#32 Leuchtturmstadt

Shownotes

Wie Städte Wertschöpfung, Stakeholder und Nachhaltigkeit zusammenbringen können

Mit Monika Barroso sprechen Anni und Nina über Positive Clean Energy Districts, das „magische Dreieck“ aus Wertschöpfung, Ökosystem und Tragfähigkeit und darüber, warum Kommunen vorrangig eine Rolle brauchen: die der Orchestratorin.

Snackable auf einen Blick

  • Warum nachhaltige Geschäfts- und Betreibermodelle mehr sind als reine Wirtschaftlichkeit
  • Was Smart Cities mit Lebensqualität und nicht nur mit Technologie zu tun haben
  • Das „magische Dreieck“ aus Wertschöpfung, Stakeholdern und Tragfähigkeit
  • Warum Stakeholder-Management oft die größte Herausforderung ist
  • Welche Rolle Kommunen als Orchestratorinnen einnehmen können
  • Wie Special Purpose Vehicles (SPVs) neue Kooperationsmodelle ermöglichen
  • Wieso viele Pilotprojekte in der „Pilot Trap“ stecken bleiben
  • Was der Übergang vom Pilot zum skalierbaren Prototyp braucht
  • Einblicke aus dem EU‑Horizon‑Projekt Ascent mit acht europäischen Städten

Erfahre mehr über das Thema Smart City und vernetze dich mit Anni und Nina: http://www.iese.fraunhofer.de/kurz-und-wuerzig

Transkript anzeigen

00:00:01:

00:00:11: Hallo und herzlich willkommen zu Kurzundwürzig, dem Podcast zur Digitalisierung von Stadt und Land.

00:00:17: Mit mir im Studio ist heute wie immer Nina Müller –

00:00:19: hallo!

00:00:21: Und wir haben einen Gast mit dabei, Monika Barroso.

00:00:24: Hallo.

00:00:25: Hi Monika!

00:00:26: Sufa, dass du dir Zeit genommen hast heute dabei zu sein und weil Nina und ich schon bekannt sind geht es direkt an dich weiter.

00:00:35: Wer bist du so?

00:00:36: Was machst Du so?

00:00:36: Erzähl mal ein bisschen was über Dich.

00:00:39: Ja sehr gerne.

00:00:41: Ich bin Monika, ich bin aktuell Projektleiterin am Sustainability Innovation Lab des Instituts für Technologie Management in der Uni St.

00:00:49: Gallen in der Schweiz Und in unserem Lab beschäftigen wir uns hauptsächlich mit nachhaltigen Lösungen und Geschäftsmodellen für Organisationen, Unternehmen, Ökosysteme und Kommunen die sich Richtung Smart Cities orientieren.

00:01:06: Im Bereich Smart Cities sind wir derzeit Partner im EU Horizon Projekt Ascent dass die Entwicklung sogenannte Positive Clean Energy District oder klimapositiven Quartieren in acht europäischen Städten beschleunigen soll.

00:01:22: Und unser Fokus in diesem Projekt liegt vor allem darauf, dass die Geschäftsmodellperspektive in diese urbanen Transformationsprozesse einzubringen und ich freue mich, durch darüber zu sprechen.

00:01:38: Ja total schön!

00:01:40: So eine Standortfrage, die wir vielen Gästen stellen weil auch jeder so ein bisschen eine andere Interpretation davon hat ist was ist denn für dich eine Smart City?

00:01:50: Eine intelligente Stadt.

00:01:55: Ja, intelligent im Sinne vom Lebensqualität wie Technologien aber nicht nur Technologin sondern andere Art und Innovationen bessere Lebensqualitäten schaffen.

00:02:13: so würde ich smart sieht es Definieren.

00:02:17: Okay,

00:02:17: cool!

00:02:18: Dazu passt auch ganz gut unser Vorgespräch an die Hörerinnen und Hörern.

00:02:21: Wir hatten gerade schon im Vorgespricht darüber gesprochen ob man nicht dieses positive Energy auch so ein bisschen spirituell sehen kann auf positive Energien und das hat ja auch was mit Lebensqualität zu tun, ob man spirituell ist oder nicht?

00:02:35: Ja genau.

00:02:39: Könnte man auch so sagen, oder?

00:02:43: Sehr sehr spannend.

00:02:45: Du bist Leiterin von dem Lab bei euch, habt ihr da noch weitere Projekte oder seit wann ist das eigentlich ein Thema bei euch in St.

00:02:53: Gallen?

00:02:54: Das heißt es ist Deine Ability Lab!

00:02:56: Ja, also ich bin seit fast drei Jahren jetzt im Lab engagiert.

00:03:00: Aber das Lab existiert schon seit längerer Zeit und ihr kennt Max Palmier der Leiter vom Lab und das Lab hat sich ursprünglich mit Energieprojekten so energie Beschäftigte aber heute oder seit ein paar Jahren nicht nur energieorientiert Projekte, sondern Geschäftsmodellprojekte allgemein.

00:03:29: Aber Geschäfts-Modell in dieser Schnittstelle mit Nachhaltigkeit.

00:03:34: also was sind die nachhaltige Lösungen?

00:03:38: Oder Was sind die Geschäfts Modelle, Dienstleistungen oder Produkte schaffen, sondern auch nachhaltige Lösungen für die Gesellschaft und für die Stadt.

00:03:53: Was bedeutet dann in dem Zusammenhang Nachhaltigkeit?

00:03:56: Man kann es ja quasi als langlebig identifizieren oder beschreiben, man kann es aber auch als besonders – ich sage jetzt mal einen Anführungszeichen – grün beschreiben.

00:04:05: also wie würdest du sagen prägt euch dieser Nachhaltigkeitsbegriffen eurem Arbeiten an Sustainability Innovation Lab?

00:04:14: Ja, für uns bedeutet Nachhaltigkeit viel mehr als nur Profitabilität oder Wirtschaftlichkeit wie man so normalerweise denkt.

00:04:24: Oder wenn man also von Geschäftsmodell spricht aber nachhaltig dann denkt man sofort an ökologische Aspekte.

00:04:33: Aber für uns ist das eine Mischung.

00:04:38: natürlich müssen Geschäfts-Modelle finanziell tragfähig sein, aber gleichzeitig müssen sie auch soziale ökologische kulturelle technologische Aspekte berücksichtigen.

00:04:50: Und wir sehen gerade in Kommunen oder ins Marzipi es arbeiten viele verschiedene Akteure zusammen oder wie zum Beispiel Städte Energieversorger Unternehmen Bürgerinnen und Bürger Und deswegen finden wir wichtig, unterschiedliche Bedürfnisse und Interessen mitzudenken wenn man ein Geschäftsmodell erstellt.

00:05:14: Wie macht ihr das denn?

00:05:16: Also du hast ja gerade schon so ein bisschen was oder zumindest stelle ich mir das sofort der Hauptunterschied von einem Geschäfts-Modell für eine private, privatwirtschaftliche Organisation und eine Smart City wo du ja auf der einen Seite diese öffentlichen Aufgaben und Bedürfnisse auch hast.

00:05:36: Und auf der anderen Seite dieses Multistakeholder-Management, das ja durchaus sehr herausfordernd ist – wie geht ihr damit in der Praxis um?

00:05:45: Ja genau!

00:05:46: Also wir arbeiten häufig mit drei zentralen Fragen.

00:05:50: oder die erste Frage was ist der Wert oder Nutzen der Lösung?

00:05:54: also Wertschöpfung nennt man das auch.

00:05:58: Zweitens, wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren?

00:06:04: Wie kann man diese Ökosysteme betrachten?

00:06:13: und drittens wird das Ganze langfristig finanziert und umgesetzt.

00:06:19: Also Tragfähigkeit, Skalierbarkeit – das nennen wir das magische Dreieck!

00:06:24: oder dass Wertschöpfung Ökosysteme, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit bedeutet für uns also nicht so Profit um jeden Preis.

00:06:36: Natürlich ist das auch wichtig sondern wirtschaftliche Lösungen zu schaffen die gleichzeitig gesellschaftlichen und ökologischen Mehrwert erzeugen können.

00:06:48: Zum Beispiel arbeiten einige Ascent-Städte an Energiegemeinschaften, wo nicht nur die Energieeffizienz zählt.

00:06:57: Sondern auch Fragen wie wer profitiert davon?

00:07:01: oder wir werden Bürger eingebunden?

00:07:03: und wie kann ein lokaler Mehrwert entstehen?

00:07:06: Es ist so viel ganzheitlicher als nur die Profitabilität Frage.

00:07:13: Ja vielleicht bevor wir auf das Projekt kommen dass sich auch total spannend anhört bei diesem magischen Dreieck.

00:07:23: Welche Ecke des Dreiecks hat deiner Meinung nach es am herausforderndsten?

00:07:30: Ja, ich weiß nicht ob das eine bestimmte Ecke ist weil die sind sehr so miteinander verbunden.

00:07:36: oder wenn einen von den Ecken nicht so stimmt dann werden wir Herausforderungen treffen, aber ich würde sagen wahrscheinlich die Stakeholder-Managementfrage.

00:07:57: Ich meine, die so finanzieren ist normalerweise getracht als die Hauptherausforderung.

00:08:04: Das glauben wir nicht unbedingt weil die Ressourcen sind da.

00:08:08: Die Technologie ist auch da aber wie man diese verschiedene Akteure zusammenbringt das ist ja von unserer Erfahrung die größte Herausforderung.

00:08:21: Wie bringen wir also die Menschen und die Organisationen die verschiedene Interesse zusammen?

00:08:26: ... um ja damit eine nachhaltige, so echte Nachhaltige Lösung entsteht.

00:08:35: Und das ist total interessant?

00:08:36: Weil ich halt jetzt überlegt oder wenn wir mit Kommunen über Geschäfts- und Betreibermodelle sprechen... ... also Wertschöpfung finde ich immer ein ganz wichtiger Begriff gerade weil es im Kommunalen nicht nur ökonomische Wertschöffungen betrifft sondern eben auch die Mehrwert für die Gesellschaft.

00:08:55: beschreiben wir das immer.

00:08:59: Und dass so viel schwieriger oft finde ich jetzt zu greifen ist, was es jetzt konkret die Wertschöpfung in dem Projekt oder im Vorhaben, was sich dann auch so im Geschäfts- und Betreibermodell ja übertragen muss?

00:09:12: Was mir ein Wertversprechen wiederum liefert?

00:09:14: Was ich irgendwie aber trotzdem messbar machen möchte damit ich eine Hand habe, etwas langfristig auch zu verstätigen oder zu betreiben selbst wenn das auf in den Zahlen auf dem Papier jetzt nicht so gewinnbringend ist, ne?

00:09:29: Weil das hast du ja schön erläutert in den Pre-extern.

00:09:32: Nicht die einzige Komponente, die wichtig ist.

00:09:35: und wie geht der... oder habt ihr da eben einen Tipp oder ein Trick?

00:09:40: weil wenn du sagst, deine Augen mehr klickt dann auf diesem Stakeholder Management?

00:09:43: also die Stakeholders müssen sich auch darüber austauschen was für sie Wertschöpfung es in dem Moment.

00:09:49: Ja, absolut.

00:09:51: Also zur Wertschöpfung in diesem kommunen Kontext ist es sehr spannend weil die so was wir für nachhaltige Geschäftsmodelle verstehen brauchen immer eine Mischung verschiedener Formen von Wertschölpfung.

00:10:08: oder natürlich spielen Kurs und Einsparungen zum Beispiel oder neue Einnahmequellen eine wichtige Rolle.

00:10:16: Aber genauso wichtig sind nicht monetäre Werte.

00:10:20: Und die sind auch schwierig zu messen.

00:10:23: oder wie zum Beispiel bessere Luftqualität, mehr Lebensqualitätssoziale Teilhabe und ein starkes Gemeinschaftsgefühl.

00:10:33: Das sind alle nicht monetare Werte, die genau so wichtig sind als die finanzielle oder die messbare Wertschöpfung.

00:10:44: Moden, Arten.

00:10:47: Und gerade Kommunen haben hier eine spannende Rolle denke ich weil sie oft nicht primär gewinnorientiert arbeiten oder sondern am öffentlichen wohl orientiert sind.

00:11:00: und das ist auch für uns als Forschungspartner immer so eine Herausforderung weil wenn man von Geschäftsmodell spricht dann denkt man direkt an Profit.

00:11:15: Der Begriff wird häufig kritisch auch so gesehen.

00:11:21: Und unsere Rolle ist ein bisschen diese Übersetzungsarbeit zu machen, weil wie gesagt es ist wichtig dass verschiedene Akteure von der Privatesphäre dazu kommen und ich weiß nicht ob Deine Frage.

00:11:44: Ja, richtig beantwortet habe

00:11:47: doch auf jeden Fall also ja das hier Kommune da auch eine zentrale Rolle hat zu definieren was denn eigentlich dann die Wertschöpfung getrifft und dass auch vielleicht im Blick behalten muss, dass das erreicht wird wie jetzt zum Beispiel die CO-Einsparungen oder bessere Luftqualität.

00:12:05: Also da das Gefühl, dass die Kommunen ihrer Rolle Dafür damit sie das erfüllen kann auch selbst der betreiber sein sollte oder dass die, das ist reich zeige ich mal die Rahmenbedingungen festzusetzen und jemand anderes kann der Betreiber seien im Betreibermodell.

00:12:22: Oder was denkst du?

00:12:25: wer muss da den Hut auf haben?

00:12:26: Oder welche Rolle hat da die Kultune?

00:12:28: oder ist es immer unterschiedlich?

00:12:30: Ja, ja.

00:12:31: Das ist eine Kernfrage auf uns im Ascentprojekt und andere Projekte wo wir beteiligt sind.

00:12:37: was wäre die Rolle von den Kommunen?

00:12:40: Und ich sehe die Kommune vor allem als Orchesterator.

00:12:45: Was bedeutet das?

00:12:46: dass also die Stadt bringt unterschiedliche Akteure zusammen schafft Orientierung und sorgt dafür dass die verschiedene Interessen einigermaßen koordiniert werden.

00:12:59: Das heißt, die Kommune muss nicht immer alles selbst umsetzen oder finanzieren.

00:13:05: Aber sie spielt eine zentrale Rolle dabei, genau die Rahmenbedingungen zu schaffen, Vertrauen aufzubauen und auch Risiken zu minimieren.

00:13:17: Gerade bei diesen komplexen Themen wie Energie-, Mobilität- oder Bürgerbeteiligung braucht es jemandem, der das Gesamtsystem in Blick behält?

00:13:28: Und in vielen Asenstädten übernimmt die Kommune diese Rolle, die Rolle des Orchestrators.

00:13:36: Sie bringen zum Beispiel Energieversorger, Technologieanbieter, Wohnbauakteure und Bürger zusammen und schafft einen gemeinsamen Rahmen für die Zusammenarbeit.

00:13:48: Wir sehen auch einen interessanten Ansatz, das heißt Special Purpose Vehicles.

00:13:55: Die SPVs sind so öffentliche Unternehmen die auch diese Rolle übernimmt aber das auch von der Kommune von der Regierung koordiniert und das ist sein neues Modell dass eine Partnerschaft zwischen öffentlichem Sektor, Privatwirtschaft und Bürgerinnen bringt.

00:14:27: Wir glauben wirklich, wir sehen sogar erfolgreiche Beispiele wo diese SPVs oder die Kommune selbst den Prozess übernimmt nachhaltige Ziele erreicht werden können.

00:14:46: Bei diesen SPVs sind das, dass die Unternehmen damit machen.

00:14:50: ist es... Werden die dafür subventioniert oder gibt es dazu eine gesetzliche Verpflichtung?

00:14:56: Oder ist das einfach ein Charity-Gedanke, weißt du das was da die Motivation dahinter ist dass sich die Privatwirtschaft engagiert.

00:15:05: Ja, das funktioniert normalerweise wie eine private Unternehmen Und sie bekommen so ein Mandat von der Kommune, um diese Projekte zu umzusetzen.

00:15:27: Die verschiedene Akteure definieren gemeinsam die Ziele und aber der private Sektor bringt Umsetzungskompetenz Kapital- und Innovationskraft ein Und das ist für diese Unternehmen so wie Business as usual, aber mit gesellschaftlichen Zielen.

00:15:51: Und gleichzeitig spielen auch Bürger und die Bürgerinnen aktiv ihre Rolle.

00:15:56: Beispielsweise durch Energiegemeinschaften oder lokale Beteiligungsmodelle – das ist aber für die private Unternehmen eine Gelegenheit Geschäfte zu führen, aber unter so Rahmenbedingungen die diese verschiedene Akteure zusammenbringt.

00:16:23: Es gibt ein paar erfolgreiche Beispiele zum Beispiel in Städten wie Dijon, Frankreich, Lundschweden, Loveren, Belgien und das kommt immer mehr vor diesen Ansatz weil Sie ist auch viel agiler als nur so von der Kommune selbst umgesetzt zu werden oder dass sie es funktioniert wie wirklich eine private Unternehmen, aber mit so in Partnerschaften mit den verschiedenen Sektoren und Akteuren.

00:16:58: Ja super spannend!

00:17:03: Das du ja schon mehrfach genannt hast, euer Horizon-Projekt Ascent.

00:17:07: Welche Städte sind da dabei?

00:17:11: Wie ist das Netzwerk so gestrickt?

00:17:13: Ja, es sind acht Städten.

00:17:17: Es gibt zwei Leuchtturmstädte, Lighthouse Cities.

00:17:21: Die sind München und Lyon in Frankreich.

00:17:24: Und dann sechs Multipliers Cities.

00:17:27: Das sind Porto, Chalerois in Belgien, Prague, Budapest, Alba Julein Rumänien ... Stockholm, ja genau in Stockholm.

00:17:42: Das sind sechs und das ist auch sehr interessant zu sehen wie unterschiedlich verschiedene Städte ähnliche Probleme oder Herausforderungen lösen oder probieren zu lösen.

00:17:59: Und wir haben schon mit allen Städten gearbeitet Richtung Geschäftsmodell ein paar so eine Serien von Geschäftsmodellworkshops durchgeführt und wo sie sich damit beschäftigt haben, für spezifische Lösungen und in manchen Fällen hatten wir auch die Gelegenheit nicht nur die technischen Themes von den Städten sondern auch andere Stake Hodes dabei.

00:18:30: Und das hat es noch spannender gemacht.

00:18:33: oder weil dann ja konnten wir die Fische der Perspektiven auch so dabei haben und nicht nur als eine theoretische Übung.

00:18:44: Und was ist jetzt der Unterschied zwischen Leuchtturmstätten und den anderen, also machen die zwei Leuchthürme erstmal alles vor und testen und die anderen übernehmen oder wird auch zusammen an Konzepten gearbeitet?

00:18:55: Oder wie ist ja der Unterschied?

00:18:58: Ja.

00:18:58: Die Idee ist dass diese zwei Leuchtungsstädte Die sind schon fortgeschrittener als die andere und daher bringen sie, also man kann nicht sagen dass Sie etwas entwickeln das die anderen dann übernehmen werden.

00:19:14: Weil die Kontexte sind komplett anders oder jede Stadt hat eigene Herausforderungen und Bedingungen aber sie zeigen sozusagen Ein möglicher Wege und bringen Inspiration für die andere Städte.

00:19:34: Und die Idee ist, dass sie sich auch während des Projekts austauschen können.

00:19:40: oder so ein fünfjähriges Projekt.

00:19:44: geht bis nächstes Jahr und sie treffen sich häufig in Meetings, Konferenzen, Communities of Practice je nach Solution Packages um sich auszutauschen.

00:19:57: Und das geht um dann okay weil was machen die die andere Städte inspirieren kann und so weiter.

00:20:06: aber die Leuchtturm-Städte sollen die Ziele etwas früher erreichen.

00:20:13: Das wäre die Idee, weil sie grundsätzlich etwas schon sofort geschrittener als die andere sind bezüglich ein... Sie sollten bis Ende des Projektes mindestens einen positive Clean Energy District so einen klimapositiven Quartier demonstrieren können.

00:20:38: Dieser Leuchttürmbegriff ist halt einfach hier, das hat mich gleich so abgeholt.

00:20:44: Weil Leuchtürme sind ja meistens in unserer... Förder Landschaft das Gegenteil von langfristig verstetigbaren, gut funktionierenden Geschäftsmodellen.

00:20:53: Sondern immer dann kurzfristig viel Geld da und es hat einen besonderen Anreiz weil es vielleicht für die Kommune in dem Moment innovativ ist.

00:21:02: Und deshalb habe ich da so ein bisschen plump nachgefragt was der Unterschied ist.

00:21:07: Weil es gibt schon auch... Kommunen durch eine Förderung irgendwo reinschubsen oder die dürfen was ausprobieren und dann ist die Erwartungshaltung das nicht geförderte, dass sie übernehmen.

00:21:20: Aber was die Geförderten damit machen?

00:21:22: Oder also wie der Leuchtturm halt nicht mehr leuchttürmig ist sondern ein Turm.

00:21:26: keine Ahnung was ich mir so beschreiben soll aber wie kommt man dahin?

00:21:29: oder dass dann vielleicht auch Kooperation irgendwie die Essenz ist aber vielleicht auch nicht wie du sagst weil die Herausforderungen zu unterschiedlich sind.

00:21:39: ja

00:21:40: Deshalb fand ich den Begriff sehr interessant gewählt.

00:21:43: Ja, definitiv und im Asien-Projekt sprechen wir oft über die sogenannte Pilot Trap oder weil viele Projekte sind als Pilot gedacht und sogar Leuchtturmprojekte mehrmals also normalerweise Also klein, zeitlich begrenzt und oft sehr stark gefördert.

00:22:07: Sehr viele Ressourcen und Geld.

00:22:09: Und das Problem ist sie funktionieren normalerweise nur unter Spezialbedingungen und lassen sich später schwer skalieren.

00:22:17: Das ist dann heute das Hot-Topic für unserem Ascent, das Upscaling Thema.

00:22:25: Deshalb unterscheiden wir zwischen Pilotprojekten und Prototypen.

00:22:30: Und was ist der Unterschied?

00:22:33: Ein Prototyp sehe eine kleine erste Version, eine Lösung die später wirklich wachsen soll.

00:22:40: Es muss nicht perfekt sein.

00:22:43: Wichtig ist dass man schnell lernt Feedback bekommt und dann weiterentwickeln kann ein bisschen so design-thinkenmäßig oder mit wenig Ressourcen aber das schon so Ergebnisse zeigen um das Projekt zu iterieren, zum Anpassen und also tragfähige Modellen stehen aus meiner Sicht dann wenn man von Anfang an schon an Skalierung, Governance, Finanzierung ganzheitlich denkt und nicht erst nach Ende der Förderphase.

00:23:18: Weil heute fragen sich viele von den Städten was machen wir nach Ascent?

00:23:23: Was machen wird wenn Ascent-Projekt vorbei ist?

00:23:25: oder wie können wir diese Lösen replizieren, skalieren?

00:23:31: und wir haben dann ein Tool im Rahmen des Projekts entwickelt.

00:23:38: Das heißt das PCED Business Model Assembler, wo wir die Städte genau dabei unterstützen, probieren Lösungen gemeinsam schon vom Anfang an strukturiert und praxisnah zu entwickeln und schon mit skalieren in Sicht.

00:23:56: Aber das ist das Hot Topic heutzutage ein Assent-Projekt wie können wir vom Pilot zum Prototyp gehen.

00:24:09: Ja, ist tatsächlich auch der Punkt den ich ansprechen wollte weil du hattest ja auch gesagt, jede Stadt ist individuell und jede Stadt hat ihre Herausforderungen und hat einfach die Struktur mit der sie arbeitet.

00:24:23: Natürlich kann man die positiv oder negativ beeinflussen vielleicht mit ähnlichen Mechanismen aber es ist doch eine große Individualität sowohl in den Infrastrukturen, als auch in den Stakeholder-Innen.

00:24:38: Als auch in die Ressourcen, die an zur Verfügung stellen und dann diesen Spagat zu schaffen zwischen... Ich glaube wir wissen mittlerweile Lösungen funktionieren wenn sie zu den Strukturen passen, indem sie genutzt werden.

00:24:53: gleichzeitig sagen wir aber auch ja diese Schulturen sind individuell und gleichzeitig sagt man auch Fördermittel sollen möglichst nachhaltig sein also sollen soll das Ergebnis möglichst mehrfach genutzt werden.

00:25:04: Aber dann muss man sich ja auch fragen, widerspricht sich das nicht alles irgendwie ein bisschen?

00:25:08: Oder wie legt man das übereinander?

00:25:10: und das ist ja was, was ihr jetzt vielleicht in diesem Tool, dass du gerade beschrieben hast, auch ein Stück weit macht... Wie kann man sich das vorstellen?

00:25:19: Ist es so ein bisschen wie so ein Chatbot und man gibt seine Idee ein oder gibt man da vielleicht auch die Charakteristika von seiner Stadt ein?

00:25:26: oder wie funktioniert das?

00:25:29: Ja, das ist eigentlich ein Kartenspiel.

00:25:32: Wir haben einen Kartenspiel-Kartenset entwickelt mit verschiedenen Muster nach den magischen Dreieck und wir haben diese Karten mit verschiedenen Mustern entwickeln um die Teams, um die Kraftivität ein bisschen zuzufordern sich überlegen können, was macht Sinn für uns?

00:26:02: Was passt zu unseren Kontexten?

00:26:05: Zum Beispiel haben wir drei Kartensets.

00:26:09: Ein Set zum Akteuren – die typischen Akteure von einer Smart City-Lösung.

00:26:16: Was sind die potenziellen Finanzierungsinstrumenten?

00:26:23: und ein anderes Set Beziehungen zwischen den verschiedenen Akteuren, wie können sie so was in die verschiedene Formen von Zusammenarbeit?

00:26:38: und Sie gehen durch diese Karten und überlegen sich.

00:26:41: Und das ist wirklich so, damit Sie ins Gespräch kommen um Lösungen, die sehr kontextpassend sind zu entwickeln.

00:26:52: Das ist auch spielerisch, dass technische Teams zusammen mit anderen Stake Hodes zusammenkommen, um Geschäftsmodelle entweder zu validieren oder neu zu gestalten.

00:27:09: Und das funktioniert auch so im Spielerischen?

00:27:12: Oder kann man das quasi sich selbst erspielen?

00:27:15: Ist das möglich?

00:27:16: Ja, brauchen wir schon Experten die dann einen da durchsteuern?

00:27:22: Ja, bis jetzt haben wir alle Workshops moderiert und das funktioniert normalerweise besser mit einem externen Moderator.

00:27:31: Aber das geht auch oder?

00:27:35: Wir sind gerade am überlegen was die ideal typische Zielgruppen für dieses Tool sein könnten.

00:27:46: Aber externe Moderation ist eine Möglichkeit, die Teams können sich aber auch so selbst organisieren weil mit den Karten kommen auch Einleitungen wie die Fische der Schritte, aber dann braucht man so eine interne... Kompetenz, auch ein bisschen so viel Moderation und was für Stakeholders zusammenkommen.

00:28:18: Wir haben schon dieses Tool mit dem Workshop ein paar Mal mit den Asienstädten getestet und auch in anderen Konferenzen oder Events zum Thema.

00:28:30: Und sind jetzt gerade dabei, die letzte Version zu finalisieren um weiter so mit anderen Zielgruppen zu testen oder anderen Formaten auch.

00:28:44: Aber ich wollte kurz zu einem anderen Stolperstein kommen, weil es geht nicht nur um diese Herausforderungen auch so divers sind.

00:29:02: In großen Stolparsteinen sind häufig politische und regulatorische Rahmenbedingungen auch.

00:29:08: Das sehen wir sehr oft in den Assen-Städten weil technische Teams arbeiten oft sehr agil, innovativ.

00:29:16: Aber politische Prozesse brauchen normalerweise viel mehr Zeit.

00:29:20: Sind du das Gegenteil?

00:29:22: Ja!

00:29:22: Dann kommt diese Komplexität, so Wahlen zum Beispiel oder Regierungswechsel oder lange Genehmigungsverfahren.

00:29:31: Das alles kann Projekte sehr stark verlangsamen.

00:29:35: und Und noch ein Punkt ist, dass viele Nachhaltigkeitsziele sehr ambitioniert formuliert werden.

00:29:44: So wie die Ziele, zwanzig, dreißig und so weiter oder fünfzig.

00:29:49: Aber häufig sind Geschäfts- und Betreibermodelle noch zu kurzfristig gedacht.

00:29:58: Das sind zusätzliche Herausforderungen, die ich von unseren Erfahrungen sehe.

00:30:06: Ja, ich finde auch häufig sind... Also die Messung von Nachhaltigkeitszielen oder generell dieses Ausstellen von KPIs ist bei uns ein total großes Thema für Kommunen.

00:30:19: Ich habe häufig das Gefühl dass es zum einen man in diesem typischen kommunalen Doings, dass die Ziele häufig monetär sind Aber die Formulierung von anderen Zielen, von anderen Arten von Zielen eher schwer fällt.

00:30:40: Und dann sind die Ziele sehr unspezifisch und dann ist es eben auch schwierig sie zu erreichen.

00:30:46: Das kennen wir alle.

00:30:47: irgendwie also zum ersten Mal sich Ziele zusetzen ist immer ein bisschen angstbehaftet weil dann könnte man sie ja nicht erreichen.

00:30:53: ich glaube das ist so ganz typisches Phänomen aber auch dieses... Ich glaube man braucht da drin auch einfach Übung.

00:31:05: Arbeitskontexten oder Lebenskonteksten ist man eben unterschiedlich mit diesem Vorgehen vertraut.

00:31:12: Aber das merken wir auch total viel, dass diese Wirkungsmessung super wichtig geworden ist gerade für nachhaltigkeitsziele bei uns wird da viel mit den SDGs operiert und dass man die aber schwierig auf sich metten kann auf dann seine kleine Stadt oder Kommune, was das SDG-Elf dann für mich bedeutet und was ich dazu beitragen kann.

00:31:43: Ja vor allen Dingen auch am Anfang zu gucken wo fang ich überhaupt an?

00:31:46: Das vergessen viele, wo du sagst Wirkungsmessungen.

00:31:49: Vielleicht gibt es noch dieses smarte Ziel.

00:31:51: Ich weiß nicht Monika ob ja auch mit den smarten Zielen dann arbeitet.

00:31:55: aber man muss wissen wo fange ich überhaupt?

00:31:56: and damit ich weiß was hat sich eigentlich verändert?

00:32:01: Ja, und wie können wir diese verschiedenen Arten von Zielen zusammenbringen?

00:32:06: oder ökologische, wirtschaftliche Realität oder soziale Akzeptanz.

00:32:11: Und die sind ja total unterschiedlich aber alle gleich wichtig.

00:32:18: Gibt es denn in dem Ascentprojekt eine Lieblingsstadt?

00:32:23: Also man darf ja keine Lieblingen haben!

00:32:27: Oder irgendein Teilprojekt, wo du sagst, das findest du besonders interessant oder besonders spannend?

00:32:31: Das hat dich überrascht.

00:32:34: Ja, vielleicht habe ich so Lieblingsstädte für verschiedene Lösungen.

00:32:39: Oder weil es gibt ja zum Beispiel in München machen Sie ganz spannende Sachen mit Bürgerbeteiligung und das finde ich ganz toll was sie da machen an einem bestimmten Quartier oder z.B.

00:32:51: in Porto, Portugal.

00:32:54: Machen Sie auch ganz toll so mit Energiegemeinschaften wie diese Stakeholder Management im Rahmen einer Energiegemeinschaft schaffen, das ist auch sehr spannend.

00:33:06: oder Budapest und Prag haben ähnliche Lösungen zum affordable housing Projekte.

00:33:16: Und ja, das finde ich auch sehr spannend weil beide haben diese ähnlichen Herausforderung wie kann man die so diese essenziale Arbeiter in der Stadt behalten, damit sie sich noch leisten können in der Stadt zu wohnen oder weil die so in beiden Städten, also da sind wir in vielen Städte, dass die Altstadt sehr teuer für die normale Bürger werden.

00:33:44: Sie müssen ja weiter und weiter gehen aber für diese essentiale Arbeiter, die wirklich in der Staat sein müssen dann haben sie diese sehr spannende Projekte für Wohnen Gemeinschaften, die das ermöglicht.

00:34:03: Und wie jetzt vielleicht gerade bei dem letzten Projekt finde ich super spannend?

00:34:08: Weil grade für die Großstädte des Jahr in ganz Europa ein totales Problem wird – ist ja eine Form auch von Fachkräftesicherung und auf der anderen Seite auch von Diversität einfach in einer Stadt.

00:34:22: also wer kann in der Stadt wohnen?

00:34:24: und vielleicht auch in einigen Fällen dass in der Stadt überhaupt noch jemand wohnt und da nicht nur irgendwelche Investment- Immobilien stehen, die dann leer sind irgendwie das ganze Jahr.

00:34:37: Sondern dass es auch belebt wird und eine belebte Umgebung ist.

00:34:41: Ist das jetzt zum Beispiel ein Projekt?

00:34:42: oder im Prag und Budapest sind das Projekte wo auch Digitalisierung einen Beitrag leistet?

00:34:47: Oder ist das da total untergeordnet?

00:34:50: Nein doch!

00:34:51: Dass diese neue Wohngemeinschaften sollte Innovationsbeispiele für Smart City sein oder die digitale Lösungen werden.

00:35:05: Und deswegen ist es auch wichtig, dass solche Projekte von den Kommunen besteuert sind weil die Kosten normalerweise immer noch mehr.

00:35:19: also die Kosten sind höher wie so die Standards Bauprojekte.

00:35:27: und aber das ist dann die Idee, dass diese Wohngemeinschaften nicht nur diese Diversität und diese soziale Ziele erreichen sondern auch die Innovations- und digitale Lösungen einbringen.

00:35:47: Wenn man jetzt noch mal ein bisschen weg geht von diesem bestimmten Projekt, sondern so allgemein nochmal auf dieses Thema Geschäfts- und Betreibermodelle auch nachhaltigem Sinn für Kommunen.

00:35:57: Gibt es denn da so vielleicht Empfehlung die du hast oder so?

00:36:01: Du sind da und so was sollten Kommunen unbedingt achten und was sollten sie auf jeden Fall vermeiden?

00:36:07: weil das also einen Punkt hattest du zum Beispiel gesagt man sollte von Beginn an ... drüber nachdenken, was ist das Geschäfts- und Betreibermodell oder wo soll das hingehen?

00:36:17: Und dass auch die Zeitspannung vom Geschäfts und Betreibungsmodell zu dieser Zeitspanne der Erreichungen der Ziele irgendwie passt.

00:36:24: Das hatte ich schon so mitgenommen.

00:36:26: aber wie macht man das?

00:36:28: also was sind Dusen Dones, wie kriegst denn diese Nachhaltigkeit auch direkt am Anfang mit in mein Geschäftsmodell integriert?

00:36:35: Ja ja... Ja, also ich glaube das Wichtigste ist offen für Experimente und neue Formen der Zusammenarbeit zu bleiben.

00:36:46: Weil ich glaube die Städte haben so eine Riesenschance, eine Riesenpotenzial für Innovationen, die wir noch nicht kennen oder?

00:36:57: Und mein Draht wäre vielleicht so früh wie möglich prototypisieren, so Prototypen stellen und testen und schauen was funktioniert.

00:37:06: Was nicht funktioniert so schnell wie möglich mit so wenig Ressourcen wie möglich und auch verschiedene Stakeholders vom Anfang an einbeziehen Weil sonst, ja, Tests wird eine Lösung getestet und dann plötzlich kommen die Stakeholders und sagen nein das passt nicht oder so.

00:37:25: Und ja daher ist es wichtiger weil daher kommt auch Innovationen oder?

00:37:30: Und vielleicht auch nicht warten bis jede regulatorische Frage geklärt ist.

00:37:36: natürlich braucht das Governance sicherheitlich nicht dagegen aber Innovations auch rein Innovationen steht selten unter perfekten Bedingungen Und vielleicht lasst aber nicht least hoffnungsvoll bleiben, oder?

00:37:56: Weil Transformation ist komplex und es wird immer komplexer.

00:38:01: Aber wie gesagt haben Städte enormes Potenzial positive Veränderungen sichtbar zu machen.

00:38:10: Viele Innovationen brauchen einfach Zeit, Geduld und Steakholder Management braucht auch sehr viel Resilienz Und daher wären diese vielleicht meine Haupttipps.

00:38:25: Ja, und vielleicht auch so ein letzter Gedanke.

00:38:30: So City oder Smart City Projekte nicht nur als Technologiprojekte zu betrachten weil das ist immer sehr attraktiv.

00:38:37: oder die Technologie in den Innovationen.

00:38:40: Weil am Ende geht es nicht nur um die Infrastruktur oder um die digitale Tool sondern um Menschen.

00:38:47: oder dass wenn keine Sozialakzeptanz ist, dann sind die Digitale Tulus und die Infrastruktur auch nichts erwährt.

00:38:55: Es geht um Menschen, um Zusammenarbeit und gemeinsame Wertschöpfung nicht nur einseitig sondern so ganz heizlich.

00:39:05: Ja das ist so ein schönes Plädoyer, ne Rissa?

00:39:08: Spannend,

00:39:08: ja, cool!

00:39:12: Okay,

00:39:13: dann

00:39:16: Nina hast du noch eine Frage offen.

00:39:18: Ich hätte jetzt vielleicht nur noch eine Frage.

00:39:20: Siehst du einen Unterschied zwischen kleinen Städten, erländlichen Städtengemeinden und großen Städte?

00:39:28: Weil wir haben über München, Stockholm, Budapest geschworen.

00:39:32: Das sind ja also schon Metropolen die sind ja schon lang etabliert.

00:39:37: Die haben ganz andere Standing.

00:39:38: aber wenn ich jetzt keine Ahnung Ich traue mich jetzt nicht in eine kleine schweizerische Stadt zu nennen.

00:39:45: Das kann ich ja nur falsch aussprechen, aber auch wenn es Grenzen gibt... nochach oder so was machen die?

00:39:52: Also können sie das genauso machen wie die Großen oder müssen die Kleinen etwas anders machen?

00:39:57: Ja, ich meine sogar in den großen Städten sprechen wir von Districts, Quartiere und sogar innerhalb einer großen Staat ist vielleicht ein Quartierslösen für die ganze Stadt replizierbar.

00:40:15: Und ich würde sagen, also Quartiere sind fast wie kleine Städte oder kleine Gemeinde und hier in der Schweiz kennen wir ein sehr spannendes Beispiel.

00:40:26: das ist ein kleines Dorf es heißt Lichtensteig und sie testen ziemlich innovative Ansätze und es sind wirklich so ein ganz kleines dorf in einem traditionellen Gebiet.

00:40:40: aber Der Bürgermeister ist sehr progressiv und das bringt mich dann zu diesem Thema vom Mindset.

00:40:50: Ich glaube, egal ob klein, mittel oder groß, ich glaube diese Konzepte, die Ansätze von Ökosystemen oder Zusammenarbeit oder neue Zusammenarbeitsformen... Ich würde sagen, das gilt für alle Kleinmittel oder Groß.

00:41:18: Wie gesagt wir sind mit Ascent vor allem in Großstädten aber die Lösungen sind sehr lokal und ich glaube es spielt nicht so eine große Rolle.

00:41:34: Und es kann auch sein dass in kleinen Städten sogar unkomplizierter wird, weil dann sind es vielleicht weniger komplexe.

00:41:44: Die verschiedenen Akteure vielleicht nicht so viele Stakeholders zu managen oder aber das haben wir auch das Mindset-Thema.

00:41:53: also es gibt kein Nicht dass eine perfekte Modell oder ich glaube das ist entscheidend wie Ja, schade.

00:42:00: Wäre gut!

00:42:02: Aber ich glaube das ist ja entscheidend wie gut Lösungen an den lokalen Kontext angepasst werden.

00:42:09: und wenn wir so diese Inspiration von den anderen Städten sehen können, ja können wir vielleicht die Kreativität etwas fördern?

00:42:22: Sehr sehr schön.

00:42:25: Gut mit diesem Schlusssatz verabschieden wir uns.

00:42:30: Danke, dass ihr zugehört habt.

00:42:32: Danke, das ihr auf dabei wart, Monika und Nina.

00:42:35: Und bis bald mal wieder!

00:42:43: Tschüss!

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