#33 Smart City
Shownotes
Digitalisierung in der Stadtentwicklung verständlich und alltagsnah vermitteln
Nina und Anni sprechen mit Jan über Digitalisierung in der Stadtentwicklung sowie die Rolle von Daten, Verwaltung und Planung. Er erklärt, wie Ankerorte, Beteiligung und Basisdienste Kommunen und Bürger unterstützen.
Snackable auf einen Blick
- Smart City ist ein Hilfsbegriff
- Daten sind Grundlage besserer Planung
- Silos müssen auch aus Köpfen verschwinden
- Ankerorte sollen niedrigschwellig informieren
- Nicht Smart City draufschreiben
- Digitalisierung muss Alltagsprobleme lösen
- Basisdienste sollten Kommunen entlasten
- Teilhabe braucht Nähe zur Lebenswelt
Erfahre mehr über das Thema Smart City und vernetze dich mit Anni und Nina: http://www.iese.fraunhofer.de/kurz-und-wuerzig
Transkript anzeigen
00:00:01: Hallo und herzlich willkommen zu KurzundWürzig, dem Podcast zur Digitalisierung von Stadt und Land.
00:00:16: Mit mir im Studio ist heute wie immer Nina Müller – hallo!
00:00:19: Und wir haben einen Gast mit dabei und zwar den Jan Abt.
00:00:22: Hallo, freut mich hier zu sein.
00:00:24: Schön, dass du da bist.
00:00:26: Jan, du bist vom DFU und für alle unsere Hörerinnen und Hörern die vielleicht das DFU noch nicht kennen diesen Zustand können wir natürlich nicht so stehen lassen.
00:00:34: Was ist denn das DFu?
00:00:35: Was machst Du da?
00:00:36: Erzähl mir ein bisschen was!
00:00:38: Also das können wir auf jeden Fall nicht so stehlen lassen.
00:00:40: DFU-Deutsches Institut für Urbanistik jetzt zitiere ich quasi aus der Marketingbroschüre Das größte Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum.
00:00:50: also das ist so.
00:00:51: die offizielle Beschreibung sagt auch so'n bisschen was wir machen.
00:00:54: Wir machen Stadtforschung, wir sind getragen dann über ein bisschen Umwege vom deutschen Städtetag und das ist auch unsere Ausrichtung.
00:01:02: Wir sind für deutsche Kommunen da.
00:01:05: Unterstützen Sie bei allen Themen die Kommunen im Herzen bewegen sei es Wirtschaft und Finanzen, sei es soziale Fragen, sei als Städtebau, sei as Verkehr Mobilität Klimaschutz oder eben auf Smart City.
00:01:19: Das sind so Themen mit denen wir uns beschäftigen Forschen und begleiten.
00:01:24: Wir bilden fort und versuchen einfach die kommunale Planung, kommunale Aufgaben gemeinsam besser zu machen.
00:01:33: Und was ist so deine Spezialisierung da drin?
00:01:36: Was machst du so?
00:01:37: Was hast du so gelernt?
00:01:38: also wir wissen das zwischen was habe ich gelernt und was mache ich jetzt so manchmal eine große Schere gibt.
00:01:43: Also von meinem Hintergrund und von meinem Herzen bin ich Stadtplaner und Stadtplanern sind so ja Schweizer Taschenmesser.
00:01:52: Manche sagen auch, wir sind Universal-Tiletthanden.
00:01:54: Wir können alles... Ich dachte
00:01:56: schon nie es!
00:01:57: Ne, wir können alles und gar nichts.
00:01:58: Das ist
00:01:59: die Tastrichtweise.
00:02:01: Wir sind total flexibel, Themenflexibel.
00:02:04: so und so zeigt sich auch mein Werdegang.
00:02:08: ich habe viel gearbeitet zum Thema urbane Sicherheit da geht's um Furchtempfinden im öffentlichen Raum zum Thema Angsträume zum Thema Städtebaulich Kriminalprävention.
00:02:18: Ich habe genauso gearbeitet zum Thema Kinder- und Jugendbeteiligung in der Stadtentwicklung.
00:02:23: Ich hab viel zum Thema Governance, Co-Produktion mit Bürgerinnen und Bürgerstadtentwicklungen gemeinsam betreiben gemacht.
00:02:31: Und eben jetzt auch das Thema Digitalisierung in der Stadte Entwicklung.
00:02:35: Das wirkt so wie ein Potbury aber es geht immer um Stadt und Stadtentwickelung.
00:02:39: Das ist das Gemeinsame, das ist die Basis und das ist auch mein Blick auf das
00:02:43: Ganze.".
00:02:45: Also auch was du so erzählst immer, wie der öffentliche Raum genutzt wird und wie man ihn auch formen kann.
00:02:50: So dass vielleicht doch die verschiedenen Gruppen sich darin auf wohlfühlen und gut miteinander auch können?
00:02:58: Ja es geht auf jeden Fall um den öffentlichen Raum.
00:02:59: das ist sozusagen das Wohnzimmer auf dem Stadt.
00:03:02: aber es geht um diesen ganzen Organismus.
00:03:05: Ich sage mal gerne Organismus statt weil sich statt einfach entwickelt.
00:03:08: wenn man irgendwie ein bisschen in der Entwicklungsperspektive guckt dann ist klar steinernder Raum erstmal.
00:03:14: Aber der bewegt sich, der lebt.
00:03:16: Der verändert sich andauernd und für uns ist es irgendwie Frage wie kann man das versuchen in Bahnen zu lenken die zu was besserem führen?
00:03:26: Und das ist die Hoffnung die ich bisher nicht aufgegeben habe und für die wir Tag für Tag arbeiten.
00:03:31: Super du kommst wenn du ja sagst du kommest eigentlich aus der Stadtplanung und so dass das jetzt erstmal Und sprünglich fand ich, war es so
00:03:37: auch viel
00:03:38: Papierjob.
00:03:39: Zeiten auf Papier, Dinge lesen, viele Bücher wälzen keine Ahnung und dann rausgehen und ja Exkursionen und sonst irgendwas machen!
00:03:48: Aber jetzt sind wir inzwischen in der Smart City angekommen.
00:03:51: Verwaltungsdigitalisierung Smart Region und diese Buzzwords und du bewegst dich da ja auch schon ein paar Jahre drin hat sich dein Blick auf Stadtplanung, Stadtentwicklung, Städte und Kommunen verändert dadurch.
00:04:02: oder wie stehst du da in der Genese zu diesem Begriff Smart City Smart Region?
00:04:09: Dieser Smart city Begriff statt mit dem Lange auf Kriegsfuß.
00:04:12: ich habe ihn dann irgendwann akzeptiert als ein Hilfsbegriff um diesen ganzen Wandelprozess irgendwie einen Namen zu geben.
00:04:25: Gerade dieses Thema Daten ist für die Stadtentwicklung schon immer ein wichtiges Thema.
00:04:30: Also muss ich mir Bescheid wissen, wie ist es vor Ort?
00:04:33: Wie verändert sich das?
00:04:34: Wie hat sich's verändert um dann eben auch zu sagen, wie gehe ich denn am besten vor und dahin zu kommen wo ich eigentlich hin will.
00:04:40: Dieses Thema Daten und Wissen über die Situation war schon immer wichtig und das hat aber jetzt gerade durch das Thema Digitalisierung und Smart City nochmal einen ganz anderen Drive bekommen so und viel komplexeren Blick auf das Ganze.
00:04:57: Das finde ich verändert nachhaltig dieses Thema Planung, weil wir andere Möglichkeiten haben, andere Chancen auch haben und die ganze Planungshistorie Deutschlands hat ja so aus den Sechzigern schon mal der Gedanke gehabt.
00:05:13: Wenn wir nur genug wissen dann können wir den großen Masterplan machen und alles wird gut!
00:05:17: So das ist damals an der Komplexität gescheitert dass niemand mit so viel Datenmengen umgehen könnte.
00:05:23: Jetzt haben wir die technischen Möglichkeiten, die immer näher kommen und ich frage mich, okay wie kriegen wir das jetzt auch wirklich so hin?
00:05:29: Wie kommen wir aus diesen vielen Daten, aus diesem vielen Informationen tatsächlich am Schluss zu besserer Planung.
00:05:37: Das ist noch eine Hoffnung, an vielen Stellen finde ich sie als Hoffnung sehr formuliert und ich bin nur noch auf der Suche nach den guten Beispielen wo ich sagen kann es zahlt sich auch tatsächlich aus im Westen des Landes.
00:05:50: Du hast gerade das Wort Chance verwendet.
00:05:54: Was sind denn aus deiner Erfahrung jetzt?
00:05:57: Du beschäftigst dich ja schon eine Weile damit, ne?
00:06:00: Spätestens seit auch das Förderprogramm vom Bundesbauministerium aufgesetzt wurde für die Modellprojekte Smart Cities – was sind denn die Chancen?
00:06:11: Wir fangen mal so an, die eigentlich am meisten genutzt werden aktuell schon, die Digitalisierung mit sich bringt von Kommunen!
00:06:18: Ich glaube, man muss hier auf zwei Ebenen trennen.
00:06:21: Das eine ist das was tatsächlich technisch oder informationell passiert und das andere ist was gleichzeitig im Arbeiten passiert also die Art des Zusammenarbeitens.
00:06:37: Also dieses wenn wir immer sagen okay die Daten müssen aus den Silos raus dann ist es richtig und dafür bieten unsere Datenplattformen usw.
00:06:45: auch entsprechende technische Möglichkeiten.
00:06:47: Aber dahinter stehen ja Prozesse.
00:06:49: Nämlich wer erhebt die Daten, wer bereitet sie auf?
00:06:52: Wer stellt sich zur Verfügung und wem gehören Sie?
00:06:55: Darf sie nutzen wie gehe ich damit um usw.
00:06:58: Dieses Thema Interdisziplinär-Fachbereichs übergreifen zu arbeiten ist schon immer eins.
00:07:03: das wird aber gerade bei diesem Thema.
00:07:06: gerade ab diesem datengestützten Plan wird es nochmal sehr viel virulenter dafür Lösungen zu finden und Verwaltungshandeln auch andere Logiken umzustellen.
00:07:18: Also nicht nur die Daten müssen aus den Solos raus, sondern auch die Silos müssen aus dem Köpfen raus.
00:07:23: Und das ist dieser Change-Management der läuft parallel zu diesem technischen Wandel, zu dem informationellen Wandel und das sind so zwei Linien, die finde ich enorm herausfordernd und an einem einen oder anderen hackt es immer wieder mal.
00:07:38: aber wir müssen beide im Blick behalten, das finde ich total richtig.
00:07:40: Ja gehen hier
00:07:41: ja auch irgendwie nicht zeitgleich leider ne?
00:07:44: Die technischen Entwicklungen sind ein bisschen schneller als die in den Köpfen, glaube
00:07:48: ich.
00:07:50: Ja also unterschiedlich.
00:07:53: Es gibt immer auch viele, die das genauso wollen, die aber dann eben von den Strukturen ausgebremst werden, wo es die Möglichkeiten nicht gibt.
00:08:00: Wo die Dienstwortschriften noch so sind und wo die Verfahrensweisen so sind.
00:08:06: Und genau, ich muss das System ändern sozusagen also das technische System, aber eben auch das System in den Köpfen.
00:08:15: Ja okay wenn man jetzt aber auch dann nochmal über den Schulterschluss ich meine Stadt ist ja für alle da als auch die Bevölkerung nachdenkt weil wir mit gerade so ein bisschen den Fokus auf der Verwaltung gehabt und vielleicht den Experten drum herum die sich eben mit statt beschäftigen wie denkst du denn kommen Bürger damit?
00:08:33: was haben die davon?
00:08:34: Also Bürgerinnen und Bürger Oder was ist deine Erfahrung dazu aus?
00:08:41: Also wer jetzt Jan abgugelt vom Divo, der würde rausfinden dass sich auch viel mit tatsächlich sogenannten Ankerorten beschäftigt.
00:08:51: Also Orten in der Stadt die physisch da sind wo man ja aufeinander treffen kann im realen Leben.
00:08:57: und diese Verzahnung von digitalem Log find ich besonders spannend.
00:09:01: Was hast du denn daraus gelernt.
00:09:03: Also ist das eine Möglichkeit, dass Bürgerinnen und Bürger tatsächlich also Menschen einfach auch eine Chance haben Smart City zu begreifen?
00:09:10: Da einen Anknöpfungspunkt zu finden... Ist es eher so ein Hilfsmittel...?
00:09:15: Was sind so Ankerorte?
00:09:16: Was machen die mit der Bevölkerung?
00:09:19: Was haben Bürgerinnen-Bürger von der Smart City?
00:09:24: gar nichts!
00:09:25: Von dem Begriff Smart City.
00:09:28: Das war nämlich so ne...
00:09:28: Das ist übrigens die Podcast überschrift jetzt.
00:09:31: Herzlichen Glückwunsch!
00:09:35: Nee, das war ein Satz der ... Ich glaube, er ist schon drei Jahre alt.
00:09:38: Den hat der Dennis Kucuk, CDU aus Bochum mal gebracht auf die Frage hin, wie erklären sie den Zitib?
00:09:47: Und es hat mich tief beeindruckt damals schon, wo er gesagt hat, es ist mir Schnurz piep egal.
00:09:51: Diesen Begriff muss keiner kennen!
00:09:54: Also, der Sitzendebegriff, den haben wir und die Bürgerinnen müssen merken, dass sich in ihrem Leben irgendwie was das was einfacher wird, dass der öffentliche Raum anders nutzbar ist.
00:10:07: Dass die Stadt irgendwie mehr ihren Bedürfnissen entspricht.
00:10:10: Die müssen diesen Begriff nicht kennen.
00:10:11: Das ist ein Begriff.
00:10:12: den haben wir als Verständnisbegriff damit wir wissen alle unterschiedlichen Disziplinen Wir arbeiten doch irgendwie an einem gleichen Element aber Bürgerinnen und Bürgern müssen dieses Smart City nicht kennen.
00:10:24: Und dann kommen wir auch auf die Ankerorte sozusagen ja also die haben wir so genannt Ankerortes digitalen Wandels.
00:10:29: das sind genau diese Stadtlabore, Makerspaces, Smart City Büros.
00:10:36: Wo Leute so ein bisschen feststellen können was ist das eigentlich?
00:10:41: Und einer der Elemente die wir gelernt haben war bitte schreibt nichts Smart City drauf.
00:10:46: Bitte schreibt auf diese Büros, auf diese Begegnungsorte, auf dieser Informationsorte nichts Smart city weil...
00:10:54: Wer hat es gelernt?
00:10:55: ihr auf der Forscher Seite oder die Leute die das anbieten
00:10:59: Die, die das anbieten haben wir auf den harten Weg gelernt.
00:11:01: Deswegen haben wir das von denen gelernt und deswegen haben wir es auch so ganz groß in unsere Propektion geschrieben damit der Fehl eigentlich nochmal passiert weil das so abschreckend wird.
00:11:09: also nicht nichts mal Zitinen nennen keine Anglizismen benutzen sondern niedrigschwellig So erzählen im Sinne von was habe ich denn davon?
00:11:18: Was kann ich jetzt bessere Radwege finde ich finde ich schneller einen Termin im Abend Kann ich irgendwie die Gemeindesaal irgendwie buchen, ohne dass ich irgendwie mir erst mal zwanzig Kilometer fahren muss und mit den Schlüssel irgendwo abholen muss?
00:11:36: Sondern geht das vielleicht auch im digitalen Schließsystem.
00:11:38: Und ich kann da mehr Wege sparen.
00:11:41: also dieses ganz niedrigschwellige was habe ich davon?
00:11:45: Das zu erklären das klarzumachen das ist enorm wichtig.
00:11:50: Deswegen haben wir uns beschäftigt mit genau diesen orten als physischen Orten wo Menschen hinkommen können in der Fußgängerzone liegen wo sie einfach niedrigweilig reinkommen können und können mal fragen, können sich mal informieren.
00:12:02: Kriegen was erklärt von wie funktioniert das Handy bis über wie funktioniert der digitale Parkscheinautomat bis hin zu was bringt mir eigentlich KI?
00:12:12: Und wie verändert dass die Stadt in der ich lebe?
00:12:14: Wie verändert das von mir aus auch die Art und Weise, wie geplant wird, wie Beteiligung funktioniert, wie ich mich einbringen kann, wie meine Meinung äußern kann.
00:12:23: Das ist enorm wichtig, dass in niedrigschwellige Orte die Bürgerinnen und Bürger zu Mitgestalten machen kann.
00:12:30: Der Stadtentwicklung – ich sage explizit nichts Marziti!
00:12:33: Weil dieser Marzitibegriff wir in der Kommunikation an Bürgerinnen- und Bürgern am besten außen vorlassen.
00:12:39: Es ist glaube ich auch wichtig was du gerade sagtest das es so eine... Auch für die Menschen die solche Orte besuchen, dass es ja auch zufällig sein können weil du sagst sie sind in einer Fußgängerzone.
00:12:49: also vielleicht läuft ja auch jemand vorbei und geht einfach mal rein, ohne dass er gedacht hat, da ist ja so ein Ankerort.
00:12:55: Und der hat heute um fünfzehn Uhr auf.
00:12:57: Da gehe ich ja jetzt ganz aktiv... Man kann ja passieren aber vielleicht ist es auch genau diese ungeplante Begegnung eigentlich was Schönes, das vielleicht mal jemand da reinstoppert in einen Anker-Ort und mit einem Thema an Berührung kommt, wo man nicht so aktiv danach sucht?
00:13:13: Also das ist genau dieser Begriff der Nichtrischwelligkeit!
00:13:15: Man darf diese Schwelle gar nicht merken.
00:13:17: Es muss einfach spannend sein, es muss einfach Spaß machen.
00:13:21: Deswegen läuft auch vieles über dieses selber ausprobieren, selber machen.
00:13:25: Gerade diese ganzen Makerspaces da steht ja nicht drauf irgendwie hier lernen sie digitale Kompetenzen sondern Hier ist die Möglichkeit mit coolen Geräten dein Projekt umzusetzen und das ist dann findet Digitalisierung so im Nebenlerneffekt statt.
00:13:40: aber es steht nicht so frontal im Vordergrund.
00:13:43: Und auch ansonsten steht an vielen Sachen irgendwie wir lösen dein Problem mit dem Handy Dabei lernst du etwas über Digitalisierung, wo du lernest auch mehr bei Digitalisierung und kannst damit mit anderen Sachen umgehen usw.
00:13:55: Also es darf nicht ... Digitalisierung darf nicht im Vordergrund stehen und darf nicht die Schwelle sein, wo ich erst mal sagen muss okay, ich interessiere mich jetzt explizit für Digitalisierung.
00:14:05: Die Leute wollen ihre Probleme gelöst haben und das muss das aussagen.
00:14:09: Und so muss auch unsere Art und Weise der Kommunikation funktionieren.
00:14:13: Wir machen etwas, damit es
00:14:16: statt besser ist.
00:14:20: Du hast jetzt gerade schon gesagt, was über Digitalisierung lernen oder vielleicht auch lernen mit dir umzugehen.
00:14:30: Wie formuliere ich die Frage, dass es nicht so hart klingt?
00:14:33: Denkst du damit konnten wir in den letzten Jahren auch über das Förderprogramm konnte man da Fortschritte machen... Die Punkte, wo du denkst da müsste man eigentlich noch mehr an dieses Thema Digitalisierung ohne zu sagen.
00:14:48: Du lernst es Digitalisierung heranführen weil ich habe das etwas was glaube darüber haben wir auch schon häufiger im Podcast gesprochen.
00:14:58: aber dieses dass ist doch eine starke Differenzierung gibt zwischen Ich nutze Digitalisierung privat und ich nutze digitalisieren irgendwie mit der Stadt zum Beispiel zu kommunizieren oder die Stadt will digital was von mir auch ohne diesen Smart City Begriff, aber das eine ist quasi natürlicher Vorgang des Anderes eher finde ich ein bisschen mit Skepsis belegt.
00:15:19: Wie nimmst du das wahr?
00:15:20: oder denkst du da könnte man noch aktiver quasi auch Vertrauen aufbauen?
00:15:29: Also um mit dem mit dem FIDER Programm anzufangen eines der wichtigsten Elemente die Die ich finde, die dieses Förderprogramm, dieses Modellprojekt der Smart City Förder Programme das BMW SB gebracht hat war klar diesen Begriff Smart City in den Mittelpunkt zu stellen.
00:15:47: Aber diesem Programm ist es meiner Wahrnehmung nach gelungen.
00:15:51: Diesem Begriff oder überhaupt dieses Verständnis des Digitalisierung und Stadt etwas ist was Kommunen selbst gestalten können.
00:16:00: Das ist für mich eines der wertvollsten Ergebnisse dieses Programms, dass ich es aus dieser Technik und Unternehmensecke rausgenommen habe.
00:16:08: Telekom, Siemens, SAP verkaufen den Städten irgendwas sondern das Städte ist selbst gestalten.
00:16:14: Städtete haben ihre Probleme, ihre Herausforderungen und sagen okay wo hilft mir jetzt Digitalisierung?
00:16:20: Wo hilft mir das?
00:16:21: bei der besseren Planung, bei der besseren Steuerung, Und Städte haben das selbst in die Hand genommen und sind zu Akteuren geworden.
00:16:31: Nicht nur zu Konsumenten, zu Käufern von fertigen Produkten, sondern dass es ja auch noch in diesem Programm entstanden ist.
00:16:37: Sie haben ja selbst entwickelt, sie haben selbst ihre Herausforderungen so benannt, dass ihr sagt okay dafür brauche ich genau die und die Lösung und schau mir nicht... Ich kriege nicht die Lösung!
00:16:48: Und sucht dann meinen Problem dazu, sondern sie sind zu Gestaltern und Akteure geworden.
00:16:54: Das finde ich in dem Programm total wichtig Und das ist auch das Verständnis, was sie gegen jemanden Bürgerinnen und Bürgern ausdrücken müssen.
00:17:02: Klar gibt es immer so Vorbehalte.
00:17:05: ja die offiziellen Stellen, die wollen immer etwas von mir, die wollten irgendwie keine Ahnung meine Steuern und Formulare usw.
00:17:14: Da bin ich erst mal ein bisschen skeptisch.
00:17:17: aber wenn sich statt auch so darstellt und auch innerlich begreift wir machen das für Bürgerinnen und Bürger.
00:17:24: Wir sind ja nicht ein eigenes System, was für sich selbst funktioniert sondern wir haben eine Aufgabe nämlich ne Staat zugestalten der alle gerne leben.
00:17:32: das kann man auch ausstrahlen und da hilft digitales service orientiertes proaktives handeln total und das schafft vertrauen und es schafft auch dieses Gefühl okay die Stadt tut auch was mit meiner bedürfnisse war.
00:17:45: ich habe auch Lust mich da einzubringen.
00:17:47: oder lust ist zu nutzen oder lust mitzumachen muss lust machen.
00:17:53: Die Stadt ist ja, wie du gerade gesagt hast.
00:17:54: Also die Stadt als Stadtverwaltung ist ja sehr komplex und auch sehr groß mit sehr vielen verschiedenen Positionen.
00:18:01: Wenn du in der Stadt arbeiten würdest, wo würdest du arbeiten?
00:18:04: Wärst Du der Bürgermeister?
00:18:06: Währst du der Leiter vom Stadtplanungsamt?
00:18:08: Werst du vielleicht gerne im Bürgerservice für den Kontakt mit den BürgerInnen?
00:18:14: Nein ich habe ja Stadtplanung studiert eben aus einem Grund heraus weil ich total Also es sind diese beiden Griffe dieses, dieses Wortes.
00:18:23: Das ist Statue und das ist Planung.
00:18:25: Ich finde Stadt total spannend.
00:18:27: ich find total reizvoll sich mit diesen wie gesagt Organismus auseinanderzusetzen der eben auch sehr vielschichtig ist versuchen zu verstehen wie der tickt Und dann finde ich Planungen wichtig wobei ich im Laufe der Jahre Der Berufsjahr gelernt habe dass Planung eben auch so ein bisschen eine Illusion ist.
00:18:44: irgendwie man versucht das irgendwie Genau, sei nur ein großes Licht und mache einen Plan.
00:18:50: Funktionierend tut er trotzdem nicht.
00:18:51: das hat recht mal gesagt.
00:18:54: Aber trotzdem man darf es nicht aufgeben Und man muss.
00:18:57: man darf nicht denken wir machen einmal den großen masterplan und der ist dann fertig und der wird einfach genauso umgesetzt.
00:19:03: Das hatten wir in den zwanziger jahrenmal So der der allmächtige architekt der der das genau so macht.
00:19:09: Sondern dass man genau Mit diesem dass man zwar eine idee hat wohin es geht eine zielrichtung eine vision Stadtentwicklungsziele festlegt, dass so soll unsere Stadt mal werden.
00:19:24: Aber das man auf dem Weg dorthin total flexibel sein muss weil es sich immer wieder neu ergibt und auch die neuen Chancen nutzen kann.
00:19:31: Und da gehört jetzt eben auch Digitalisierung dazu.
00:19:34: Das hätte vor zehn Jahren ein paar Visionäre haben das in den Blick gehabt aber jetzt die große Breite Hat das nicht erwartet, auch welchen Impact das auf planerisches Handeln hat.
00:19:46: Also im Stadtplanungsamt wäre ich glaube schon ganz gut aufgenommen.
00:19:51: Ich finde jetzt interessant so was du alles beschrieben hast, was in der Stadt dann so passiert oder wie sich Prozesse da auch gestalten durch Digitalisierung.
00:19:59: Das war für mich jetzt ein bisschen idealistisch, musste sehr viel schmunzeln gerade für die Hörerinnen und Hörern weil wir ja auch viel... viel mit Kommunen zu tun haben, wo das ja nicht so einfach läuft.
00:20:10: Wo auch gar nicht die Kommune finde ich immer begreift dass sie so eine Steuerung, eine Steuerungsoption da in der Hand hat wenn sich dann bewusst gestalten Wenn Sie sehen okay ich kriege da ein Thema auf den Tisch damit muss mich auseinandersetzen ist irgendwie neu.
00:20:23: Ich muss gucken was mache ich damit?
00:20:25: Wer sind die zuständigen?
00:20:26: Ich muss auch viele Kompetenzen aufbauen gerade rund um Daten was du ja auch gesagt hast damit ich mit Daten überhaupt etwas tun kann.
00:20:34: und auch die Stadtgesellschaft oder die Bürgerinnen und Bürger auch von kleinen Kommunen, die müssen ja auch in der Kompetenz mitwachsen eigentlich um da Schritt halten zu können.
00:20:43: Also ich fand es irgendwie schön dass du das so positiv beschrieben hast aber ich sehe es leider ein bisschen anders und ich habe vor allen Dingen in dieser Phase der Verstetigung jetzt ein bisschen Sorge, dass dann doch wieder dieses dieser Mechanismus greift.
00:20:57: ok wir hatten jetzt Fördermittel, wir hatten zusätzliche Personen ja die sich damit beschäftigt haben sie sich Kompetenzen angeeignet haben Vielleicht sogar geschafft haben selber Software zu entwickeln für uns Open Source und das Betrieben haben in der Förderlaufzeit.
00:21:11: Jetzt müssen wir es verstetigen, jetzt haben weniger Leute weniger Geld.
00:21:15: Ja dann lass doch noch mal das hier einkaufen was wir auch da schon mal gesehen haben oder so.
00:21:20: also weil du beschäftigst dich ja auch mit Verstetigung.
00:21:22: Also was denkst du wo der Trend hingeht?
00:21:24: Denkst du die schaffen das wirklich die Kommunen diese Kompetenzen zu halten diesen diese Ressourcen auch irgendwie sinnvoll einzusetzen, weil ich bin da noch ein bisschen skeptisch.
00:21:37: Auf deinem Ausgang?
00:21:38: Ich kann beides!
00:21:39: Also ich kann einerseits enthousiastisch sein und sagen welche Chancen das bietet und welche Möglichkeiten und wie man das machen sollte aber gleichzeitig... Ja
00:21:48: du bist ja auch Planer, du kannst die Vision aufmachen.
00:21:50: Die Vision sind da, aber gleichzeitig kann ich auch, also ich meine dafür arbeiten.
00:21:54: wir haben Divo mit den Kommunen eng zusammen.
00:21:56: Ja, natürlich steht denen an vielen Stellen das Wasser bis unterliebe Oberkante.
00:22:02: Die sind froh wenn sie ihre Pflichtaufgaben erledigen.
00:22:04: Wenn Sie das machen was nicht gleich zusammenbricht... ...wenn das Schwimmbad irgendwie gerade noch so hält und die Kita nicht morgensandiert werden muss weil nämlich der Haushalt so marode ist dass es gar nicht gestemmt werden kann.
00:22:18: Natürlich haben die ganz andere Probleme als jetzt zu sagen oh ja!
00:22:21: Jetzt habe ich schon mal ganz viel Luft.
00:22:24: Das
00:22:25: mag ich schon mal.
00:22:29: Natürlich sind das auch, und das sind auch Diskussionen die wir gerade in der Verstetigung mit den Kommunen diskutieren dass es eben auch darum geht dieses Digitale steht in einem Konkurrenzverhältnis zu anderen Aufgaben die auch wichtig sind.
00:22:44: also muss ich's schaffen auch dieses digitale so der Kommunalpolitik zu vermitteln.
00:22:53: Welche Wirkung das hat oder haben kann, was das einspart und erleichtert
00:22:57: usw.,
00:22:58: weil es im Haushalt gleichberechtigt ist.
00:23:01: die Frage okay, sanieren wir das Schwimmbad?
00:23:03: Oder bauen wir einen digitalen Zwillinge?
00:23:08: Das muss ich auseinanderhalten und natürlich ist das schwer.
00:23:11: Aber es geht doch einher mit dem Kern und den wir schon immer haben.
00:23:15: Wegungen, stehen immer Belange und Interessen gegeneinander.
00:23:18: Und es ist immer zu wenig Geld da um alles geil zu machen.
00:23:21: also das ist ja eigentlich nur ein Aspekt mehr in der Kette der Abwägung oder?
00:23:26: Ja und bei Digitalisierung in der Stadtentwicklung habe ich eben das Thema dass man immer sagen kann jetzt ginge bisher auch ohne.
00:23:36: Wichtiger sind jetzt mal andere Sachen und dann sind wir beim Thema Visionen.
00:23:40: Dann ist es total wichtig jemand zu haben der sagt die Zeit verändert sich Wir müssen in die Zukunft gehen, ansonsten stehen wir... Also ich meine vielleicht geht das ja morgen noch und übermorgen noch.
00:23:51: Aber wir verpassen auch total, wir verpassen auch ganz viele Chancen.
00:23:55: Man sieht es ja wie lange Zyklen das braucht.
00:23:57: Also vorzeige Beispiel ist ja immer Hamburg.
00:24:00: Die über Jahre hinweg konsequent bei dem Thema Daten geblieben sind, weiterentwickelt haben und dann jetzt nach und nach wo immer stärker die Zahnräder einandergreifen.
00:24:12: aber das braucht auch.
00:24:13: eine richtig lange Zeit, gut nicht jede Kommune ist Hamburg weder von der Größe noch von dieser Möglichkeiten die dahinter stehen.
00:24:20: Aber es geht darum eine Vision zu haben dass man das sich Planung ändern muss, dass sich Kommunalverwaltung ändern muss ,dass es nicht dabei sein kann wir machen das so wie wir's gestern auch schon gemacht haben übermorgen immer noch und dass wir da ein Transformationsprozess brauchen.
00:24:34: und da braucht es genau Entscheidungsträger mit Visionen.
00:24:38: deswegen Vision sind wichtig Und nichts für den Arzt.
00:24:43: Vielleicht ist das auch lieber, der hat einen folgenden Titel.
00:24:46: Visionen sind wichtig.
00:24:49: So ein bisschen positiver zu frame.
00:24:53: Genau du hast... Du verwendest häufig das Wort Chancens finde ich gut Jan.
00:24:57: Das zeichnet dich als positiven Menschen aus.
00:25:03: Was würdest du denn sagen?
00:25:04: Ist die Chance dir jetzt deiner Meinung nach am meisten vielleicht gerade noch liegen gelassen wird?
00:25:09: also wo denkst du dir immer wieder?
00:25:12: Warum macht ihr nicht vielleicht mal das mit Digitalisierung oder?
00:25:15: Das sollte viel mehr Aufmerksamkeit bekommen, weil Vielleicht der Einsatz Überschaubar aber der Effekt bisschen größer ist.
00:25:23: Es ist immer individuell.
00:25:25: man kann es nicht auf glaube ich auch das Problem mit dem Thema Skalierung dass es eben bestimmte Dinge gibt die Die man immer wieder anpassen muss und die man nicht einfach ausrollen kann.
00:25:38: Aber wenn wenn du dir so ein bisschen überlegst was ist, was kann Digitalisierung alles und... wo du dich vielleicht schon gefragt hast hier.
00:25:49: Warum macht ihr das nicht viel mehr?
00:25:50: Warum wird es nicht vielmehr genutzt, warum wird diese Chance nicht mehr
00:25:53: ergriffen?".
00:25:55: Es gibt ja ganz unterschiedliche Tools die ich einsetzen kann, sonst unterschiedliche Ansätze.
00:25:59: die sind, die haben alle ihre, ich sage mal so global, alle ihre Berechtigung.
00:26:04: aber dann komme ich tatsächlich auf das Thema der Skalierung weil das finde ich den großen den großen Mehrwert, die große Chance, die da drinsteckt.
00:26:12: Dass man eine Lösung hat, die mehrere gleichzeitig nutzen können.
00:26:17: Also wenn ich mein Schwimmbad bauere als Kommune so dann können von mir aus noch diejenigen, die mit dem Bus aus den Nachbargemeinden kommen das auch mitnutzen.
00:26:27: Aber es ist dann erstmal auch überschaubar.
00:26:30: aber wenn Ich schaffe eine eine Lösung zu haben die ich allen zur Verfügung stellen kann, weil keiner nimmt dem anderen was weg davon.
00:26:41: Weil alle können diese App nutzen.
00:26:44: Alle können irgendwie auf diese Datenplattformen zugreifen und die benutzen Dann ist das der große Mehrwert dann spare ich den Kommunen Energie Ich gebe Ihnen etwas an die Hand.
00:26:55: Und dann kommen wir genau auf dieses Thema Skalierung.
00:26:57: Es gibt Lösungen.
00:26:59: Das ist das wo immer noch wirklich Bauchschmerzen habe Warum jede Kommune Ihren eigenen Datenplattformen aufbaut, ihren eigenen Zwillinge, ihre eigenen Lösungen hier anschafft und so weiter.
00:27:13: Warum wir die Chancen nicht nutzen viel mehr Tools-Systeme auf einer übergeordneten Basis als Service für Kommunen bereitzustellen?
00:27:26: Damit sich jede Kommune neu damit beschäftigen muss welche App nämlich was kostet die woher zahl ich die usw.
00:27:34: Da kommen wir auf diese Möglichkeiten, Basisdienstleistungen anzubieten.
00:27:39: Die Kommunen zum Gute kommen und dann kommen wir in die Verantwortung von Bund und Land.
00:27:45: Ja, das klingt eigentlich nach Deutschlandstechtung in der ITF!
00:27:50: Ja, wenn man jemand erklärt was in diesem Deutschlandsberg eigentlich drin ist dann von mir aus.
00:27:55: Aber es gibt einfach Lösungen also hier Beteiligungsportal, Sachsen, was auch NRW und Hessen und Sachsen-Anhalt irgendwie nutzen das ist doch super!
00:28:07: Also ich biete von übergeordneter Stelle etwas an, was Stadtplanung verbessert, was zur besseren Stadt führen kann Was jede Kommune nutzen kann.
00:28:19: Keine muss anfangen, irgendwie ein Dienstleistet zu beauftragen das für sich zu installieren und so weiter.
00:28:24: Das sind Lösungen die durch Digitalisierung möglich sind.
00:28:27: Ich kann von jetzt auf gleich allen eine Basisausstattung an digitalen Instrumenten liefern Die zu besseren Städten führen können.
00:28:35: Und wenn ich das nicht will als Kommune weil ich denke ich habe irgendwie einen ganz anderen Bedarf Dann kann ich mir das immer auch selbst anschaffen.
00:28:41: aber es gibt so eine baseline von Services die Stadtentwicklung besser machen.
00:28:47: Da gehören Beteiligungsplattformen dazu, da gehören irgendwie Dateninfrastrukturmöglichkeiten dazu also Datenplattform... Also da gibt es ja auch die...
00:29:01: Und meinst du die Basisinfrastruktur, die definiert wurde?
00:29:04: ne?
00:29:04: Herzlichen Dank!
00:29:05: Genau das war das Wort was ich suchte.
00:29:08: Genau, da gibt es auch eine Auflistung was eigentlich dargestellt werden sollte und das ist genau das was richtig ist.
00:29:14: Und das müsste sich immer jemand annehmen.
00:29:17: Also alle verantwortlich sind draußen.
00:29:19: wer sich jetzt angesprochen fühlt dass bräuchten wir mal
00:29:21: Ja aber schon das konzept gibt's schon Leute ihr müsst quasi nur noch kurz uns anpingen und dann schicken wir das rüber.
00:29:27: ja
00:29:27: ist schon verschriftlicht.
00:29:30: Aber ich finde das Schamante ist ja auch wo du sagst Du findest Bund und Land müssen es dann breit stellen.
00:29:36: Das zahlt ja auch drauf an, dass dieser Stadt-Land die weit nicht noch größer wird.
00:29:42: Weil eigentlich dann in diesem Bundesland alle Kommunen diese Services nutzen können und das ist ganz nett dabei.
00:29:48: Weil Hamburg als schönes Vorreiterbeispiel mit anderen Ressourcen und Kompetenzen, die können sehr viele Sachen ausprobieren haben.
00:29:56: Wir gesehen wo andere Kommunen überhaupt gar nicht die Möglichkeit haben so ein Projekt zu starten.
00:30:02: Das wäre einfach schon fünf Schritte voraus!
00:30:05: Ja, wir sehen es ja in kleinen Gemeinden.
00:30:06: Also die haben überhaupt gar nicht die Luft dazu an vielen Stellen und vielleicht noch gar nicht so die Kompetenzen sich überhaupt innerlich damit beschäftigen und dann zu sagen Gott von welche App von diesen fünfundzwanzig Möglichkeiten nehme ich denn jetzt?
00:30:20: Wunterscheiden sie sich denn eigentlich aus mit so komplexe habe ich keine Zeit zu.
00:30:25: Ne aber wenn das eine eine gibt Dann kann ich die man ausprobieren.
00:30:28: da kann Ich auch als Kommune sagen okay Die entspricht uns.
00:30:30: Damit kommen wir auch gut klar.
00:30:31: damit Sehen wir auch direkt den mehrwert Darum geht es ja auch immer, dem Mehrwert entdecken von digitalen Lösungen, der mir vorhin noch nicht so klar war.
00:30:41: Und dafür muss ich das mal ausprobieren und dafür muss es diese Basis, die es in Leistungen eigentlich
00:30:45: geben.".
00:30:47: Du hast vorhin doch gesagt dass Smart City quasi eine Otto-Normalperson gar nicht verstehen muss.
00:30:53: Die mussten mehr Wert im Alltag haben Und wir hatten über die Ankerorte gesprochen, wo man so reinputzeln kann in dieses Thema.
00:31:01: Mal gucken was man so mitnimmt.
00:31:03: Wenn man jetzt aber so Richtung wirklich teilhaben und Partizipation denkt, denkst du diese analog-digitale Verschneidung ist das wichtig dafür?
00:31:12: oder würdest du sagen kriegen wir denn auch die Menschen mitgenommen trotzdem?
00:31:17: Also wenn sich eine Kommune dafür entscheidet wie gehen diesen Weg und benutzen alle Chancen über die wir heute schon so viel gesprochen haben Ja, trotzdem die Leute in der Kommune leben sich da bewegen auch irgendwie mitnehmen.
00:31:30: Und Change Management hast du auch schon gesagt ist ja so ein Zyklus gibt auch viele Personen, die halten sich lange in Phase eins auf vielleicht auch Phase zwei der Verneinung haben einfach keine Lust.
00:31:39: aber was kann man dann machen?
00:31:42: und diese Teilhabe zu stärken?
00:31:43: oder Partizipationen?
00:31:45: Ist das dann das Mittel der Wahl um den eine Stimme zu geben?
00:31:48: was jetzt passieren soll in der Commune?
00:31:51: also wenn sich jeder selbst fragt warum Warum beteiligt er sich?
00:31:56: dann hat das ja was mit persönlicher Betroffenheit zu tun.
00:31:58: Also es muss um irgendwas gehen, was mich wirklich interessiert und betrifft, was mir wichtig ist.
00:32:06: Und ich nehme es keinem übel, dass er sich an einem Stadtentwicklungskonzept-Diskussion nicht beteiligt weil sie zu abstrakt ist, weil sie zuwalt wegliegt von der Lebenswelt, weil die Entscheidungen, die da getroffen werden, zu lange brauchen bis sie für mich irgendwie spürbar werden Geister ich mich viel stärker, mich bei der Umgestaltung des Spielplatzes für meine Kinder zu engagieren.
00:32:31: Weil das mich viel direkter betrifft und das muss ich... Das ist meine Aufgabe als Planerin und Planner diese Nähe herzustellen zur eigenen Lebenswelt.
00:32:44: Und das ist auch das Schöne was wir bei der Studie zu diesen Ankerorten des digitalen Wandels diesen ganz unterschiedlichen Orten festgestellt haben dass sie Themen suchen, die Menschen direkt betreffen.
00:32:58: Nämlich dann geht es tatsächlich im Sinne von wie funktioniert Online Banking?
00:33:03: Da kann jeder morgen was anfangen und über diesen zukommen ich auch später mal zu komplexeren Themen.
00:33:10: aber ich muss tatsächlich damit anfangen im Schaufenster... Was Israel Hohn hat das gemacht?
00:33:17: Ich musste immer schmunzeln weil sie dann in digitalen Parkscheinautomaten dort aufgestellt haben
00:33:22: Im Waldstadtlabor.
00:33:25: Der stand dann da so testweise rum, weil der sollte eingeführt werden und Leute sind ja ganz also konnten da betreut irgendwie an diesen digitalen Parkscheinautomaten lernen wie sie ihren Parkschein lösen.
00:33:37: So das war so richtig wo sie dachten ja okay gerade vielen älteren hat das noch ein bisschen die Sorge genommen.
00:33:44: Da ist ein Bildschirm drauf usw.
00:33:45: Und wir bedienen nicht das denn?
00:33:47: Dann stehe ich da vor ganz alleine und dann ist es irgendwie doof und dann regnet's auch.
00:33:51: Da hatte ich die Möglichkeit, so ein bisschen betreutes Parken zu lernen.
00:33:56: Und das ist ganz niedrigschwillig.
00:33:58: und so viel brauchen wir viel mehr.
00:34:00: und wie gesagt es darf nicht Digitalisierung draufstehen.
00:34:03: Da stand jetzt also quasi an den Parkscheinverstand Parken drauf.
00:34:08: Leichter zu meinen Parkscheinen kommen dass das über Digitalisierung geht.
00:34:11: Das ist dann für die Bürger sag' ich mal egal aber dadurch geht das halt Und diese Wege muss ich finden.
00:34:18: Ich muss die Leute bei ihrer Lebenswelt abholen, was hat das mit ihrem Leben zu tun?
00:34:23: Ja und die Italisierung ist eben in Anfangszeichnen nur Mittel zum Zweck... ...und nicht der Selbstsektor in ganz vielen Fällen.
00:34:32: Und dann sind wir auch beim spannenden interzitzisplanären Thema.
00:34:37: Es ist für mich als Stadtplaner vielleicht leichter zu sagen, als für jemand der aus der Technik kommt.
00:34:42: Wir haben immer diese questionen auch wenn es um das Thema Vermittlung von Mehrwerten geht gerade, wenn es über Bahnedatenplattform und so weiter gibt.
00:34:50: dann gibt es einen Teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die total begeistert sind welche Schnittstellen es gibt und was sie alles können und wie man das mit dem verschneidet usw.
00:35:02: Dann denke ich ja dass ist vielleicht für ein Techniker total spannend aber Das ist für den Bürger oder für die Haushaltsdiskussion im Gemeinderat doch wirklich überhaupt kein Schieber, sondern was kann das?
00:35:15: Also in Sinne von nicht, was kann dass wie viel Schnittstellen kann das bedienen und wo kann es in welchen Millisekunden welche Datenquellen abgreifen.
00:35:22: Sondern was verändert das ihm Leben
00:35:25: ohne dass er den Mehrwert hergibt.
00:35:28: Und sich da klar zu machen wäre es denn eigentlich eine Zielgruppe?
00:35:30: und der Zielgruppen sind nicht die anderen Technik Nerds, die sich auch überschnittstellend so begeistern können wie du es tust, auch wenn das noch so schön ist.
00:35:37: Sondern ist der Bürgerinnen-Bürger, der einfach schneller seinen Parkplatz finden will.
00:35:42: Schneller seine Wohnung finden will und schneller von A nach B kommen möchte.
00:35:48: Ja ich glaube wir kommen langsam zum Ende.
00:35:51: Schon das ging ja schnell!
00:35:53: Ich hätte noch eine letzte Frage weil du bist ja im Herzen nicht nur Planer sondern eben auch Forscher Förderprogramm, Forschungsprojekt basteln könntest.
00:36:04: Du hast heute von Chancen, Hoffnung und Vision gesprochen... Das Abtscheprogramm!
00:36:08: Wennst du das heißt so?
00:36:09: Dann ist nicht.
00:36:10: vielleicht heiss es auch J-A-F?
00:36:13: Ja eine Abtförderung?
00:36:15: Jess?
00:36:16: Oh oh okay gerne
00:36:19: mit einem eigenen Logo.
00:36:21: also reich mir nach.
00:36:24: Was würde das machen?
00:36:25: was wäre Ziel des Programms
00:36:28: Ui, das ist ja eine spannende Frage.
00:36:29: Die hat mir überhaupt niemand gestellt.
00:36:32: Es gibt immer so viele erste Male im Leben?
00:36:34: Ja genau und ich habe schon mal gefragt wie die Hauptstadt meines eigenen Landes heißen würde.
00:36:38: aber...
00:36:38: Wo warst du ein eigenes Land?
00:36:40: Wenn ich eins hätte sozusagen.
00:36:44: Aber wie wäre das Förderprogramm?
00:36:54: Ich muss jetzt kurz innehalten.
00:36:55: Die große Komplexität
00:36:56: wird aufgebaut!
00:36:57: Und muss diesen grenzenlosen Horizont, der sich mir gerade eröffnet, irgendwie mal für mich
00:37:03: begreifbar?
00:37:04: Da ist schon ein eigenes Land mit einer eigenen Hauptstadt da wo es ja schon nachgefragt ist.
00:37:08: das eigene Förderprogramm bis nächstes Mal wirst du nach keine Ahnung... ich
00:37:11: wollte immer eine eigene Briefmarke haben aber das... wir müssen Ziele haben im Leben.
00:37:16: also es wird ein eigener Förder-Programm okay ähm Ja Also ich finde ein Förderprogramm, was mich persönlich interessiert ist immer wenn es um das Thema soziale Innovationen geht.
00:37:30: Das hat jetzt nichts oder kann auch etwas mit Digitalum zu tun haben.
00:37:34: aber wie finden wir neue Wege des Miteinanders?
00:37:40: Das finde ich ein total wichtiges Thema.
00:37:45: Wie bringen wir Menschen zusammen, die sonst nicht zusammenkommen?
00:37:48: Deswegen war das auch so ein bisschen so ein Element dieser Studie zu Ankerorten, der mich da gereizt hat.
00:37:53: Da kommen nämlich auch Menschen zusammen weil es eben nicht nur um das Digitale geht.
00:37:57: und dann früher oder später und das haben in diesen Anker Orten gemerkt, geht es eben auch um das Gemeinschaftliche.
00:38:02: Dann kommen diejenigen, die diesen Tabletkurs gemacht haben, die wollen gerne danach noch zusammenbleiben.
00:38:09: Das heißt dann so, aber es geht mehr um das Kaffee.
00:38:11: Weil dieser Bedarf an gemeinschaftlichen Räumen an den Zusammenkommen, an dem Austausch, an der Miteinander und dem physischen Miteinander... Und dann sind wir auch ein bisschen in einem Spannungsfeld zum Digitalen.
00:38:23: Es will sich immer noch gerne in echt getroffen werden!
00:38:27: Und wie ist es schaffe, Orte zu schaffen?
00:38:29: Gerade öffentliche Orte, öffentliche Räume, in denen Menschen gerne kommen und wo sie gerne zusammenkommen.
00:38:37: Wie kann ich die unterstützen, wie kann ich sie gestalten?
00:38:40: Wie kann Ich die bespielen?
00:38:42: Da hätte ich gerne mehr Lösungen zu.
00:38:44: Weil das ist ein wichtiges Thema.
00:38:46: Das war immer ein wichtigem Thema, also die Zukunft ein wichtigstes Thema bleiben.
00:38:50: Ja und da hätte ich mir gern klue Ideen.
00:38:53: Hey wenn jetzt irgendwie aus Null-Ministerien zugehört hat... Also die Jahren Abförderung Idee steht
00:38:59: Genau, Applications bitte bis Ende des Jahres einweisen!
00:39:05: Okay, gut.
00:39:05: Dann kommen wir zu unserer letzten Frage die Nina dir stellen darf und quasi unsere Traditionsfrage im Kurzundwürzig-Podcast ist?
00:39:13: Ja weil wir heißen ja kurzundwützig, weil wir auf kommunalen Veranstaltungen in physischen Begegnungsräumen oft auch einen Sidebuffet mit diversen Schnittchen haben und uns interessiert immer brennend welche Lieblingsschnittchen unsere Gäste gestern dann haben.
00:39:32: Okay, er ist ja kurz und würzig.
00:39:34: Also in der Auswahlmöglichkeit entscheide ich mich für kurz weil ich bin nämlich tatsächlich derjenige der...
00:39:42: Nur den Kaffee trägt?
00:39:44: Nee, der total auf diese süßen kurzen kleinen Schnittchen steht.
00:39:47: Kekse!
00:39:50: Ja oder so kleine Plunder, ne?
00:39:53: So zwei bissel plunder also ganz gefährlich.
00:39:57: So dieses Ach komm jetzt die Person Am vorbeigehen noch mal einen mitnehmen oder am nächsten vorbei gehen nochmal ein und nochmal.
00:40:06: Ich bin eigentlich nicht so.
00:40:06: was ich überhaupt gar nicht kann ich auch sagen dass ich gar nicht mag, also überhaupt gar nichts leiden kann ich Pumpernickel.
00:40:12: Also so schwarzbrotala
00:40:15: ganz gut jetzt die Pumpe nicke
00:40:17: ja kannst du kannst du gerne kannst meine gerne haben ich nehme dann deine deine süßen tauschen irgendwie davon brauche mich genau.
00:40:24: also da bin ich.
00:40:25: Das ist echt gefährlich.
00:40:27: So wenn die so frei rumstehen, gerade an Wegstrecken, so süße Stückchen dann... Da
00:40:33: wirst du in unserer Kaffeeküche gut aufgehoben.
00:40:35: Das ist ein Bermuda-Dreck für
00:40:37: drei.
00:40:37: Eckwürfel
00:40:38: und Schießigkeiten
00:40:40: verschminden da immer.
00:40:41: Okay!
00:40:42: Gut, dann vielen Dank dass du die Zeit genommen hast, dass du dabei warst an unserem Podcast.
00:40:47: Nichts total gefreut hier bei euch zu sein.
00:40:49: Also es war
00:40:50: total schön.
00:40:52: Ja super
00:40:53: Vielleicht hat man sich ja demnächst mal wieder zu einem anderen Thema, das uns bestimmt noch bewegen wird.
00:40:57: Vielleicht wenn du dann über deine erste eigene Förderung berichtest nächstes Jahr nachdem dann diverse Zuschriften eingegangen sind... Also
00:41:03: da will ich aber auch so einen Alleinrecht für unseren Podcast haben!
00:41:06: Wenn du diese Förderungen hast?
00:41:08: Wir sind die
00:41:08: Jury oder dacht ihr?
00:41:10: Sind wir Juro-Rinnen beim...?
00:41:13: Oh, er muss schon.
00:41:13: Er stoppt!
00:41:14: Da muss man noch mal drüber sprechen... Aber ich sage mal so ihr seid die ersten denen es ja eine exklusives Interview gibt wenn diese
00:41:21: Förderung startet.
00:41:21: Wow okay gut das ist auch völlig in Ordnung alles klar.
00:41:24: Gut dann vielen vielen Dank und bis zum nächsten Mal.
00:41:27: Gerne habe mich gefreut.
00:41:28: Tschüss.
00:41:29: Ciao.
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