, Mitfragen zu überlegen.

00:39:58: Und eben auch des Verständnisses zu prüfen, dass sie dann wirklich unterstützend und sinnvoll sein können.

00:40:05: Und vielleicht zum Abschluss also was mir wirklich wichtig ist, ist eben unterstützen kann, unterstützt und oft unterstützt dabei dass wir eben Daten gestützt, Erkenntnisse gewinnen können.

00:40:20: Dass wir insgesamt dann also unsere Stadt besser verstehen können aber dann eben auch in Crafting Futures oder ob eben auch durch andere Visualisierung idealerweise wirklich mehr Leute damit einladen auch gemeinsam an der Stadt der Zukunft mitzugestalten.

00:40:35: Ja, das ist doch ein schöner Schlusssatz oder?

00:40:38: Genau.

00:40:38: Das ist ein schöener Schlusssatze.

00:40:40: Wobei wir haben einen anderen Schlusssitz muss ich ehrlicherweise gestehnti.

00:40:44: Wir heißen ja nicht umsonst kurz und wützig sondern oder wir nennen ja unsere Zuhörerinnen und Zuhäurer liebevoll die Schnittchen Community weil auf öffentlichem Veranstaltungsjahr oft so genannte Schnittchien wie Fes gibt sie mal mehr oder weniger lecker sein können wenn du irgendwo eingeladen bist.

00:41:00: ich weiß jetzt nicht Gemeinderat oder auch Konferenz wissenschaftliche Konferente.

00:41:05: Gibt es irgendeinen Schnittchen, wo du sagst da kann ich jetzt nicht widerstehen oder würde ich mich drüber freuen?

00:41:15: Ich bin relativ schmerzfrei glaube ich.

00:41:18: Nein aber ich würde gerne am ehesten ja... Gesund, glaube ich.

00:41:24: Ist vielleicht ein bisschen einfach?

00:41:26: Ja was... Also was ich denke auf Konferenzen ist dann mehrere Tage typischerweise irgendwo macht jetzt besonders wenig Bewegung.

00:41:33: man hört sehr viel und spricht mit Leuten und ist sehr kopfbetont Und dann finde ich schön wenn es etwas ist was leicht und scheinbar gesund schmeckt.

00:41:41: Ich glaube das wäre mein Wunsch bei sowas.

00:41:46: Wir werden das im Hinterkopf behalten Wenn wir dich das nächste Mal live sehen Schnittchen bereit halten für deinen Besuch.

00:41:53: Vielleicht bringt ihr einfach mal eine Paprika mit oder so?

00:41:56: Vielleicht

00:41:56: bringen wir dir auch einfach einen kleinen Salat mit, genau!

00:42:00: Vor daher vielen, vielen Dank dass du dir Zeit genommen hast, dass du dabei warst und die ganzen Themen mitgebracht hast.

00:42:07: Sehr viele spannende Dinge, die ich bestimmt auch noch über vieles nachdenken werde.

00:42:12: Ich hoffe den Leuten draußen geht es genauso.

00:42:15: und dann ja bis hoffentlich bald, Navid Attil.

00:42:17: Macht's gut,

00:42:18: ciao!

00:42:19: Ganz herzlichen Dank, tschüss

00:42:20: Ciao!

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