#35 Digitaler Zwilling

Shownotes

Wie Landsberg am Lech den hauseigenen Digitalen Zwilling weiterentwickelt

Anni und Nina sprechen mit Daniel Bruschat über den Digitalen Zwilling der Stadt Landsberg am Lech. Daniel erklärt Anwendungsfälle für Klimaschutz, Mobilität, Stadtplanung sowie den Einsatz von Geodaten und Sensorik.

Snackable auf einen Blick

  • Digitaler Zwilling aus mFUND-Förderprojekt entstanden
  • Virtuelles 3D-Stadtmodell als Grundlage
  • Geodaten für Klimaschutz und Mobilität nutzen
  • Solarrahmenplan mit 3D-Analysen unterstützen
  • Sensorik und LoRaWAN als nächste Ausbaustufe
  • Bürgerzugang über öffentliche Zwillings-Version
  • Thermalkarten zeigen Hitzeinseln und kühle Orte
  • Datenbasierte Entscheidungen statt subjektiver Einschätzungen

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Transkript anzeigen

00:00:01:

00:00:11: Hallo und herzlich willkommen zu Kurzundwürzig, dem Podcast zur Digitalisierung von Stadt und Land.

00:00:16: Mit mir im Studio ist wie immer Nina Müller.

00:00:18: – hallo!

00:00:19: Und wir haben einen Gast dabei, uns war Daniel Bruschardt?

00:00:22: Hallo!

00:00:27: Wir beide schon bekannt sind, gebe ich direkt das Mikro den Ball an dich.

00:00:32: Erzähl mal so ein bisschen was du so tust, was du mit Marcizi zu tun hast oder auch nicht?

00:00:37: Genau.

00:00:38: Und

00:00:38: wo du herkommst!

00:00:41: Mein Name ist Daniel Broschert und ich bin mittlerweile als Referatsleitung für einen digitalen Zwilling Klimaschutz und Mobilität bei der Stadt Landsberg am Lichttätig also Oberbarische Kommune, dreißigtausend Einwohner.

00:00:54: Okay ich finde schon allein die Referatsbezeichnung ist sie wirklich so wie du gerade gesagt hast dass ihr mit digitaler Zwilling anfängt.

00:01:00: wow da waren stolze Snicken gerade von Daniel am Start

00:01:06: und Klima und Mobilität ja

00:01:08: aber schon.

00:01:09: also ich finde das schon beeindruckend sehr cool.

00:01:12: okay ja mangt irgendwie immer ein bisschen erzählen was du im Alltag dann machst weil die könnte jetzt ja alles mögliche sein.

00:01:21: Vielleicht hole ich ein bisschen aus, wie dieses Referat zustande gekommen ist.

00:01:24: Und zwar... Ich habe ja vorher bei der Stadt Landsberg am Lech in der Stadtplanung gearbeitet und hab dann vor ein paar Jahren mit einen Förderantrag geschrieben für den M-Fahrendförderprojekt.

00:01:38: Twinty, die drei D haben was genannt und wollten darüber eben die Grundlage schaffen für einen digitalen Zwilling.

00:01:43: Und aus diesem Projekt heraus ist dann auch die Neuausrichtung dieses Referats entstanden, bei dem ich dann Referatsleiter wurde.

00:01:52: Unsere Aufgaben bestehen jetzt einerseits darin eben dieses Thema Geodaten zu nutzen, zu sortieren und darüber Mehrwerte zu schaffen und damit die Themen Klimaschutz und Mobilität explizit zu adressieren.

00:02:08: also Die Reihung dieser Referats bezeichnen hat auch geben genau diesen Hintergrund.

00:02:14: Okay, und Stadtplanung machst du jetzt nicht mehr?

00:02:16: oder ist die da drin aufgegangen?

00:02:19: Ja weil das jetzt anders heißt.

00:02:20: Moment!

00:02:21: Stadtplanungen sind ein anderes Referat.

00:02:23: ich bin im Referat gewechselt aber ich habe trotzdem Inhalte aus meiner Erfahrung aus der Stadtplanungsmitgenommen die wir mit dem digitalen Zwilling jetzt auch adressieren möchten.

00:02:32: also Themenbereiche wie Bauleitplanung X-Plan GML und dieses als virtuelles drei D Modell zu übersetzen dort zu visualisieren.

00:02:43: Aber auch ein LOD-II Planungstool haben wir integriert und können auch IFC-Dateien importieren.

00:02:50: Also so diese Bereiche, wo es um Bauprojekte geht bei denen die räumlichen Auswirkungen eingeschätzt werden sollen.

00:02:57: das findet bei uns dann im digitalen Zwilling perspektivisch mehr und mehr statt.

00:03:02: Man könnte jetzt so ein bisschen, wenn du so erzählst.

00:03:05: Ein bisschen den Eindruck gewinnen, dass der im Big-City Talks sind.

00:03:10: Kannst du kurz skizzieren?

00:03:12: Wie die gemeint ist also wie viel Fläche.

00:03:14: So ein bisschen wie das der Bürgermeister wahrscheinlich machen würde bei euch sonst immer.

00:03:20: Also Landsberg am Lech ist eine große Kreisstadt.

00:03:24: Das heißt wir sind kreisangehörig.

00:03:26: Dreißigtausend Einwohner ist die Dimension Mittelstadt und haben deswegen auch eine überschaubare Verwaltungsstruktur für diese bezeichnen.

00:03:36: Also es gibt direkte Ansprechpartner, wenn's um irgendwelche Anwendungsfelder geht.

00:03:41: oder ja wir können den direkten Austausch einfach unmittelbar adressieren.

00:03:46: ich weiß genau wer mein Ansprech-Partner im Bereich Forst ist, wer mein Einsprechpartener im Bereich Stadtplanung ist wie sie mit dem Straßen- und Wegebau eben ausschaut und dann da Erst mal diese Herausforderung zu verstehen und dann dafür gezielt Lösungen zu entwickeln.

00:04:03: Das ist das was wir im Referat jetzt eben versuchen.

00:04:08: Du hast ja schon auch so ein bisschen durchblicken lassen, dass du damit initiator warst, dir behauptet, dass ihr euch überlegt habt digitalen Zwilling für Landsberg am Lech einen Start zu bringen?

00:04:17: Was war denn da so dein Grund dafür?

00:04:19: Bist du einfach aufgewacht unter der Dusche und dachtst Boah!

00:04:21: Jetzt brauchen wir aber ab morgen digitales Zwilling.

00:04:24: Ne so ganz sowas nicht also... Mein Hintergrund ist ja, ich komme ja von der Ausbildungsseite her im TU Kaiserslautern mittlerweile.

00:04:35: Von unserer Scholle?

00:04:36: Genau!

00:04:37: Und war ja ab dem dritten Semester schon im Fachgebiet Computer-Gestütze Planungshandwurstmethodentechnik und all die Sachen was man da über die Jahre sich dann irgendwie überlegt hat was man in irgendeiner Art und Weise an den Start bringen könnte.

00:04:52: das treibt jetzt halt auch an mit sozusagen dem realitätscheck.

00:04:57: wie krieg ich es wirklich in die praxis umgesetzt?

00:04:59: und da kommt eben diese diesen motivation her.

00:05:03: Und dann hatte ich noch die glückliche situation dass wir projektpartner gefunden haben, vor Ort mit der Elektrosolar GmbH, die ein Ultraleichtflugzeug entwickelt und mit der Reality Maps Gmbh in München.

00:05:20: Die im Bereich Geodaten, Geoinformation tätig ist und eben Expertise im Bereich virtuellen Stadtmodelle hat.

00:05:28: In dieser Konstellation haben wir dann eben damals gesagt, wie können wir das in jetzt diesen erneuten Aufruf über die M-Fanförderinitiative des Bundesverkehrsministeriums angehen und haben dafür gezielt diese Anwendungsszenarien in den Bereichen Klimaschutz, Mobilität und eben Staatentwicklungsprozessen formuliert.

00:05:50: Und das sind unsere Use Cases, die wir über dieses Projekt auch verfolgt, erarbeitet und jetzt perspektivisch weiterentwickeln wollen.

00:05:57: Sehr, sehr cool.

00:05:59: Diese Use-Gases die du gerade aufgezählt hast, ich denke mal das ist so ein Konzept Deutsch Multi Stakeholder Prozess gewesen wo halt die verschiedenen Personen gesagt haben womit sie sich vielleicht auch gerne beschäftigen möchten wie war das so innerhalb deines Kollegiums?

00:06:17: Also wie hast du dich damit

00:06:19: ...

00:06:21: ja, auch positioniert in der Verwaltung.

00:06:23: Wir haben zwar viele Kollegen die mitmachen wollten... ... musstest du da Überzeugungsarbeit leisten?

00:06:28: Was ist das so?

00:06:30: wie war da so die

00:06:31: Startphase?".

00:06:33: Die Initialphase war so dass ich zunächst mal mit den Potenzialen Projektpartnern überlegt habe, so eine Skizze auch ausschauen könnte.

00:06:42: und dann bin ich nach und nach durch die Referate, die auf einem Betroffen sein können und sagen Das ist eine Idee, die wir jetzt gerade haben.

00:06:49: Wir würden gerne diese und jenes entwickeln.

00:06:52: Und eine große Überzeugungsarbeit habe ich da eigentlich gar nicht so sehr gebraucht sondern das war eher so dass ja einfach wie gesagt haben das sind Inhalte, die brauchen wir für unsere alltägliche Arbeit und damit können wir Prozesse verbessern.

00:07:08: also Thema Bereich Visualisierung zur Verbesserung von Kommunikation transparentere Entscheidungen herbeiführen und eben allein schon dieser Aspekt, der grundsätzlich dahinter steckt, Daten basiert arbeiten zu wollen.

00:07:26: Nämlich dass wir nicht.

00:07:28: dieses Thema subjektive Einschätzung ich kenne meinen Stadtgebiet ganz genau deswegen weiß ich wo die Probleme sind, deswegen bearbeiten wir dieses oder jenes Projekt hinzu objektiv zu arbeiten, Daten basiert und vor allem hier auch flächendeckende Daten zu erheben.

00:07:45: Deswegen Einsatz des Ultraleichflugzeuges.

00:07:48: Und das waren dann so ein paar Initial-Ideen die da eher drin stecken wo dann der Rest der Verwaltung also... mit denen ich unmittelbar Kontakt hatte, auch sofort verstanden hat, was der Mehrwert sein könnte.

00:08:02: Also es war nicht festzustellen gegen das man erst mal irgendwie ankämpfen musste?

00:08:08: Ja, ja.

00:08:09: Ich glaube, vielleicht hat sich das auch gewandelt oder vielleicht ist es ein Vorurteil oder so eine Self-fulfilling Prophecy, dass man irgendwie gegen Windmühlen kämpft wenn's darum geht und dann traut man sich gar nicht.

00:08:22: Und dann fängt man mal an und dann ist es überhaupt nicht so.

00:08:24: inwieweit wird denn wird denn der Zwilling bei euch wirklich in Entscheidungsprozesse, in der Verwaltung mit einbezogen?

00:08:32: Also gibt es Prozesse vielleicht die ihr wirklich geändert habt oder wird jetzt keine Ahnung.

00:08:39: Jede Ratssitzung oder Ausschusssitzungen hat jeder einen Laptop vor sich und hat immer den Zwilling da und guckt dann immer live.

00:08:45: oder wie ist das so?

00:08:47: Tatsächlich sind wir soweit noch gar nicht dass wir's regulär im Einsatz haben.

00:08:52: Wir mittlerweile ist der Digitale Zwilling in einer öffentlichen Variante zugänglich.

00:08:58: Das heißt Bürgern und Bürger Landsbergs, aber auch jeder über die Landsberger Webseite.

00:09:02: Liebe Zuhörerinnen und Zuhöre,

00:09:05: können direkt

00:09:06: zugreifen!

00:09:09: Und es gibt dann eben auf der einen Seite so startspezifische Informationen und Informationen, die wir als Analysergebnis da integriert haben.

00:09:20: Und ansonsten war ich bisher eher exemplarisch unterwegs mit dem Einsatz des virtuellen drei D Modells.

00:09:28: Auf der einen Seite hatten wir mal eine Situation, wo es darum ging Anfrage Gewerbetreibende mal so ein Volumen zu visualisieren das dann auch direkt im Bauplanungs- und Umweltausschuss damit dort Vorstellung geschaffen werden konnte.

00:09:43: was macht das denn an dreidimensionale Auswirkungen räumlich aus?

00:09:48: Das ist ein super schöner Anwendungsfall und eine weitere Situation, die wir schon hatten.

00:09:55: Wie gehen wir mit den Daten um?

00:09:58: Da haben wir die Aspekte.

00:10:00: wie erstellt man einen Solar-Warmplan?

00:10:02: Ensemble geschützte Allstadt in Landsberg, das heißt weg vom Vermeiden hin zum Ermöglichen und dafür eben das drei D-Modell einzusetzen um Einsehbarkeiten analysieren zu können.

00:10:14: Das ist etwas wo dann in Kooperation mit dem Karlsruher Institut für Technologie Seminarentwicklung zusammen mit einem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege neuer Geodaten basierte Ansatz entstanden ist wie man einen Solararmplan erstellen kann.

00:10:29: Okay, wir sind irgendwie jetzt so schon mitten im Thema.

00:10:33: Ich würde gerne nochmal kurz einen Schritt zurück.

00:10:34: was ist denn für euch eigentlich der digitale Zwilling meine Lieblingsfrage?

00:10:41: Der digitale Zwilling ist für uns eigentlich gar nicht allgemein definiert.

00:10:45: Für mich Zunächst einmal eine Grundlage für ein Potenzial eines digitalen Zwillings.

00:10:51: Nämlich gestartet sind wir erst mal als virtuelles Tradi-Stadtmodell und das virtuelle Tradi Stadtmodell ist sozusagen ein Grundmodul, auf dem man eines nach einem anderen der Anwendungsfelder dann aufbauen kann.

00:11:04: Genauso würde ich auch den Aspekt verstehen.

00:11:07: also es eigentlich ist eher ein Teil Zwilling wenn man es auf das Stadtgebiet betrachtet.

00:11:14: Aber durch den niedrigen Abstraktionsgrad ist er halt schon sehr zwillingsartig.

00:11:21: Zwillings-artig?

00:11:23: Die Zwillingsartige, das klingt wie so eine biologische Klassifikation!

00:11:30: Ja gut, manche sprechen ja auch in Reife gerade oder was denn auch immer.

00:11:33: Aber es ist ja schon mal schön zu hören.

00:11:36: Es gibt ja viele Kommunen die dann da bewerben dass sie jetzt ihren Zwillingen an den Start gebracht haben.

00:11:41: Dann guckt man sich das an und es ist halt so ein D-Modell.

00:11:45: Und dann ist auch irgendwie gar nichts drin.

00:11:47: vielleicht noch ein Ortofoto wenn man Glück hat.

00:11:49: aber Was ihr macht, das klingt ja schon mehr Anwendungsfall getrieben.

00:11:56: Dass ihr überlegt was wollt ihr überhaupt machen?

00:11:58: Worum geht's?

00:11:58: Welche Daten braucht ihr denn dafür?

00:12:00: oder wie sieht dann der Prozess aus?

00:12:04: Weil du sagtest ja auch ihr wolltest jetzt weiterentwickeln.

00:12:06: also wenn ihr jetzt keine Ahnung vielleicht magst du erzählen was ihr als nächstes vor habt oder wo es so hingehen soll.

00:12:12: Vielleicht erst der erste Teil der Frage nämlich Wie wir uns da die Schritte auch überlegen.

00:12:17: und zwar Bei uns geht es nicht darum, die Technik der Technikwillen einzusetzen sondern mit jedem Schritt den wir erweitern wollen muss ein Mehrwert generiert werden.

00:12:27: Wir haben ja auch keine Smart City Strategie in Landsberg-Amblich und das ist auch bewusst weil es ist ein bottom up getriebener Prozess und wir können mit jedem Modul dass wir dazu bauen können wir einen weiteren Mehrwert erschließen.

00:12:40: Das ist das was uns eben auch antreibt.

00:12:44: Und wir haben jetzt nachdem wir sozusagen Statische Daten erhoben und ausgewertet haben, haben wir jetzt als nächste größere Ausbaustufe das Element eine gewisse Dynamik noch einzuarbeiten.

00:12:58: Wir haben jetzt ein virtuelles D-Stadtmodell, das zeigt die Stadt zu einem gewissen Zeitpunkt, haben das auch über mehrere Jahre abgebildet.

00:13:06: aber jetzt so ein Beispiel wie eine Thermalkarte, die zeigt mir halt die Temperatursituation zum Zeitpunkt der Befliegung wenn das Flugzeug gerade über diese Situation war.

00:13:17: Und da ist jetzt der nächste Schritt, in den Bereich Sensorik einzusteigen und die Sensoren.

00:13:23: Laura Warnnetz ist da wieder das Schlüsselwort dann auch an Ort und Stelle im virtuellen Drei-Die-Stadt-Modell so zu verorten dass daraus ja der digitale Zwilling noch eine weitere Reifung erfahren werde genau.

00:13:40: In der Klassifikation weiter aufsteigt.

00:13:42: Der biologischen!

00:13:44: Jetzt will ich es.

00:13:44: Ich habe aber schon den niedlangsamten Dinspec-Modell rauszuholen und wir gucken, wo wir uns gerade bewegen.

00:13:50: Aber ja, lassen wir jetzt mal an der Stelle... Und wie ist denn der Prozess?

00:13:56: Wenn ihr jetzt also du hast nächste Schritte aufgezeigt was ihr auch vorhabt zu tun, aber wie entscheidet ihr euch denn dafür, was ihr dann tut?

00:14:03: Kannst du das einfach entscheiden?

00:14:04: oder hast irgendwie ein Kollege irgendwo jetzt diskutiert oder sagt irgendwie euer Bürgermeister, Bürgemeisterin, ich hätte jetzt gern von dir das und dass oder was?

00:14:12: Wie macht er das?

00:14:13: Meine Ansatz ist aus dem Referat heraus, die Ideen zunächst zu entwickeln und dann mit dieser Idee vorzusprechen.

00:14:21: Im Rahmen der Haushaltsdiskussion wird entschieden ob bestimmte Budgets reingegeben werden um die nächste Ausbaustufe weiterentwickeln zu können.

00:14:31: Da ist es wieder ganz wichtig zu sagen das sind die Mehrwerten die wir damit erreichen wollen.

00:14:35: daran wollen sie auch messen lassen.

00:14:38: Das wird natürlich vorbesprochen mit unserer Oberbürgermeisterin und bevor wir dann in die Sitzung gehen, und dort holen wir uns noch den entsprechenden Beschluss ab.

00:14:47: Ich habe es auch über die letzten Jahre während des Projektes so gemacht dass ich einmal im Jahr ein Statusbericht präsentiert hab Und so konnte eben auch dieser Fortschritt dokumentiert werden und jeder, der im Stadtrat sitzt hat dann einfach ein Status gehabt.

00:15:03: Was ist jetzt übers letzte Jahr entwickelt worden?

00:15:05: Wie war die finanzielle Auswirkung von diesen Entwicklungen?

00:15:09: Was ist der Projekt stand und daraus abgeleitet was es auch noch zu erwarten?

00:15:14: also was kommt in den nächsten Schritten?

00:15:16: haben wir da irgendwo einen Verzug drin und das ist halt das Kommunikation was es zur Annahme aufhört damit mit dieses Projekt soweit da treiben kann.

00:15:25: Das sind eigentlich momentan noch keine engen Grenzen gesteckt, würde ich sagen, sondern es geht jetzt erstmal darum zu sagen wie können wir geschickt unsere Mittel einsetzen um die nächsten Ausbaustufen nach und nach zu entwickeln?

00:15:41: Das hat sich gerade nach Wirkungsmessung angeht.

00:15:43: Ich wollte genau das gleiche

00:15:45: sagen.

00:15:46: Oh mein Gott!

00:15:47: Er

00:15:47: hat Wirkung gesagt.

00:15:48: Sie sprechen über Wirkung...

00:15:50: Und sie messen es jährlich.

00:15:52: Du bist ein Vorreiter, so was gibt's da draußen noch sehr selten.

00:15:57: Volles Unicorn hier!

00:16:00: Ja ich war vorher bevor du uns gleich alles über eure Wirkungsmessung erzählst.

00:16:03: Das ist ein kleiner Überfall.

00:16:06: Noch Fragen?

00:16:07: Ich finde es total spannend dass ihr das doch sagst.

00:16:10: einmal im Jahr spreche ich auch Spreche auch vor und hole die Leute ab.

00:16:17: Was ist vielleicht gut gelaufen?

00:16:20: Wo können wir hingehen, wo können wir uns hinentwickeln?

00:16:23: Wie viele Jahre machst du das jetzt schon ungefähr?

00:16:26: Das empfang förderprojekt ist gestartet also wirklich projekt.

00:16:31: start war der erste siebte zwanzig zwundzwanzig.

00:16:35: Und lief über drei jahre bis zum dreißigsten juni fünfundzwanziger.

00:16:39: und dann hatten wir halt noch dieses nacharbeiten was dann bis zum jahresübergang in zwanzigs sechsen zwanziges.

00:16:48: die projektskizze hat schon gutes ja davor angefangen und auch davor waren wir schon in einem der kleinen M-Fund Förderprojekte eben als Projekt assoziierter im Partner drin.

00:17:02: Und haben da eben schon mit an der Vorbereitung wirken können, also Thema Anwendungsfälle zu skizzieren.

00:17:09: Aber da lief das Projekt in erster Linie bei Tradier Realty Maps und der Elektrosolar.

00:17:15: Und was sind so die typischen Fragen, die in so einer Ratssitzung dann dir gestellt werden?

00:17:20: Also du präsentierst vielleicht was, vielleicht zeigst auch ein bisschen weil es immer ganz cool ist nicht nur über das Ding zu reden sondern das Ding auch zu zeigen.

00:17:28: Zeigst ja so ein bisschen etwas!

00:17:31: irgendwie Fragen gestellt.

00:17:32: Was sind da so die klassischen, die klassische Dinge mit denen man da so rechnet oder die du auch bisher so gehört hast?

00:17:39: Also ich versuche da sehr bildbasiert und auf die Anwendung bezogen, die Sachen zu erklären was wir uns überlegt haben, was wir entwickeln wollen und Fragen betreffen.

00:17:51: dann in erster Linie ist das ein möglicher Untersuchungsebene, die man da spielen kann.

00:17:57: Also beispielsweise unser Anwendungsfall Solar Rahmenplan hat dann auch ausgelöst ja es ist super.

00:18:04: da kriegen wir jetzt auch eine Überprüfbarkeit in Bereiche Einsehbarkeiten.

00:18:09: wo wird wie wird ein Dachgaube oder einen ein Dachflächenfenster in der Altstadt dann irgendwo einsehbar und bewertet.

00:18:17: Und das sind halt so diese Aspekte, wo ein Bauplanungs- und Umweltausschuss unmittelbar auch in seiner Arbeit, die ja aus der Vergangenheit kennt, einen Inhalt sieht, der über den digitalen Zwilling abgebildet werden kann.

00:18:31: Das sind die Bereiche, wo dann eher aus der eigenen Perspektive die Fragen aufformuliert werden.

00:18:37: Also so fachlich inhaltlich dann.

00:18:39: Okay, also so ... Dann geht's wahrscheinlich viel auch um Machbarkeit.

00:18:44: oder wie weit geht das Tool?

00:18:47: Kommt da aber auch drin vor.

00:18:49: so ja will ich haben.

00:18:51: was muss ich dir geben damit es funktioniert oder soweit?

00:18:54: Ich meine auch diese ganzen Dinge die du irgendwie vorhin erzählt hast zu Sichtachsen und sollten.

00:19:00: wir brauchen erstmal valide Daten Um überhaupt irgendwas berechnen zu können.

00:19:06: Wie funktioniert das?

00:19:08: Also wir versuchen, dass es möglichst detailliert ist schon im Vorfeld zu klären.

00:19:13: Dass wir sagen, das sind die Datenlage, die haben wir beispielsweise von Quelle, Landesamt für Digitalisierung Breitband und Vermessung.

00:19:19: hier kommen wir so und so weiter mit aber bestimmte Inhalte liefern uns diese Daten eben nicht.

00:19:24: Oder wir haben ein städtisches Baumkatastor.

00:19:25: Das Städtische Baumkataster umfasst für das Landsberger Stadtgebiet knapp sieben Tausend Bäume, wenn wir aber in Richtung Klimamotolierung und Klimasimulation weiter uns des Feld erarbeiten möchten dann brauchen wir natürlich auch Informationen über das grün Volumen insgesamt Und das war dann so'n Aspekt wo wir gesagt haben Dafür macht es dann Sinn, AI-Algorithmus vorzuentwickeln, die man auch weitere Bäume bestimmen kann.

00:19:54: Es geht in erster Linie darum, die Möglichkeiten aber gleichzeitig Grenzen der verfügbaren Daten darzustellen und dann die Anknüpfungspunkte... zu identifizieren, wie man eben weiterarbeitet.

00:20:08: Aber es ist nicht so sehr mit.

00:20:10: ich brauche jetzt diese Daten und deswegen muss mir die irgendwie liefern sondern ich suche eher aus dem was vorhanden ist das bestmögliche zu machen.

00:20:20: Ja aber kriegst du denn auch alles was bei euch vorhandene ist?

00:20:22: Weil ihr habt ja Fachämter ne und dann die haben ja auch ihre eigene Daten.

00:20:25: sozusagen darfst du sie benutzen.

00:20:27: Ich sage jetzt mal so, durch meine Arbeit in der Stadtplanung bei der die Geodaten auch mit verwaltet werden habe ich da einen sehr guten Einblick was an Daten vorhanden ist.

00:20:36: Ich kenne die Exportmöglichkeiten von diesen Datensätzen und was wir dann dafür benötigt haben wurde alles bereitgestellt und integriert.

00:20:46: also da gibt es keine Reibungsverluste an dieser Stelle.

00:20:49: Das

00:20:49: ist ja Wahnsinn.

00:20:50: Was macht ihr denn?

00:20:51: Landsberg am Lechtesjahr hier Vorreiter in allem, das klingt super duper.

00:20:55: also wenn ihr jetzt nicht irgendwie morgenzehn Bewerbungen irgendwie in den Kasten habt weiß ich jetzt auch langsam nicht mehr oder wo hakt.

00:21:01: also was lief schief.

00:21:03: Hm.

00:21:06: Er denkt nach.

00:21:10: Naja... Es gibt schon die Situation, dass viele Sachen halt auch in Fachanwendungen laufen und Fachanwender haben alle ihre Bestandsberechtigung.

00:21:18: Die Fachanwindung sind von verschiedenen Referaten oder Abteilungen für spezielle Anwendungen angeschafft worden liefern aber nicht zwingend genau diese Information, die wir an anderer Stelle wieder benötigt an manchen Stellen schon so ein gewisses Change Management dann auch erforderlich, wie wir dann gemeinsam an einer Idee.

00:21:40: Wie Stadtverwaltungsstrukturen organisiert werden können?

00:21:43: Dann arbeitet aber so allgemein würde ich es eigentlich da auch formulieren.

00:21:49: also ist jetzt nicht so dass das super spezielle Fälle da gibt.

00:21:54: Sagen wir jetzt mal zurückkommen zu dem Traberwort, dass du vorhin vielleicht ein bisschen unbedarft genannt hast.

00:22:01: Ihr sprecht über die Wirkung vom Digitalen Zillingen!

00:22:06: Dazu, ich glaube die Wirkungsmessung ist aus meinem Gefühl so ähnlich wie dieses Thema Betreiber-, Geschäftsmodell-Skalierung.

00:22:15: Man sollte schon am Anfang darüber nachdenken damit man überhaupt eine Wirkung messen kann weil sonst hat man überhaupt gar keine Vergleichspunkte.

00:22:21: Ist es etwas was ihr zum Beispiel in den Empfern schon berücksichtigt habt?

00:22:25: In diesen Förderprogrammen oder Wie ist da die Genese

00:22:29: Wirksamkeit zum messen?

00:22:31: das haben wir im empfang projekt über meilen steine mit abgebildet.

00:22:35: also einmal was können wir inhaltlich qualitativ erreichen welche genauigkeit schaffen wir auch?

00:22:43: also thema baumdetektion beispielsweise das kann man ja prozentual dann auch ausdrücken.

00:22:50: und.

00:22:52: In anderen Bereichen natürlich Qualitätsmerkmale, was dann auch übers Förderprojekt abgebildet war.

00:22:58: Zeitliche Horizont, finanzielle Horizont dass das eben eingehalten wurde.

00:23:03: Und ansonsten, wenn wir jetzt im Bereich von Veröffentlichung des virtuellen drei die Stadtmodells als digitaler Zwillingsbasis sprechen.

00:23:13: Dann wird sich es auch an Klickzahlen beispielsweise messen lassen wie oft finden Zugriffe in welchen Fachanwendungen statt?

00:23:20: also das sind so Bereiche wo ich mir dann noch vorstellen kann dass man darüber auch nochmal eine gewisse Sichtbarkeit auf politischer Entscheiderebene dann eben findet und darüber auch eine Wirksamkeit doch er aufzeigen kann.

00:23:33: Und das nächste, so ein Beispiel wie Sichtbarkeiten zu einem Sinn ist halt eher so auf der qualitativen Ebene und gar nicht so sehr quantifizierbar.

00:23:43: aber die Mehrwerte sind aus meiner Sicht ziemlich offensichtlich die man da mit erzeugen kann und deswegen gerade diese Bereiche was es visuell ausmacht, da ist auch so ein Thema das Gefühl sich jetzt virtuell durch das Stadtgebiet zu bewegen.

00:24:02: Das ist auch schon ein Mehrwert, den man generieren kann.

00:24:04: allein die Begeisterungsfähigkeit, die man dadurch auslösen kann und darüber wieder ein Auseinandersetzen mit durchaus ja ernsten Themen, die wir in Stadtentwicklungsprozessen jeden Tag irgendwie vor uns haben.

00:24:18: dann ich habe es zuletzt mal als spielerische Wissensgenerierung ausgedrückt und dann findet auf spielerischem Wege eben die Auseinandersetzung mit Planungsthemen beispielsweise statt.

00:24:31: Und das ist für mich auch schon allein die Rückmeldung, die ich dann bei öffentlichen Veranstaltungen bekomme zu virtuellen TrID-Modell wie es eingesetzt wird, was man da jetzt alles sehen kann.

00:24:45: Die Vergleichbarkeiten – das sind für mich schon eigentlich die viel besseren Wirksamkeiten, die man daraus aus diesen O-Tonenstimmen dann eben ableiten kann.

00:24:56: Sind eure Hauptuser denn eher intern oder extern?

00:25:00: Weil jetzt gerade hast du ja auch über Bürgerinnen und Bürger gesprochen, die das benutzen oder auch mal halt einfach wo ihr ein Feedback euch einholt.

00:25:08: aber wer sind so die Hauptnutzergruppen?

00:25:11: Wir haben uns für eine Dreiteilung entschieden, also es gibt drei Varianten des digitalen Zwillings.

00:25:16: Es gibt einmal die öffentliche Version.

00:25:19: dort kann man das virtuelle dreide Stadtmodell erleben, kann sich zusätzlich Informationen einblenden bekommt auch die Analysekarten zweudimensional überblendet, die wir als Ergebnis von Gissanalysen beispielsweise erzeugt haben.

00:25:33: Es ist aber auch möglich, Inhalt zum Verkehrsentwicklungsplan beispielsweise abzurufen und so die einzelnen Maßnahmen Steckbriefe abrufbar öffentlich zugänglich zu haben oder die Inhalte aus der kommunalen Wärmeplanung.

00:25:47: Dann haben wir auf der anderen Seite der Spannweite die Verwaltung.

00:25:51: Die Verwaltung hat sozusagen die Vollversion des digitalen Zwillings und hat eben auch einen Zugang zu dieser Planungsebene, die ich vorhin schon angerissen habe mit den Importmöglichkeiten für X-Plan GML, mit den importmöglichigkeiten für ein einfaches IFC-Modell.

00:26:09: Dann können OBG und GLTF-Dateien importiert werden.

00:26:14: Und es gibt eben dieses parametrische LOD-Zweiplanungstool, bei dem man auch Bäumchen setzen kann.

00:26:22: Da findet halt auch sehr viel auf Analysebene, denke ich, statt.

00:26:27: Also wo man dann diese Überblendungen von erfassten Geodaten überm TrID Modell hat und das als Grundlage verwendet um weitere Einschätzung daraus abzuleiten.

00:26:40: Und dann, ich habe gesagt drei Varianten gibt es eben neben dieser Version noch die öffentliche Version plus die Planungsebene.

00:26:49: Die Planungs-Ebene ist dann erweitert dass eben Xplan GML importiert werden kann und auch das LOD II Planungstool bereitgestellt wird so dass beispielsweise in Vorbereitung von einem städtebäuischen landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerb das Büro Beispielsweise mit dem Auslowungstext betraut ist, dass das eben auch schon mal volumina austesten kann.

00:27:12: Was fügt sich denn an dieser Stelle ein damit man darüber den Auslowungstext dann fein justieren kann?

00:27:18: Die andere Möglichkeit die ich da drin sehe Paragraf vierunddreißig Einfüge geboten Baugesetzbuch

00:27:27: für die Planer, denn

00:27:29: die harten Fakten.

00:27:30: Ja

00:27:33: genau, aber das sind genau die Fälle, für die es eben keine vordefinierten drei D-Modelle gibt.

00:27:41: und deswegen das parametrische Entwerfen dass ich eben auch mal als Architekturbüro, als Planungsbüro da mal was einblenden kann und kann dann mit diesem Modell schon an die Stadtverwaltung herantreten im Rahmen der Vorberatung bevor was dann in eine Startratssitzung geht.

00:27:56: Und das ist die Idee, die dahinter steckt.

00:27:58: und das sind dann die Planungsvariante und Verwaltungswaren, die laufen eben Passwort geschützt weil Inhalte drin sind, die so nicht an die Öffentlichkeit gehen sollen, weil es vielleicht noch ein Entwurfstatus hat oder ähnliches.

00:28:12: und die öffentliche Variant hat alle unverfänglich einsehbaren Inhalten dann bereitgestellt.

00:28:18: Okay macht ihr irgendwie auch ne Art Feedbackerhebung dann aus diesen Akteursgruppen oder sogar an User-Testing, habt ihr sowas mal gemacht?

00:28:28: Das haben wir einmal in der Öffentlichkeit gemacht bei einer Präsentation, und dort mit Fragebogen gearbeitet.

00:28:36: Da konnten verschiedene Fragen dann eben bewertet werden wie gut die Navigation beispielsweise im drei D-Modell ist und wo die Mehrwerte gesehen werden mit Dorfherren, Fragestellen, die man auch frei beantworten konnte.

00:28:53: Und ansonsten habe ich das über direkte Tests, über das Förderprojekt schon gemacht.

00:28:59: Dass sich eben explizit einzelnen Kollegen und Kollegen aus dem Stadtbauamt beispielsweise zur Verfügung gestellt haben und da mir eingeholt hat wie denn die Einschätzungen sind.

00:29:12: Rückmeldung wurden eingehohlt und dann konnten wir daraus eben die nächsten Schritte weiter ableiten und verbessern.

00:29:23: Aber jetzt nicht eine breit aufgestellte Rückmelde, Runde die wir irgendwie statistisch auswerten könnten.

00:29:31: Wenn du jetzt völlig losgelöst von Feedback also so wie man es eigentlich genau nicht machen sollte dir so ein Wunschuse Case für den für euren digitalen Zwilling formulieren würdest wenn du alle Daten haben könntest, die du wolltest was wäre das für ein Use Case?

00:29:52: Was ich super spannend fand, wäre so Bereich Live-Daten noch mit integriert.

00:29:58: Sowas wie wo befindet sich gerade der Stadtbus?

00:30:02: Erst mal dann über GPS-Date eben den Standort da live erfolgen kann weil das wäre auch ein Newscaster mehr wert in der Öffentlichkeit erzeugen könnte wenn nicht am Zentralen Busbahnhof eben über ein Display direkt in den einen Blick in den digitalen Zwillings sogar haben und sehe schon, wie ein kleines Eign von einem Bus auf mich zugefahren kommt.

00:30:24: Und sehe nicht nur in ungefähr fünf Minuten wird er vermutlich da sein.

00:30:29: Das ist so ein Fall, den ich mir sehr schön vorstellen könnte was glaube auch gar nicht die großen die großen finanziellen Auswirkungen irgendwie auslöst, sondern eher so dieses was sind die geschickten Geodaten, die wir uns da jetzt noch hinzuziehen.

00:30:47: Ansonsten diese Simulationsebene sehe ich bisher gar nicht als den Schwerpunkt, sondern das ist für mich nach wie vor etwas, was in Fachanwendungen stattfindet und dann wird die Ergebnisse aus dem Fachanwender wieder zurückgespielt in den digitalen Zwilling Und dieser übernimmt dann Visualisierungs- und Kommunikationseben.

00:31:07: Also das ist für mich allein schon der große Use Case, der dahinter steckt.

00:31:13: So kann man es auch so schon eigentlich als System auf System oder Ökosystemgedanken verstehen dass es im Zusammenspiel mit anderen Infrastrukturen die da sind, dann eigentlich den höchsten Mehrwert entfalten kann oder so ne?

00:31:28: Genau, also wie vorhin gesagt mit jeder Fachanwendung hat ihre Daseinsberechtigung.

00:31:32: aber das Entscheidende sind eben Schnittstellen zu definieren.

00:31:35: Schnittstellen und Austausch-Formate.

00:31:37: Auf der einen Seite kann ich Anwendungen direkt einbinden, sodass ich dann über den digitalen Zwilling wie eine Art Landingpaid in die Fahranwendung weiter wechsle oder habe ich eben Austauschwermate, die mir ein Ergebnis aus einer Fahranwendung ausspucken und das importiere ich aber wieder in den digitalischen Zwilling und dort nutze es zur Visualisierung und Kommunikation der Inhalte.

00:31:59: Wobei dieser bidirektionale Anschluss natürlich am... nettesten mehr, dann muss man nichts exportieren und wieder reinladen.

00:32:06: Also wenn wir jetzt über Interoperabilität und Standards sprechen da würde manchen Kollegen von uns das Herz aufgehen.

00:32:13: also es sind so ihre Lieblingsthemen aber dass wäre ja dann wird es ja auch wahrscheinlich die im Alltag am einfachsten machen.

00:32:18: du machst einfach die Anwendung auf und wie du sagst ist dann zumindest die Anwendungsfälle die umgesetzt sind kann sich darauf verlassen dass die Daten auch aktuell drin sind und die Realität zu widergeben.

00:32:29: genau Wenn man jetzt Trüber nachdenkt, du hast ganz viel erzählt eigentlich.

00:32:34: Dass es so intrinsisch motiviert war und ihr als Landsberger am Lech oder ich weiß nicht wie ihr euch nennt aber...

00:32:40: Lächler am Landslech.

00:32:42: Lächlern?

00:32:43: Nee wir nennten ja euch.

00:32:43: Landsberger

00:32:44: passt schon!

00:32:46: Da ja viel auch glaube ich selbst so überlegt habt und getan hat man spricht ja aber auch oft über Wissenstransfer gibt's dann irgendwas was du dir bei anderen abgeguckt hast oder dich mal drüber informiert hast oder wo was du auch vielleicht siehst und denkst oh die haben noch Dieses und Dassen, das würde ich hier auch haben.

00:33:05: Ja und tatsächlich bin ich im regelmäßigen Austausch auch mit anderen Kommunen und beispielsweise mit der Stadt Memming sind wir da in einem Minimum jährlichen Austauscht, den wir da fahren weil gerade so diesen Aspekt was sich als nächste Ausbaustufe unseres Modells sehe nämlich dieses Thema live Daten oder nahe Echtzeitdaten sensorisch basiert ist dort schon weiter geführt und da können wir natürlich sehr schön voneinander lernen.

00:33:39: Wir sind beim drei D Modell vielleicht schon ein bisschen weiter, aber so im sensorischen Bereich können wir da Inhalte rausziehen Und es muss ja keiner Fehler wiederholen, die vielleicht auch irgendwann oder einfach nur Herausforderungen besser einschätzen.

00:33:56: Es ist vielleicht besser als ein Fehler da zu formulieren aber beim Ausbringen von Sensorik wenn der falsche Standort gewählt wird das ist halt dann später in der Folge ein Messfehler und da muss man das entsprechend benennen.

00:34:11: Und da möchte ich halt sehr über diesen interkommunalen Austausch lernen und die weitere Entwicklung angehen.

00:34:22: Ich habe noch eine, vielleicht die letzte Frage bevor Nina die allerletzte Frage stellt.

00:34:31: Wir haben doch gar nicht darüber gesprochen wo ihr Zwillingeich liegt!

00:34:35: Ist der, erhostet ihr den in der Verwaltung?

00:34:38: Habt ihr dazu.

00:34:39: Ist da irgendwo extern?

00:34:40: wer hat eigentlich die Hand drauf auf der Technik

00:34:45: auch?

00:34:47: Momentan liegt unser digitaler Zwilling auf einem Münchner Server, nämlich bei Tradi-Reality-Maps.

00:34:53: Und darüber gehen wir auch die komplette Entwicklung momentan an.

00:34:59: Wir stehen aber im unmittelbaren Austausch das heißt ein Anruf entfernt.

00:35:03: können wir dann auch irgendwelche Änderungen oder ja Anpassung dann auch durchgeben?

00:35:08: Okay cool es ist so ohne jetzt irgendwelchen Details aus der Rausquestion zu wollen irgendwie eine Form von Rahmenvertrag

00:35:16: auch

00:35:17: einigermaßen flexibel sein können, zusammenzuarbeiten.

00:35:21: Sehr cool!

00:35:25: Eine Frage für die Community ist der eigentlich Open Source?

00:35:28: Also es sind Open Source Tools dazu verwenden worden ihn zu erzeugen und dadurch ist aber momentan aufgrund ich sage jetzt mal von Ja, der Machbarkeit erstmal ein Geschlossenesystem daraus entstanden um aber als allererstes mal anzutiesern was denn auch möglich ist und dafür findet es der Weg absolut legitim.

00:35:54: Und was wir jetzt halt in die nächsten Runden angehen wollen ist eher so diese Erweiterung dann auch open source passiert dann auch mit zugestalten.

00:36:04: Also ja, wir bei Frauenhofer sind jetzt nicht für oder wieder.

00:36:06: Es kommt einfach drauf an für Wasser, weil viele Fördermittel-Kontexte bedingen ja solche Rahmenbedingungen.

00:36:13: deshalb die Frage.

00:36:15: Aber auch jetzt du hattest ja gesagt genau empfand es ja ausgelaufen jetzt ne?

00:36:19: Also tragt ihr das jetzt gerade aus eigenen Mitteln oder ist das für eine Kommune leistbar?

00:36:25: oder musst du jetzt quasi gucken wo der nächste Goldtopf liegt am Ende des Regenbogens?

00:36:29: oder was machst du jetzt?

00:36:31: Ich habe es so gemacht, dass ich mit dem Projekt Abschluss und auch den damaligen Bericht im Stadtrat habe ich meinen Verstetigungsbeschluss eingeholt.

00:36:39: Der Verstettigungs Beschluss umfasst das weitere Hosting weil es schlimmste wäre gewesen über einen Förderzeitraum was zu entwickeln was wir dann drei Tage später abschalten müssen.

00:36:51: Und da inkludiert ist auch eine Mutterrate weiterentwickeln die definiert mit den Newscases was jetzt in der Folge entwickelt wird Und das ist momentan unsere Situation.

00:37:04: Nichtsdestotrotz schaue ich mich auch immer um, wenn es die passenden Förder-Calls gibt.

00:37:09: deswegen bottom up Prozess an der Stelle dann kann ich mir immer noch überlegen passt der Kroll grad auf unseren geplanten Use Case und gehen wir dann auf den nächsten Fördertopf Wenn er dann hoffentlich dann irgendwann bewilligt wird Um dann die nächsten größeren Sprünge machen zu können

00:37:26: Okay, aber jetzt irgendwie mit einer anderen Kommune noch als Entwicklungspartnerschaft zusammen zu machen oder so.

00:37:31: Das steht nicht auf dem Tableau gerade.

00:37:35: Das ist etwas, was ich mir durchaus vorstellen kann.

00:37:37: Also wir sind jetzt auch dabei egal ob es im Vorfeld von Projektanträgen ist diese Kooperation anzugehen und zu schließen Und ansonsten stehen wir ja auch im Austausch mit beispielsweise der Verwaltungsgemeinschaft Fuchstal die ja auch Projektpartner in Empfund TwinCity-DD war.

00:38:02: Dann haben wir dort rüber auch dieses, wie geht es weiter auf einer dörflichen Struktur?

00:38:10: Wie man dann eben so ein virtuelles drei die Stadtmodellen digital ins Willing weiterhin auch am Laufen halten kann und diesen weiterentwickelt.

00:38:19: Und vielleicht noch eine letzte inhaltliche Frage.

00:38:22: Ich könnte noch tausend Fragen stellen aber

00:38:24: ja das Gefühl

00:38:25: weil du gesagt hast also deine Themen sind ja dann Mobilität und Klimaschutz ... werden ja wahrscheinlich prioritär auch jetzt abgebildet im digitalen Zwilling als Anwendungsfall.

00:38:36: Gibt es denn irgendwas durch das Tool des digitalen Zwillings, um's mal so zu frame?

00:38:42: Was du irgendwie im Bereich Mobilität und Klimaschutz über Landsberg irgendwie nochmal gelernt hast oder aus einem neuen Blickwinkel gesehen hast was du vorher so noch nicht gesehen hattest?

00:38:52: Eine super spannende Einsicht war diese Thermalkarte.

00:38:56: die war stadtweit... und zwar unter dem Ultraleichflugzeug waren ja mehrere Kamereinheiten angebracht, fünf RGBs, multispektral ohne Thermalkamera gleichzeitig.

00:39:08: Das heißt aus einem Bildflug mehrere Luftbildprodukte Und das Ausgewährte-Luftbild mit der Thermalinformation, das hat dann tatsächlich Auflöse gegeben.

00:39:20: Wo sind kühlende Orte?

00:39:23: Wo sind Hitzeinseln?

00:39:24: Also Hitzeinselverdachtsflächen eigentlich weil wir nur die Situation zu diesem Zeitpunkt haben.

00:39:30: aber das gibt halt schon einen Aufschluss.

00:39:32: wo schaue ich nochmal näher hin.

00:39:34: und das zweite was auch super war... was zum Augen aufreißen dann irgendwo erführt ist, wenn man so diese grünen Strukturen dann auch nochmal erfassen kann durch eine algorithmische Auswertung der Luftbildprodukte und das Ganze noch mal mit einer Heatmap überlagert.

00:39:55: Kühlenstrukturen von Grünstruktoren, das Verschnitten sind Inhalte die nochmal ganz neue Aspekte geben.

00:40:05: Und ein weiterer Aspekt, also es ist wirklich in jedem Use Case irgendwas aufgegangen was wir so noch nicht hatten.

00:40:12: Ja die Mehrwerte, wie schreiben Sie das auf?

00:40:15: Wir haben eine flächendeckende Auswertung der Flächen in Anspruchnahmen des oberirdisch ruhenden Verkehrs gemacht und können da unterscheiden ist prozentual dann der Straßenraum beispielsweise zugeparkt und wie verhält es sich auf den dazwischen aufgespalten Siedlungsflächen.

00:40:35: Das können wir dann durch einen Abgreifen im GISC, können wir das halt beliebig mit Auswertungszellen auch belegen und können dabei sogar noch unterscheiden in Fahrzeugarten Also Fahrzeugklassen an der Stelle, also beispielsweise die Frage wie viel Flächen nehmen Wohnmobilien in Anspruch im Straßenraum.

00:40:59: Die dort eben abgestellt werden.

00:41:02: Genau das sind so Inhalte, die wir damit beantworten können und dem Startrad dann auch aufzeigen können wo sind die Hotspots?

00:41:13: Und wie viele Fläche ist es tatsächlich?

00:41:15: Und ist es vielleicht oder hat's vielleicht irgendeinen Handlungsbedarf, den man darüber erkennt?

00:41:25: Dann kommen wir zur letzten Frage Nina, deren Ehre dir gewürzt.

00:41:30: Danke Annie!

00:41:31: Wir heißen ja nicht umsonst kurz und würzig denn wir gehen immer davon aus.

00:41:35: in kommunalen Kontextenkonferenzen und diesen ganzen Begegnungsorten der Community gibt es immer auch nette Schnittchenbüffes.

00:41:42: und wenn du jetzt irgendwo bist auf einer Gemeinderatssitzung oder so was ist dann dein Lieblings-Schnittchen?

00:41:49: Wo kannst du nicht nein sagen und greifst zu?

00:41:52: Steht das tatsächlich bei Konferenzen oder bei Tagungen?

00:41:57: stehe ich eher so auf der Süßenseite der Schnittchen.

00:42:02: und wo ich nicht nein sagen kann ist, wenn irgendwo... Karottenkuchen oder Käsekuchen dabei steht.

00:42:09: Also da bin ich sofort dabei.

00:42:11: Okay Leute, also

00:42:12: direkt notiert!

00:42:13: Genau wenn ihr mal Daniel einladet dann müsst jetzt Bescheid was aus wieviel gehört?

00:42:18: Ja

00:42:18: vielleicht wenn ihr etwas wissen wollt über den Zwilling in Landsberg am Lech bringt doch mal Karottenkuchen oder Käsekuchen mit.

00:42:26: Alles klar.

00:42:27: Dann vielen, vielen Dank für deine Zeit, dass du mit dabei warst.

00:42:30: Danke für die Einladung.

00:42:32: Danke schön!

00:42:33: Genau, danke Nina, dass Du auch dabei warST und dann bis bald mal wieder.

00:42:37: Tschüss!

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